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Wittum
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Wittum war ursprünglich der vom Bräutigam an den Vormund der Braut zu zahlende Kaufpreis. Damit erhielt der Bräutigam die vormundschaftliche Gewalt über die Braut.
Später wird Wittum als eine Zuwendung des Mannes an die Frau zu deren Versorgung im Witwenstande (Doarium, Dotalicium, Vidualicium, Leibgedinge) verstanden. Es konnte in lebenslänglichem Nießbrauch an Grundstücken bestehen oder auch die zum standesgemäßen Unterhalt der Witwe eines Adligen zu gewährende Leistung benennen.