Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.

Mariä Schmerzen: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Alsterweiler
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (Weiterleitung nach Alsterweiler Kapelle erstellt)
 
(100 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Die Kapelle Mariä Schmerzen, auch Sieben Schmerzen, Alsterweiler Kapelle, genannt, steht in [[Alsterweiler]] in der Hauptstraße (Patrozinium: Beatissima Virgo Maria Mater dolorosa). Die Weihe der Kirche erfolgte am 1. Dezember 1845.
+
#REDIRECT [[Alsterweiler Kapelle]]
==Gebäude==
 
[[Bild:Kapelle_alsterweiler.jpg|thumb|left| Mariä Schmerzen Kapelle in Alsterweiler, Juni 2008, Matzinger]]
 
 
 
Als Bürgerinitiative unter der Führung von Nikolaus Groß wurde die Kapelle im Jahr 1845 erbaut <ref>Ziegler, Urban: Aus der Geschichte unserer Pfarrei: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer , S. 22–33, Seite 31.</ref>. Es handelt sich um einen rechteckigen Baukörper mit einem Satteldach, das mit einem Turmreiter besetzt ist. Ein Chorraum ist im Westen und ein Sakristeianbau im Süden vorgelagert. Der Hauptkörper ist durch angedeutete Säulen in drei Felder geteilt, die von mittig angeordneten Bogenfenstern gestaltet werden.
 
 
 
 
 
In den Jahren 1968 und 1980 wurde die Kapelle grundlegend saniert <ref> Ziegler-Schwaab, Judith (1994): Historienpfad "Maikammerer Traube". Herausgegeben von Gemeinde Maikammer. Fremdenverkehrsbüro. Maikammer. </ref><ref> Anmerkung [[user:Matzinger|Matzinger]]: Weitere Unterlagen befinden sich im Landesarchiv Speyer "Neu erbaute Kapelle in Alsterweiler (Kanton Edenkoben) 1845,  2 Akten unter Bestand H3, Karte 3901 f. 14 und Karte 3901 f.12f"</ref>.
 
 
 
 
 
Am 13. Dezember 1998 wurde durch Bischof Anton Schlembach eine Altarweihe in der Kapelle vorgenommen. <ref group ="Altar">Bischöfliches Ordinariat Speyer: Oberhirtliches Verordnungsblatt für das Bistum Speyer, Speyer, 4. Februar 1999, 92. Jahrgang, Nr.1, Seite 370. / ''Anmerkung [[user:Matzinger|Matzinger]]: Die Altarweihe wird unter der Rubrik Pontifikalhandlungen 1998 geführt. Zu den Handlungen zählen auch Ordinationen und Beauftragungen (Verleihung der Missio), Firmungen und eben die Konsekrationen und Beneditkionen, zu denen auch die Altarweihen gehören. Im gleichen Jahr, am 25. Januar, wurde ein Altar in der Wendelinuskirche in Bliesdalheim geweiht.'' </ref>
 
<br>
 
<br>
 
<br>
 
<br>
 
 
 
==Innenraum==
 
Der Innenraum ist als klassizistische Saalkirche anzusprechen, die eine Höhe von sieben Metern, eine Länge von 16 Metern und eine Breite von zehn Metern einnimmt. Der Raum wird bestimmt von dem Hauptraum mit flacher Decke und drei Fensterachsen. Nach Westen ist ein Chorraum vorgelagert, der sich in drei Segmenten um den Altarraum schließt und von einem Gewölbe bedeckt ist.
 
 
 
====Passionsaltar Maikammer in Alsterweiler====
 
-----
 
[[Bild:Passionsaltar Mitte.jpg|thumb|left|Maikammerer Altar in Alsterweiler]]
 
 
 
Der [[Passionsaltar Maikammer|Passionsaltar Maikammer]] steht im Chor der [[Mariä Schmerzen|Mariä Schmerzen Kapelle]] in Alsterweiler. Er ist als ''Triptychon'' <ref group="web"> [http://de.wikipedia.org/wiki/Triptychon Triptychon]</ref> zu bezeichnen und gilt als Meisterwerk der oberrheinischen Malkunst. [[Alois Lamott]], der ehemalige Pfarrer zu [[Maikammer|Maikammer]], bezeichnet das Werk als "''Der Maikammerer Tafelbild-Altar"'' <ref group ="Altar"> Lamott, Alois (1982): Der Maikammerer Tafelbild-Altar. In: Südliche Weinstraße Landkreis (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Landkreises Südliche Weinstraße 4. Landau 1982 (1981), Seiten 45 bis 51</ref>. Lamott sah sich zu einer Veröffentlichung veranlasst, weil "ihm (dem Altar) 1977 [eine] "Konkurrenz" in dem elsässischen Passionstriptychon (1480-90)<ref> Es handelt sich um einen Altar unbekannter Herkunft. Vgl. dazu http://www.wilhelm-hack-museum.de/index0.0.html / 21. Juli 2008 / [[Benutzer:Matzinger|Matzinger]] </ref> [erwachsen sei] [und] Einheimische und Gäste immer wieder danach [fragen], was es denn mit dem "Maikammerer Altar" nun wirklich auf sich hat."<ref group ="Altar">Lamott (1982), Seite 45</ref> Neben der  Veröffentlichung von [[Alois Lamott]] gilt wohl das Werk von Hürkey (1981)<ref> Hürkey, Edgar J. (1981): Der Passionsaltar zu Maikammer. Neue kunsthistorische Untersuchung zum Altartriptychon in Maikammer (Pfalz). Mainz: Ges. für Mittelrhein. Kirchengeschichte (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 40).</ref> als das Standardwerk zum Altar. Er gibt dem Altar den Namen "''Passionsaltar zu [[Maikammer|Maikammer]]"''. Auch die Untersuchungen von [[Heinz Feuchtinger]] haben wesentlich zur Einschätzung der Bedeutung des Altars beigetragen.<ref>siehe dazu: Hürkey (1981), Seite...</ref>.
 
<br>
 
<br>
 
<br>
 
<br>
 
<br>
 
<br>
 
<br>
 
<br>
 
<br>
 
 
 
=====Einzelnachweise Altar=====
 
<small><references group="Altar" /></small>
 
<br>
 
 
 
====Sakramentsnische====
 
-----
 
Die gotische Sakramentsnische entstammt ebenso wie der Altar der Kirche St. Cosmas und Damian in Maikammer. Die Nische wurde im Jahr 1969 in die Kapelle überführt. Sie ist in die rechte Chorbogenwand eingelassen und fungiert als Tabernakel für das Allerheiligste.
 
 
 
====Empore====
 
-----
 
 
 
 
 
====Gestühl====
 
-----
 
 
 
 
 
 
 
{{Nachweise}}
 
[[Kategorie:Alsterweiler]][[Kategorie:Kapelle]]
 

Aktuelle Version vom 18. September 2016, 11:52 Uhr

Weiterleitung nach: