Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.

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Liste der Ergebnisse

  • Das sind Notizen  +
  • Das Überfeld war '''bedfrei''', weil es in der '''Gemeindegült''' lag.  +
  • Der Besitz bestand aus: einem Hof oben im Dorf „an der Pfarr"  +
  • Der Sauerwurm fraß noch, was der Heuwurm übrig gelassen hatte.  +
  • Der Turm ist am 1. April 1928 zusammengestürzt.  +
  • Da errichteten die Katholiken am 1. NovembDa errichteten die Katholiken am 1. November 1848 eine Privatschule und holten dazu den geprüften Seminaristen Heinrich Werner von Ruppertsberg. Er erhielt 71 Schüler aus Zieglers Schule, 35 blieben bei Ziegler. Die Katholiken hatten einen Schulsaal verlangt, der vorhanden war und den auch die Mehrheit des Gemeinderats zugestand; da sich aber die Schüler schon jetzt '''„Heckerer"''' und '''„Mucker"''' schalten, so waren Reibereien zwischen den Schülern zu befürchten, und die Privatschule kam in den Schwanensaal, bis am 14. Januar 1849 der leerstehende Sall bezogwen werden durfte. leerstehende Sall bezogwen werden durfte.  +
  • Da errichteten die Katholiken am 1. NovembDa errichteten die Katholiken am 1. November 1848 eine Privatschule und holten dazu den geprüften Seminaristen Heinrich Werner von Ruppertsberg. Er erhielt 71 Schüler aus Zieglers Schule, 35 blieben bei Ziegler. Die Katholiken hatten einen Schulsaal verlangt, der vorhanden war und den auch die Mehrheit des Gemeinderats zugestand; da sich aber die Schüler schon jetzt „Heckerer" und „Mucker" schalten, so waren Reibereien zwischen den Schülern zu befürchten, und die Privatschule kam in den Schwanensaal, bis am 14. Januar 1849 der leerstehende Saal bezogen werden durfte. Regierungspräsident Alwens kam selbst nach Maikammer, visitierte diese Schule und erkundigte sich über alle sonstigen Verhältnisse.gte sich über alle sonstigen Verhältnisse.  +
  • Da gab es am 10. August, mittags gegen 1/4Da gab es am 10. August, mittags gegen 1/4 12 Uhr, nach großer Hitze ein furchtbares Gewitter. Hagelkörner bis zur Hähnereiergröße prasselten hernieder und schlugen alles ab, Ruten, Zweige, Blätter und Trauben. Es war ein trauriger Anblick, als man nachher die Wingert sah, die Rebstocke zerschlagen und zerrissen und die ganze reiche Ernte wertlos auf dem Boden. Alle Fenster gegen die Wetterseite waren eingeschlagen; tagelang lagen die Schloßenhaufen in den Ecken. Auch in den Gemarkungen Hambach, Diedesfeld. Kirrweiler, Rhodt und Weyher hatte der Hagel alles zerschlagen. Abends um 10 Uhr war noch einmal ein Gewitter mit großen Wassermassen. Sofort setzte eine Notstandsaktion ein. Überall wurde für die Geschädigten gesammelt. Die hiesige Gemeinde bekam eine Unterstützungssumme von 23 490 M. Der Staat bewilligte 500 000 M. als Darlehen, wovon Maikammer 115948,40 M erhielt. Die Gelder sollten nach längstens 15 Jahren mit jährlichen Abtragssummen von mindestens 20 M zurückgezahlt werden (1905).ndestens 20 M zurückgezahlt werden (1905).  +
  • Da kein Schulhaus zu '''Alsterweiler''' waDa kein Schulhaus zu '''Alsterweiler''' war, stellte Schmitt sein eigenes Haus zur Verfügung. Dazu erbat er sich, den armen Kindern umsonst Unterricht zu erteilen; nur bat er um die hohe Gnade, von Jagd-, Wacht- und Frondiensten befreit zu werden. Nach einiger Zeit bat nun Schmitt, auch Tagschule halten zu dürfen. Dekan Johann Bapt. Fischer aus Hambach hatte sich darüber gutachtlich zu äußern. Das Gutachten fiel schlimm aus. So wurde unter anderem festgestellt, daß Schmitt selbst sehr schlecht schreibe und darum die Schreibvorlagen von Kindern aus Maikammer entlehnte. Seine Nachtschule ging daher ein, und die Kinder von Alsterweiler, etwa 82, hatten wieder die Schule zu Maikammer zu besuchen.ieder die Schule zu Maikammer zu besuchen.  +
  • Da kein Schulhaus zu Alsterweiler war, stellte Schmitt sein eigenes Haus zur Verfügung. Dazu erbat er sich, den armen Kindern umsonst Unterricht zu erteilen; nur bat er um die hohe Gnade, von Jagd-, Wacht- und '''Frondiensten''' befreit zu werden.  +
  • Dann kam Johann Bien, der 1742 mit SebastiDann kam Johann Bien, der 1742 mit Sebastian Meining zu Maisch tauschte. Meining war zu Impfingen, Bistum Würzburg, geboren. Er meldete sich 1752 nach Hagenbach. In dieser und in der folgenden Zeit, wohl auch schon früher hatte die Gemeinde das Recht, einen Schulmeister anzunehmen und dem Generalvikariat für die Approbation und Konfirmation zu präsentieren. Auf die erledigte Schulstelle meldete sich 1752 Johann Adam Beschell, Glöckner an der Allerheiligen- und Dreifaltigkeitskirche zu Speyer. Er machte „seine Probe nicht ohne Applaus" und wurde darum als Schulmeister und Kirchendiener angestellt. Er nahm sich, nachdem ein neues Schulhaus erbaut war, Friedrich Rode als Präzeptor. (quelle Nr.63 entspriche Gemeindearchiv Maikammer). Beschell hatte viel Streit mit dem Pfarrer. So 1766 wegen des Kirchhofgrases, das beide beanspruchten. Alle möglichen Zeugenverhöre und Gutachten wurden abgegeben. Ein dicker Bündel Akten liegt im Staatsarchiv Speyer. Das Gemeindegericht war gegen Beschell; der Pfarrer bekam 1768 recht. 1769 starb Beschell, 76 Jahre alt. Sein Nachfolger wurde der seitherige Gehilfe Friedrich Rode.rde der seitherige Gehilfe Friedrich Rode.  +
  • Das '''Gehäuse''' (Eichenholz) ist im JahrDas '''Gehäuse''' (Eichenholz) ist im Jahr 1844 zum Preis von 180 Gulden von dem Speyerer Orgelbauer Johannes Eichenauer nach Zeichnungen des Bauschaffners Foltz, Speyer, (nur geringfügig durch Regierungsbaumeister Hagemann abgeändert) zur Aufnahme der für die 1840/41 erbauten Pfarrkirche in '''Berghausen''' von der Protestantischen Pfarrei '''Lambsheim''' abgekauften barocken Orgel von '''1740''' gefertigt worden. Es nahm später, nach dem Ausbau der Barockorgel, die von Orgelbauer Gustav Schlimbach aus Speyer erstellte neue Berghausener Orgel auf (1878/79) und blieb auch bei der Erweiterung dieser Orgel durch Orgelbauer Franz Kammerer, Speyer, im Jahr 1929/30 für die Orgel in Berghausen erhalten. Weil es für die 1980 geplante Berghausener Orgel nicht mehr genügend Raum bot, wurde es für die Orgel in der Mariä-Schmerzen-Kapelle übernommen, nach dem Urteil von Gero Kaleschke, Speyer, dem die Angaben über die Berghausener Orgel zu danken sind, "ein denkmalpflegerischer Akt", "den man Gehäusen aus dem 19. Jh. nur selten angedeihen lässt." (6.1.1981). Hilmar Brucker, Mutterstadt, führte die Restaurierungsmaßnahmen an dem Gehäuse für dessen Wiederverwendung in der Alsterweiler Kapelle aus. Der Entwurf für den Umbau des Berghausener Orgelunterbaues zur Windfanganlage der Mariaä-Schmerzen-Kapelle stammt von Architekt Werner Weißbrod, Maikammer. von Architekt Werner Weißbrod, Maikammer.  +
  • Das Domkapitel hatte das Langhaus abreißen und neu aufbauen lassen. Die Einwohner mußten durch Fronarbeit beim Bauen helfen.  +
  • Das Geschlecht der Dalheimer stammt aus dem Württembergischen (nicht mit den Dalberger auf der Kropsburg verwechseln!).  +
  • Das Geschlecht der Dalheimer stammt aus deDas Geschlecht der Dalheimer stammt aus dem Württembergischen (nicht mit den Dalberger auf der Kropsburg verwechseln!). Wahrscheinlich kam es über die Benediktinerklöster Zwiefalten, Hornbach oder Weißenburg in unsere Gegend. Besonders in Edesheim übten Angehörige dieses Geschlechts im 15. Jahrhundert verschiedene Funktionen aus. Die Dalheimischen Lehensgüter in vielen Gemeinden der Umgegend geben Zeugnis von dem Reichtum des Geschlechts vor der Reformation. In Maikammer findet sich ihr Wappen neben dem Wappen der Obersteiner sowohl an der Kredenburg, als auch am Grabmal neben der katholischen Kirche. Obersteinisches Wappen: heraldischer Löwe auf weißem Feld; Dalheimer Wappen (38). Besonders erwähnenswert ist ihre große Verehrung der heiligen Anna, vermutlich gehen die St. Anna-Wallfahrt und die St. Anna-Kapelle auf eine Stiftung dieses Geschlechts zurück.f eine Stiftung dieses Geschlechts zurück.  +
  • Das Haus von Adam Wilhelm, '''Deckelgasse''' 9-11, durch seinen Turm auffallend, wurde 1591 erbaut.  +
  • Das Haus von Oskar Hafner, '''Alsterweiler''' Hauptstraße wurde 1595 erbaut. Es zeigt über dem Torbogen außer den Anfangsbuchstaben des Namens eine schwörende Hand, welche auf den Beruf eines Gerichtsschöffen hinweist.  +
  • Das Haus von Oskar Hafner, Alsterweiler Hauptstraße wurde 1595 erbaut. Es zeigt über dem Torbogen außer den Anfangsbuchstaben des Namens eine schwörende Hand, welche auf den Beruf eines Gerichtsschöffen hinweist.  +
  • Das Jahr 1857 war für Maikammer und '''AlsDas Jahr 1857 war für Maikammer und '''Alsterweiler''' ein sonderbares Jahr. Im Juni wollte man verhungern und schenkte wegen Futtermangels das Vieh halb weg; im Herbst gab es noch genug Rüben und Kraut. Im November und Dezember war es noch warm. Der Wein kostete im November 140—147 fl., im Dezember 150—160 fl.ember 140—147 fl., im Dezember 150—160 fl.  +
  • Das Kloster Sankt Klara hatte ein Haus am Hübel Nr 54 und 1 Doppelhaus in der Deckelgasse Nr 6 und 8 und 8 Morgen Wingert Nonnenwingert noch 1798 Quelle 54  +
  • Das Kloster St . Klara (Franziskanerinnen) hatte ein Haus am Hübel (Nr. 54) und ein Doppelhaus in der '''Deckelgasse''' (Nr. 6 und 8) und 8 Morgen Wingert (Nonnenwingert (noch 1798).  +
  • Das Kloster St. Klara (Franziskanerinnen) hatte ein Haus am Hübel (Nr. 54) und 1 Doppelhaus in der Deckelgasse (Nr. 6 und 8) und 8 Morgen Wingert (Nonnenwingert (noch 1798) Quelle 54 / Remling Abteien und Klöster).  +
  • Das Maikammerer Wappen ist wohl einer GrupDas Maikammerer Wappen ist wohl einer Gruppe zuzuordnen, die als Dekanatszeichen zu bestimmen ist und vornehmlich in der Vorderpfalz vor- kommt. In unseren alten Urkunden wird es Maßzeichen, Gemeindezeichen, meist jedoch einfach „das Zeichen" genannt. Als ,Maßzeichen' symbolisiert es sicherlich die damaligen Maße: (la) das Lot = ca. 12 cm, (lb) den Fuß = ca. 30 cm, (lc) die Elle = ca. 60 cm 2). In Maikammer wird das ,Maßzeichen' im Jahre 1603 in einem das Eichamt betreffenden Gesuch des ersten Dorfmeisters Peter Hertel erwähnt 3)rsten Dorfmeisters Peter Hertel erwähnt 3)  +
  • Das Ortsgericht beschloß daraufhin, neue BDas Ortsgericht beschloß daraufhin, neue Brunnen in Brunnenkammern anzulegen, die alten aber zu Stangenbrunnen umzuwandeln, das heißt: Die Brunnen wurden mit einer Steinplatte abgedeckt und diese mit dem Brunnentrog durch ein „Mallerschloß" gesichert. Beim Brand konnte die Platte mittels Hebelwirkung mit einer am Trog stehenden senkrechten und darauf liegenden waagerechten Stange entfernt werden.enden waagerechten Stange entfernt werden.  +
  • Das Patronatsrecht für St. Kosmas und Damian, der Pfarrkirche in Maikammer, lag 1265 bei den Äbtissinnen des Klosters Heilsbruck in Edenkoben.  +
  • Das „Verzeichnis aller jetzigen und nachküDas „Verzeichnis aller jetzigen und nachkünftig Gemeindsmanner, Weibern, Wittiben und Kindern samt ihrem Religionsbekenntnisse zu Maycammer und Alsterweiler. Angefangen 1602" enthalt folgende Namen: Anshelm (in Alsterweiler),Funk (in Alsterweiler),Hertzel (in Alsterweiler),Röder (in Alsterweiler),Hoffmann (in Alsterweiler), Jörg (in Alsterweiler), Kaufmann (in Alsterweiler), Kelblin (in Alsterweiler), Krug (in AIsterweiler), Kugel (in Alsterweiler), Müller (3 in Alsterweiler), Nachbaum (1 in Maikammer, 1 in Alsterweiler), Pfaff (in Alsterweiler), Röder (in Alsterweiler), Rudolf (in Alsterweiler), Schupfer (in Alsterweiler), Schwab (in Alsterweiler), Seiler (in Alsterweiler), Schultes (in Alsterweiler), Stachel (in Alsterweiler), Teutsch (in Alsterweiler), Wingerter (2 in Alsterweiler), Weiß (in Alsterweiler), Wirth (in Alsterweiler).in Alsterweiler), Wirth (in Alsterweiler).  +
  • Davon interessiert uns das Landkapitel Hambach, zu dem 18 Pfarreien gehörten:... Maikammer mit Alsterweiler [(18. Jahrhundert)].  +
  • Dazu ist man mißtrauisch und war zeitweise erbittert auf die Bewohner von Maikammer, die ''Alsterweiler'' nicht geben konnten und auch wollten, was diese brauchten, Zufahrtswege und Pflaster, Gemeindegebäude, Schule und Selbstverwaltung.  +
  • Den 8. Februar nächstens, Vormittags um haDen 8. Februar nächstens, Vormittags um halb 9 Uhr, lassen die Erben der zu Alsterweiler verlebten Ehe- und Wingertsleute Johann Friedrich Müller in ihrer Behausung zu Alsterweiler unter annehmlichen Bedingungen versteigern: Bettung, Getüch, Mannskleider, Schreinerwerk, allerlei Küchengeschirr, mehrere große und kleine Fässer, Züber und Ständer, 1 Herbstbütte, circa 23 Hectoliter 1843r Wein, 1 trächtige Kuh, Heu und Grummet, Stroh, Kartoffeln, dörr Schweinefleisch, Brodmehl, Weißmehl, 1 kupferner Bauchkessel, Weiden, Wingertsstiefeln, Dung, Brennholz, Feldbaugeschirr und sonst noch allerlei Gegenstände. . . . Edenkoben, den 31. Januar 1844. Kößler, Notär.koben, den 31. Januar 1844. Kößler, Notär.  +
  • Denkmalpflege und Ortshistorie sowie Zeichen der Geraide, des Handwerks und Gliederung der Verwaltungen.  +
  • Der 2m hohe Bildstock ist aus einem Stück Der 2m hohe Bildstock ist aus einem Stück angefertigt und aus gelbem Buntsandstein. Die Spitze ziert das IHS in einem gehauenen Kreuze In der tabernakelförmigen Nische ist eine symbolisierte Krone im Bezug auf das glorreiche Rosenkranzgeheimnis 'Jesus der dich o Jungfrau in den Himmel aufgenommen hat'.Bei einer Bestandsaufnahme 1974 war in der Nische eine Metallplatte mit Marienbild.r Nische eine Metallplatte mit Marienbild.  +
  • Der Anlaß für den Streit war eine Messerstecherei zwischen zwei Keßlern oder "Pfannenpletzern".  +
  • Der Bischof hatte das Recht, auf dem SpielDer Bischof hatte das Recht, auf dem Spielfeld Kalksteine und Ziegelerde für seine am Eingang des Tälchens liegende Ziegelscheuer zu graben. Da nun der Teil, auf dem sich die Kalk- und Erdgruben befanden, an Maikammer fiel, so behielt sich der Bischof für St. Martin ein später zu bestimmendes Recht aus. Das Wingertsholz, das die St. Martiner zum Aufholzen der auf ihrem Teile neu</br>anzulegenden Wingerten benötigten, mußte außerhalb der Geraide gemacht werden. Nur für abgegangene Balken usw. konnten sie Holz hernehmen, woher sie wollten.ten sie Holz hernehmen, woher sie wollten.  +
  • Der Brunnen vor dem Hause Hauptstraße 25 war Eichbrunnen, solange zwei Eichmeister hier waren.  +
  • Der Captial = Werth diesers Waldungen, nacDer Captial = Werth diesers Waldungen, nach der bewirkten und anerkannten Abschätzung, ist folgender:</br>Maikammer Antheil, sieben und achtzig tausend Gulden fünf und vierzig Kreuzer (fl. 87000 / kr. 45).</br>Diedesfelder Antheil, siebenzig tausend vier hundert ein und zwanzig Gulden fünfzig zwei Kreuzer (fl. 70421 / kr. 52)</br>Sanct Martiner Antheil, ein und siebenzig tausend ein hundert drei und achtzig Gulden ein und fünfzig Kreuzer (fl. 71183 / kr. 51)</br>Kirrweiler Antheil, zwei und siebenzig tausend fünf und neunzig Gulden sieben Kreuzer (fl. 72095 / kr. 07)</br>Total: dreimal hundert tausend sieben hundert ein Gulden fünf und dreißig Kreuzer (fl. 300701 / kr. 35)</br>Hiervorn erhält Maikammer zum voraus, fünfzehn tausend fünf und dreisig Gulden drei Kreuzer (fl. 15035 / kr. 03)</br>Bleiben zu theilen: zwei tausend, sage zweimal hundert fünf und achtzig tausend, sechs hundert sechs und sechsig Gulden zwei und dreißig Kreuzer (fl. 285666 / kr. 32)</br>Wovon jeder Gemeinde zu einem Viertheil zufällt, ein und siebenzig tuasend vier hundert sechszehn Gulden acht und dreißig Kreuzer...chszehn Gulden acht und dreißig Kreuzer...  +
  • Der Flurname Wäschhütte erinnert an ein alDer Flurname Wäschhütte erinnert an ein altes Handwerk, nämlich die Herstellung von Erdfarben. Stellenweise steht am Haardtrand ein blauer Ton an. Er wurde gestochen, ausgeschlämmt und in der Wäschhütte zu blauer Farbe verarbeitet. Es war eine wichtige Farbe, brauchte man sie doch für Mützen und Kutten der Küfer. Erst die Gründung der BASF im Jahre 1866 setzte der Erdfarbengewinnung ein Ende. Die Wäschhütte holte ihr Wasser vom nahen Petersbrünnel, das früher, so wie allen Quellen viel mehr Wasser brachte. Mit der gewonnen Farbe wurde in der Gewanne "im Färber" die von zahlreichen Leinenwebern (1823 waren es 22) angefertigten Leinenstoffe gefärbt. Diese färbten ihre gewebten Stoffe damals selbst, mit Hilfe des Wassers vom Mühlbach, der durch die dortige Gemarkung floß. Die Leinenweber galten früher als Hungerleider, sie mußten ihr Brot in Wasser backen und es als Milchsuppe essen. "Wenn bei den Leineweber die Mäuse in die Küche kommen, verhungern sie". Im Gegensatz zu den Wollwebern galten sie nicht als zunftfähig. In der Gewanne "[[Wäschhütte]]" wurde sogenannte Wasch- und Walkerde gegraben und mit Fuhrwerken nach Grevenhausen, einem Ortsteil von Lambrecht, zum Walken der Wollgewebe gefahren (Walken ist das unter Druck behandeln von wollenen Geweben mit Seifenwasser und Laugen), früher auch mit Walkerde (Gemenge von Kieselsäure und Tonerde). Walker waren die Arbeiter, die das Tuch mit der Verfilzmaschine kneteten. Dabei dienten sie auch beim abschließenden Waschvorgang als Fettlöser. Dieses Fettlösen machten sich auch die "Rotgerber" im Annweilerer Raum zu Nutze. So wurde die Walkerde dort benützt, um das Sohlleder geschmeidig zu machen und gleichzeitig das Leder zu färben, sowie die Fette der dazu verwendeten Häute wegzunehmen. Man sparte dabei nicht mit dem Auftragen der Walkerde auf das Leder. Diese trocknete dort an und bildete eine Schicht auf dem Leder. Da das Leder im Kilopreis verkauft wurde, brachte aufgetragene Walkerde den Gerbern einen zusätzlichen Gewinn. Die benachteiligten Schuhmacher wehrten sich gegen den offensichtlichen Betrug und zogen deswegen vor Gericht. Hier bekamen sie Recht und von da an wurde das Leder ohne die Schicht Walkerde verkauft. (Mündliche Mitteilung von Schuhmachermeister Brauer, Maikammer). Der Wäschhüttenpfad war zu römischer Zeit gepflastert und führte, wie auch der Heldenpfad, zum Römerweg am Waldesrand.er Heldenpfad, zum Römerweg am Waldesrand.  +
  • Der Fürstbischof von Speyer war als LandesDer Fürstbischof von Speyer war als Landesfürst unumschränkter Herrscher. Er verwaltete mit dem Domkapitel und weltlichen Räten sein Hochstift, war höchster Richter und Gesetzgeber. Die Einwohner wurden in früheren Zeiten die „armen Leut" genannt. Sie mußten '''Fronarbeiten''' verrichten, den Zehnten und viele andere Abgaben zahlen, hatten aber nichts zu sagen.gaben zahlen, hatten aber nichts zu sagen.  +
  • Der Gemeinderat beschloß darum am 22. April 1862, daß in Zukunft beziehen solle: Lehrer Müller 350 fl. und freie Wohnung, zu 25 fl. veranschlagt  +
  • Der Glockenzehnt brachte 2 Malter 4 Simmern Korn, 3 Fuder Wein, 1 Malter Spelz und 1 Malter Gerste ein.  +
  • Der Glockenzehnt ergab 1748 7 Viertel WeinDer Glockenzehnt ergab 1748 7 Viertel Wein. Das Gemeindegericht meinte, der Lehrer könne als Glöckner in guten Jahren 5—6 Fuder Wein machen. Der Lehrer bestritt dies. Er hatte in den 7 Jahren seines Hierseins nie 5 oder 6 Fuder Wein als Zehnt bekommen. (quelle 10)Fuder Wein als Zehnt bekommen. (quelle 10)  +
  • Der Großteil der Katholiken von Maikammer und '''Alsterweiler''' hat sich immer glaubenstreu und -freudig erwiesen.  +
  • Der Krämer Franz Peter Schwarzwälder kauftDer Krämer Franz Peter Schwarzwälder kaufte seine Ware bei einem Großhändler in Speyer. Er mußte in diesem Jahre zahlen für 1 Brief (15 Stück) Nähnadeln 3 1/2 Kreuzer, 1 Pack Haften 40 Kreuzer, V Pfund ganzen Schwefel 13 Kreuzer, 1 Schniete Faßschwefel 1 Kreuzer, 1 Pfund 21 Kreuzer, 1 Pfund Kreide 9 Kreuzer, 1 Pfund Kaffee 54 Kreuzer. 1 Pfund Reis 23 Kreuzer, 1 Pfund spanische Nudeln 20 Kreuzer, 2 Lot Zimt 16 Kreuzer, 1 Achtel Safran 1 Gulden, 1 Pfund Seife 21 Kreuzer 1 Pfund Stärke 16 Kreuzer, 1 Pfund Unschlittlichter 26 Kreuzer, 1 Pfund Schnupftabak 18 und 24 Kreuzer, 1 Pfund Rauchtabak 10, 12 und 13 Kreuzer, 1 Namenbuch 6 Kreuzer, 1 Katechismus 12 und 13 Kreuzer, 1 Biblische Geschichte 22 und 24 Kreuzer, 1 Dutzend Karten 12 Kreuzer. Außerdem hatte Schwarzwälder Schnur, Netz, Kordel, Band, Seide, Stricknadeln, Nestel und allerlei Nägel zu verkaufen.n, Nestel und allerlei Nägel zu verkaufen.  +
  • Der Sommer war trocken. Am 22. September gab es noch ein Gewitter mit Schloßen, die südlich von Maikammer und Alsterweiler schadeten. (1893)  +
  • Der Staatshaushaltsausschuß des bayerischeDer Staatshaushaltsausschuß des bayerischen Landtags hat genehmigt, daß in den Etat der bayerischen Landes=Wetterwarte ein Assistent als Beobachter auf der Kalmit eingesetzt wird unter der Voraussetzung, daß die Ausrüstung der Station durch den Pfälzerwald-Verein erfolgt. Damit kommt ein langjähriges Projekt zur Ausführung. Schon während des Krieges war eine militärische Wetterwarte auf der Kalmit eingesetzt, die sich als äußerst zweckmäßig erwiesen hat. Es war damals schon geplant, die Wetterwarte auch im Frieden fortzusetzen, leider aber ist durch den Umschwung eine Störung eingetreten; um so erfreulicher ist es, daß jetzt dennoch eine Verwirklichung des Projektes erfolgt. Bisher wurden alle pfälz. Wetterwarten nur im Nebenamt geführt, jetzt aber gibt es auf der Kalmit eine Hauptstation (wie auf der Zugspitze) mit eigenem Beobachter, der auch aus anderen Gebieten telegraphische Nachrichten empfängt und dorthin abgibt (Nach der "Pfälz. Presse".)dorthin abgibt (Nach der "Pfälz. Presse".)  +
  • Der Turm, der an Christi Himmelfahrt dem Verkehr übergeben wurde, steht an der Stelle des alten 8 Meter hohen Turmes der im April vorigen Jahres in sich zusammenstürzte.  +
  • Der Verweser in ''Alsterweiler'' bezog 428.60 M Grundgehalt, 98.40 M Teuerungszulage und 43 M für Wohnung, zusammen 570 M.  +
  • Der Weinverkauf ging im Herbste sehr schlecht. Most kostete die Hotte Traminer 71/2 fl. Das Fuder Wein kostete 190 fl. Im Dezember gab es einige Verkäufe zu 230 fl., 1855 kostete er in Maikammer 125, in '''Alsterweiler''' 130 fl.(1854)  +
  • Der Winter 1887/88 war ziemlich kalt. Am 15. März war ein heftiges Gewitter mit Platzregen und Hagelschlag.  +
  • Der Winter 1911/12 war mild; nur am 4. Februar gab es 12—13° Kälte. Der März war regnerisch, am 12. gab es Gewitter mit Schloßen (1912).  +
  • Der Winzer nennt ihn Sauerwurm und ist im Schmälern schnelle. Der Forscher aber spricht gelehrt vom "tortrix ambiguelle."  +