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Johannes von Heideck: Unterschied zwischen den Versionen

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'''{{PAGENAME}}''' (auch: Heydeck)<ref>siehe dazu: de.wikipedia.org/wiki/Heydeck /abgerufen am 07. September 2016</ref> (*1450 (ca.) in Burg Wellheim<ref>Es handelt sich um die Stammburg des Geschlechts, die im markgraflichen Krieg zerstört wurde. Burg Wellheim: 48° 49′ 14,5″ N, 11° 4′ 48,8″ O</ref> , †1506 (vor)<ref>Im Jahre 1506 versucht die Witwe von Johannes von Heideck die Madenburg zu verkaufen. Siehe dazu: [[Pfälzisches Burgenlexikon (2005)]], Seite 500 unter Verweis auf: Protokolle Speyerer Domkapitel 1, Nr. 2284, S.221</ref> in Unbekannt) war Eigentümer der [[Kredenburg#ab_1488|Kredenburg]] in [[Alsterweiler]] und der [[Madenburg]] bei [[Eschbach]].<ref group=lit>Eine Abhandlung zu der Familie Heideck unter heimatverein-altenstadt.de/heidecker.htm#_ftn3 /abgerufen am 07. September 2016</ref><ref group=anm>[[Matzinger]]: Ausführliche Beschreibung im [[Pfälzisches Burgenlexikon (2005)]] unter den Burgen Kredenburg und Madenburg</ref>.
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#REDIRECT [[Johann IV. von Heideck]]
 
 
==Herkunft des Geschlechts==
 
Johannes von Heideck gehörte zum fränkischen Adelsgeschlecht der von [[Heideck|Heydeck]].<ref>siehe dazu unter wikipedia.de Burg Wellheim und Heideck (Adelsgeschlecht).</ref>
 
Die Familie von Heideck stammte aus Franken und war mit den [[Sickingen]] und [[Rosenberg]] verschwägert. Johannes von Heideck hatte nach er Zerstörung des Stammsitzes in Heideck während des Markgrafenkrieges (1449-1452) seine mittelfränkische Heimat verlassen und war in die Pfalz gezogen. Er erwarb die [[Kredenburg]] und die [[Madenburg]].
 
 
 
==Kredenburg==
 
Im Jahr 1481 erwarb Johannes von Heideck den fleckensteinischen Anteil an der [[Madenburg]] und ergänzte diesen Teil durch den Teil der Burg, der den Sickingern gehörte. Somit wurde er eine Zeitlang alleiniger Herr auf der [[Madenburg]]. Gekauft hatte er den sickingischen Teil vom Wormser Bischof, [[Reinhard von Sickingen]], der 1482 verstarb. Wahrscheinlich hat Sickingen zur selben Zeit (eher wohl etwas früher) auch die [[Kredenburg]] in [[Alsterweiler]], in deren Besitz er war, angeboten. Der als frei und eigen Gut bezeichnete Komplex stammt wohl aus dem Privatbesitz der Sickinger und gehörte nicht der Wormser Kirche. Zumindest sind dort in den Urkunden keine Hinweise auf [[Alsterweiler]] und die [[Kredenburg]] zu finden<ref>[[Pfälzisches Burgenlexikon (2005)]], Seite 224</ref>. Etwa um das Jahr 1492 verkaufte Johannes von Heydeck dem [[Hans Scheibel]] die [[Kredenburg]] und die dazugehörige Dieterswiese für 600 rheinische Gulden.
 
 
 
==Madenburg==
 
"Die Kinder von Friedrich dem Älteren von Fleckenstein verkauften 1481‚ Friedrich der Jüngere und Anna (Ennel) und Heinrich von Fleckenstein die ihnen an Burg und Herrschaft Madenburg verbliebenen Teile für insgesamt 9.100 Goldgulden an [[Johannes von Heideck]]. Auch Reinhard von Sickingen, Bischof von Worms, verkaufte seinen Anteil für 6.300 Gulden an [[Johannes von Heideck]]<ref>[[Pfälzisches Burgenlexikon (2005)]], Seite 500 unter Bezug auf: Hefele 1916/17, 1917,Nr.645, S. m44f.</ref> Damit war Johannes von Heideck vermutlich Alleinbesitzer der Burg. Spätestens 1506 bot [[Ottillia Schenkin von Limburg]], die Witwe des Johannes von Heideck, dem Speyerer Bischof Philipp von Rosenburg die Madenburg zum Kauf an (Protokolle Speyerer Domkapitel 1, Nr. 2284, S.221), wozu es jedoch nicht kam. Denn 1511 verkauften Ottilia, ihr Sohn Georg und dessen unmündige Geschwister mit Zustimmung von deren Vormündern an Herzog Ulrich von Württemberg die Madenburg samt dn zugehörigen Dörfern für die Summe von 15.000 Gulden (vgl. Schöpflin 1751/61, Bd.2, 1761, §305, S. 174)."<ref>Keddigkeit, Jürgen und Ulrich Burkhart, Übel (2005), ’Pfälzisches Burgenlexikon’, Kaiserslautern (Beiträge zur pfälzischen Geschichte, Band 12.3 Hg., Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern, Band/Ausgabe: I-IV) Seiten. (CMS 85), Seite 500</ref>
 
 
 
==Urkunden==
 
* Reichskammergerichtsprozess Nr. 217 [[HStA M 2927 WGR N 983]] - RKG 1495-1497 (-1498)
 
Kläger Bernold von Wittstatt, Dekan des Stiftes St. Cyriakus zu Neuhausen bei Worms gegen Martin von Sickingen von Herboltzheim (Herwertzen).
 
"Zahlungspflicht von 20 fl. jährlicher Gülte. Der Vater des Beklagten Heinrich von Sickingen, und dessen Mutter Agnes, geb. Kreiss von Lindenfels (Kraysin), erhalten von klagendem Vater Wilhhelm von Wittstadt 400 fl. und verppflichten sich zu dieser Gülte. Beklagter beruft sich auf das Zinsverbot ("gult von geluhem gelt zu nehmen ist ein offenbarlicher wocher, den nyemant zu gebennn schuldig ist, des zeich ich mich ufff die recht"). Zudem ist ein Teil der Zinspflicht übergegeangen auf [[Johannes von Heideck|Johann von Heydeck]] gemäß einer vom Deutschmeister Jost von Venningen und Ulrich von Rosenberg ausgesetllten Urkunde und anderen Belegen, die im Vorakt ("in den mentzischen gerichts handel") inseriert sind.
 
 
 
 
 
[[Kategorie:Kredenburg]][[Kategorie:Person (Alsterweiler)]]
 
{{Nachweise}}
 
 
 
{{#set:
 
|Geburtsdatum=1450 (ca.)
 
|Geburtsort=Burg Wellheim (vermutlich)
 
|Sterbedatum=1506 (vor)
 
|Sterbeort=Unbekannt
 
|ist Eigentümer=Madenburg;Kredenburg|+sep=;
 
|hat Lehen=
 
|hat Güter=
 
|hat Eigentum=
 
|hat Besitz=
 
|Hat verkauft=Kredenburg;Madenburg|+sep=;
 
|Hat gekauft=Kredenburg;Madenburg|+sep=;
 
|ist erwähnt in=HStA M 2927 WGR N983;LA Sp D 1 Nr.916;Pfälzisches Burgenlexikon (2005);|+sep=;
 
}}
 

Aktuelle Version vom 10. September 2016, 17:27 Uhr

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