Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Weed: Unterschied zwischen den Versionen
K |
K |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| − | '''{{PAGENAME}}''' | + | '''{{PAGENAME}}''' ist ein Tümpel oder Weiher in einer Ortslage. Die {{PAGENAME}} lag in Alsterweiler im Bereich von den Heldwiesen (Kapelle) bis hin zum ehemaligen Wassergraben der Kredenburg. |
| − | + | Eine Weed ist auch in Hainfeld bekannt[[CiteRef::Müller (1983)]]. | |
Müller, Carl Werner (1983) Die Herren von Hainfeld - Zur Geschichte eines vorderpfälzischen Adelssitzes im Mittelalter In: Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz, Historischer Verein der Pfalz (Hg.), Band/Ausgabe: 81, Seite(n): 229-271, Verlag des Historischen Vereins der Pfalz e.V., Speyer, (CMS 829).@Seite249 Weed = letzter größerer Rest des einstigen Burggrabens. | Müller, Carl Werner (1983) Die Herren von Hainfeld - Zur Geschichte eines vorderpfälzischen Adelssitzes im Mittelalter In: Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz, Historischer Verein der Pfalz (Hg.), Band/Ausgabe: 81, Seite(n): 229-271, Verlag des Historischen Vereins der Pfalz e.V., Speyer, (CMS 829).@Seite249 Weed = letzter größerer Rest des einstigen Burggrabens. | ||
| Zeile 10: | Zeile 10: | ||
6 wurde die „Weed" eingeebnet. | 6 wurde die „Weed" eingeebnet. | ||
In den alten Besitzakten lesen wir: „Ein Baumstück bey der Alsterweiler weed" oder an anderer Stelle: „Ein Viertel im Baumgartten bey der Alsterweylerer wäden" (LASp F2/220) | In den alten Besitzakten lesen wir: „Ein Baumstück bey der Alsterweiler weed" oder an anderer Stelle: „Ein Viertel im Baumgartten bey der Alsterweylerer wäden" (LASp F2/220) | ||
| + | |||
| + | {{Nachweise}} | ||
Version vom 28. Januar 2018, 11:40 Uhr
Weed ist ein Tümpel oder Weiher in einer Ortslage. Die Weed lag in Alsterweiler im Bereich von den Heldwiesen (Kapelle) bis hin zum ehemaligen Wassergraben der Kredenburg.
Eine Weed ist auch in Hainfeld bekannt1.
Müller, Carl Werner (1983) Die Herren von Hainfeld - Zur Geschichte eines vorderpfälzischen Adelssitzes im Mittelalter In: Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz, Historischer Verein der Pfalz (Hg.), Band/Ausgabe: 81, Seite(n): 229-271, Verlag des Historischen Vereins der Pfalz e.V., Speyer, (CMS 829).@Seite249 Weed = letzter größerer Rest des einstigen Burggrabens.
WITTMER
In den Heldwiesen war um 1600 „die Weed" (d.i.ein Tümpel oder kleiner Weiher im Dorfe. Das Wort kommt von mhd. „wete" = Tümpel, in dem man das Vieh tränkte). Es war ein Brandweiher, beginnend auf dem Gelände der heutigen Alsterweilerer Kapelle und hatte die Länge von 11 Häusern. Damit er schnell zu leeren war, hat man im östlichen Teil des Staudammes ein Faßtürchen eingebaut, das bei Bedarf rasch geöffnet werden konnte. Gespeist wurde der Weiher vom heutigen Alsterbach, damals nur der „Bach" genannt. Der Überlauf der „Weed" floß in einen Wassergraben, der sich durch das ganze Dorf zog, sich immer wieder teilte und bei Brandgefahr mit geringem Aufwand gestaut werden konnte. Außerdem diente er der Bewässerung der zahlreichen Wiesen, die teils im Dorfe selbst oder in unmittelbarere Nähe lagen. Das Bewässerungsrecht dieser Wiesen besaß die Gemeinde. Es war so eingeteilt, daß ein Drittel für den Kirchbach und zwei Drittel für den „Bach" vorgesehen war. 1826
6 wurde die „Weed" eingeebnet.
In den alten Besitzakten lesen wir: „Ein Baumstück bey der Alsterweiler weed" oder an anderer Stelle: „Ein Viertel im Baumgartten bey der Alsterweylerer wäden" (LASp F2/220)
Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
Kategorien
Weed gehört den Kategorien an: Begriff, Pälzisch
Matzinger sagt: "letzte Überarbeitung der Seite 28.01.2018". Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Weed. Nutzen Sie zur Zitierung für Ihr Werk folgende vollständige Angabe: https://www.alsterweiler.net/wiki/Weed ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 18.04.2026 ↑... Seitenanfang
Referenzierungen
- ^ Müller, Carl Werner (1983).
Titel: Die Herren von Hainfeld - Zur Geschichte eines vorderpfälzischen Adelssitzes im Mittelalter.
In: Mitteilungen des historischen Vereins der Pfalz, Historischer Verein der Pfalz (Hg.), Speyer , Band: , Heft: 81. Band, .
Seite: Seite_229
Schlüssel: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz/Beiträge#Seite_229
Zitat: Seiten 229-271: Seite229_230: Hainfeld als Besitzname einer Familie erstmals im Jahre 1109 (Codex Hirsaugiensis fol.35v-36v=Fußnote 5, nach Wirttembergisches Urkundenbuch I Nr.267). Anlaß war die Beurkundung eines Vergleichs zwischen den Brüdern Konrad und Stephan von Mörlheim (letzter Stifter des Zisterziensklosters Eußerthal im Jahr 1148). @Seite231: Im Kraichgau ansäßige und begüterte Familien kommen in Besitz von Gütern in der Pfalz. Am nächsten liegt als Grund eine Erbschaft. @Seite231: Grafschaft Kraichgau und Speyergau gehörten im 11. und 12. Jahrhundert dem Haus Zeizolf-Wolfram unter den salischen Kaisern. @Seite231: Sitte, seinem Namen den Namen eines Burgsitzes hinzuzufügen, kommt in 1100 in Mode. @Seite234: Übergang der Grafschaft Lutramsforst, der Restgrafschaft im Speyergau an die Bischöfe in Speyer im Jahr 1086 (siehe auch Fußnote 32 WERLE: Die Landgrafschaft im Speyergau MHPF 59 (1961), S.72). @Seite237 Speyerer Domkapitular Wernherus de Aneveldt in Weißenburger Urkunde im Jahr 1277 benannt. Ebenso Werner von Weyher (Funßnote 48). @Seite238 Demodis von Hainfeld (relicta quondam Walther de Heinvelt) und ihr Sohn sind Vorgänger des Speyerer Domkapitulars Albert von Lachen mit seinem Anteil an der Kropsburg als Lehen des Domkapitels (im Jahr 1294). @Seite239 …einer alten Sitte nach den Namen des Großvaters… @Seite239 Jacob von Hainfeld siedelte nach Friesenheim über, wg. Heirat mit N.N. †1288. @Seite241 Walter und Johannes von Hainfeld mehrfach Zeugen bei Schenkungen zugunsten des Klosters Eußerthal, Kreis derer, die sich dem Kloster verpflichtet fühlten. @Seite245 Edesheim war ein Kirchenlehen der Staufer, mithin ein Lehen des Klosters Weißenburg (1335), (Fußnote 98). @Seite247 Edesheim gelangte an das Haus Ochsenstein dann 1371 an die Abtei Limburg (Fußnote 98). @Seite249 Schloßbrg = Schoßberg @Seite249 Weed = letzter größerer Rest des einstigen Burggrabens. @Seite250 Hannß Mußpacher (1548) und Paul Spiel (Keller zu Edesheim) 1548. @Seite251 Liber secretorum Matthiae / Hensel oleyer = Müller der Ölmühle, während der Ölmüller - wie mehr als ein Drittel der erwachsenen Bewohner Hainfels in dieser Zeit - pfälzischer Wildfang ist, gehört seine Frau in die Leibeigenschaft der Herren von Hainfeld, was auf Eigentumsrechte der Familie an der Mühle deuten könnte, hinter der wir die ehemalige Burgmühle vermuten dürfen. Wenn derselben Quelle zufolge auch der Dorfbader ein Mann des Hainfelders ist, so läßt sich auf weitgehende Wasserrechte im Bereich der Weed schließen; denn der Bader ist der Inhaber der südlich des Dorfteiches (bzw. des Burggrabens) am Modenbach gelegenen Badstube. Noch ein Jahrhundert nach dem Aussterben der Herren von Hainfeld zeigt der Renovationsakt von 1584 Badstube und Ölmühle in einem wasserrechtlichen Verbund.(Weed) @Seite251(Fußnote111) Oleyer ist hier noch als Berufsbezeichnung und Name zu verstehen, wie der am Ende desselben Verzeichnisses aufgeführte Mittel muller in einer Urkunde von 1490 Hensel Müller genannt wird (Urkunden des Stiftes St. German Nr.198, zitiert bei H. Ißle, Das Stift St. German vor Speyer, Mainz 1974, S. 227). @Seite252 Menekömer (Maikammer) @Seite255_256_258 Jakobskapelle Hainfeld @Seite264 16 Leibeigene der frauwe zu Hainfeldt im Liber Secretorum Matthiae, wahrscheinlich letzte Trägerin des Namens Hainfeld. @Seite266 Straßfeld @Seite267 Römerstraße.
Übertragung: Umfassende Darstellung der Familie von Hainfeld zwischen 1100 und 1500.
Es gibt keine Anmerkung.
Schlagwort: Hainfeld · Maikammer · Mörlheim · Eußerthal · Hannß Mußpacher · Menekömer
Quelle: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz/Beiträge
Erscheinungsjahr: 1983
Erscheinungstag: Eine Tagesangabe (Erscheinungstag) fehlt.
Stufe: 3
Sammlung: Die Zuordnung zu einer Sammlung fehlt.
LINK: Hainfeld
Eine PDF-Angabe fehlt.
DOI: DOI nicht vorhanden.
Es ist keine Wikiseite vorhanden.