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Hochstift Speyer: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Hochstift Speyer war eine Gebietseinheit in der heutigen Pfalz.
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Das Hochstift Speyer war eine Gebietseinheit in der heutigen Pfalz. Das Hochstift, besser ist die Bezeichnung Fürstbistum Speyer, war eine Verwaltungseinheit. Streng zu trennen sind dabei die religiösen Einrichtungen von den weltlichen der fürstlichen Verwaltung. An der Spitze der Verwaltung standen einerseits das Domkapitel und andererseits die Hofhaltung (Hofräte). In diesen geistlich geführten Staaten entwickelt sich eine "besondere Form der absolutistischen Herrschaft. Der Fürstbischof vereinte in seiner Person geistliche und weltliche Macht."<ref>Weis, Markus (1993), ‹Der Bruchsaler Hofarchitekt Johann Leonhard Stahl (1729-1774) und die Bautätigkeit im Fürstbistum Speyer unter Franz Christoph Kardinal von Hutten›, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 67; Mainz: Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte) 402 Seiten. (CMS 512), Seite 23.</ref>.
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"(...) seit der Verlegung der fürstbischöflichen Residenz (...)" von Speyer nach Bruchsal konnte der Fürstbischof unabhängiger vom Domkapitel wirken.<ref>Weis, Markus (1993), ‹Der Bruchsaler Hofarchitekt Johann Leonhard Stahl (1729-1774) und die Bautätigkeit im Fürstbistum Speyer unter Franz Christoph Kardinal von Hutten›, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 67; Mainz: Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte) 402 Seiten. (CMS 512), Seite 23.</ref> Zudem konnte damit der Einfluß der speyerischen Bürgerschaft zurückgedrängt werden.

Version vom 8. November 2015, 10:14 Uhr

Das Hochstift Speyer war eine Gebietseinheit in der heutigen Pfalz. Das Hochstift, besser ist die Bezeichnung Fürstbistum Speyer, war eine Verwaltungseinheit. Streng zu trennen sind dabei die religiösen Einrichtungen von den weltlichen der fürstlichen Verwaltung. An der Spitze der Verwaltung standen einerseits das Domkapitel und andererseits die Hofhaltung (Hofräte). In diesen geistlich geführten Staaten entwickelt sich eine "besondere Form der absolutistischen Herrschaft. Der Fürstbischof vereinte in seiner Person geistliche und weltliche Macht."[1].

"(...) seit der Verlegung der fürstbischöflichen Residenz (...)" von Speyer nach Bruchsal konnte der Fürstbischof unabhängiger vom Domkapitel wirken.[2] Zudem konnte damit der Einfluß der speyerischen Bürgerschaft zurückgedrängt werden.

  1. Weis, Markus (1993), ‹Der Bruchsaler Hofarchitekt Johann Leonhard Stahl (1729-1774) und die Bautätigkeit im Fürstbistum Speyer unter Franz Christoph Kardinal von Hutten›, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 67; Mainz: Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte) 402 Seiten. (CMS 512), Seite 23.
  2. Weis, Markus (1993), ‹Der Bruchsaler Hofarchitekt Johann Leonhard Stahl (1729-1774) und die Bautätigkeit im Fürstbistum Speyer unter Franz Christoph Kardinal von Hutten›, (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 67; Mainz: Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte) 402 Seiten. (CMS 512), Seite 23.