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Die Kalmit. Türme, Hütten, Wetterwarte, Strom- und Wasserversorgung/Übertragung

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[Handschriftlich oben auf S. 382: "Aus: Pfälzer Heimatbuch, Band I, 1988"]

HEINZ WITTNER

Die Kalmit

Türme, Hütten, Wetterwarte, Straße, Strom- und Wasserversorgung

(Hinweis zur Transkription: Fußnotenziffern stehen wie im Original als hochgestellte Zahlen mit Klammer. Im Scan sind sie teilweise schwer erkennbar; sie wurden anhand der Quellenliste auf S. 401/402 zugeordnet. Die Absatzgliederung folgt dem Original, Seitenumbrüche sind markiert.)

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Über die Kalmit, mit 673 Metern über Meereshöhe der höchste Berg des Pfälzerwaldes, ist schon viel geschrieben worden, Sinnvolles und Unsinniges. Schon allein der anscheinend ungewöhnliche Name hat so manchen Deutungsversuch über sich ergehen lassen müssen ¹) ²). Prof. Ernst Christmann, der Altmeister der Orts- und Flurnamenforschung, hat sich ebenfalls der Kalmit angenommen ³) ⁴). Er hat nachgewiesen, daß der Name Kalmit im deutschen Sprachraum garnicht so ungewöhnlich und fast immer weiblich ist. Anhand von Belegen, die bis in das 11. Jahrhundert (1096: calmont) zurückreichen, war er der Meinung, daß „Kalmit" so viel wie „kahler Berg" bedeute. Er zeigte auf, daß das Lehnwort „-mont" für Berg auch in der Pfalz mehrfach vertreten ist (z. B. beim Maimont).

Heute würde man es einem Pfälzer kaum verzeihen, wenn er „der" statt „die" Kalmit sagen würde. Bei einem Fremden würde man vermutlich höflich darüberhinweghören oder ihm das Richtige schonend beibringen. Früher war man da anscheinend nicht so pingelig. Der Pfalzkenner und -autor Emil Heuser schrieb noch lange „der Kalmit" ⁵).

Unsinniges wird mitunter bis heute über die Geologie des Berges verbreitet. Ich erinnere mich an meine Schulzeit, während der ein als Heimatforscher geehrter Schullehrer mündlich und auch schriftlich äußerte, die Kalmit sei ein erloschener Vulkan. Zu meiner Überraschung mußte ich feststellen, daß dies auch in unseren Tagen den Schülern der Grundschule gelehrt wird. Ludwig Spuhler hat überzeugend nachgewiesen, daß es im Buntsandsteingebiet des Pfälzerwaldes keine tätigen (eruptiven) Vulkanberge gegeben hat ⁶). Ebenso ins Reich der Phantasie muß die bis heute immer wieder aufgestellte Behauptung verwiesen werden, die Kalmit habe eine römische Bergstation oder zumindest einen Wachtturm getragen.

Bis heute sind auf dem Berg nicht die geringsten römischen Funde oder Spuren zutage getreten.

Für die Bevölkerung der Umgebung war es ein bedeutendes Ereignis als im Jahr 1824 auf dem Kalmitgipfel „die friedliebenden Bürger von Maikammer-Alsterweiler" zum 25. Jubiläum der sehr „berühmten und gerechten Regierung" des Königs Maximilian-Joseph von Bayern ein Denkmal einweihten, das bis heute neben dem Eingang des Kalmithauses steht. Bei dieser Gelegenheit wurde der Berg in „Maxhöhe" umbenannt. Doch wurde diese Bezeichnung von der Bevölkerung nicht angenommen ⁷).

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Türme

Eine erste Nachricht über einen Turm auf der Kalmit findet sich um die Mitte des vorigen Jahrhunderts beim pfälzischen Heimatschriftsteller August Becker: „... ihr zur Seite der Strunk eines steinernen Thurmes, zu Napoleons Zeiten bestimmt für einen Telegraphen, der jedoch heute nur noch ein trigonometrisches Steinsignal trägt" ⁸). 1932 meint der hochverdiente Heimatkundler Prof. Daniel Häberle: „Es ist aber kaum anzunehmen, daß die Kalmit, falls hier wirklich einmal eine Station bestanden hat, bei ihrer gegen die Rheinebene vorgeschobenen Lage in die Linie Straßburg – Mainz mit einzubeziehen ist. Auch die Angabe, daß es sich hier um einen steinernen Telegraphenturm gehandelt habe, während sonst nur von hölzernen die Rede ist, scheint mir nicht ganz in den übrigen Rahmen zu passen." ⁹) Welchen Ursprungs der bei Becker erwähnte Turmstumpf war, konnte bis heute nicht geklärt werden.

Dafür liegen über die späteren Türme verläßlichere Nachrichten vor. 1866 erteilte das Königlich Bayerische Landcommissariat (Kreisverwaltung) Landau der Gemeinde Maikammer die Erlaubnis zu einer Sammlung zum Bau eines Aussichtsturmes auf der Kalmit. Es war die Zeit als in der Pfalz die ersten Aussichtstürme entstanden (z. B. die Schneckennudel bei Bad Dürkheim, Rehberg bei Annweiler 1862, Donnersberg 1864). 1866 ließ der Maikammerer Gastwirt F. K. Lederle auf dem Gipfel einen hölzernen Turm errichten, den er am 28. März 1867 seiner Heimatgemeinde für 12 Kreuzer (!) verkaufte, die ihn abreißen ließ und das Material versteigerte ¹⁰).

Im August 1867 stimmte der Gemeinderat dem Bau eines steinernen Turmes zu, für den ein Kostenvoranschlag in Höhe von 920 Gulden vorlag. Seine Einweihung am 30. August 1868 lockte hunderte von Menschen aus der gesamten Umgebung auf den Berg. Der Turm war achteckig und hatte eine Höhe von 10 Metern. Sein Aussehen ist auf alten Postkarten festgehalten ¹¹).

Während des 1. Weltkrieges diente er dem Militär als Luftbeobachtungsposten. Der Maikammerer Altbürgermeister Damm schilderte ¹²), daß sich die Soldaten zwei Ziegen hielten ¹³), was auch auf PWV-Postkarten dargestellt ist, und einen Esel, der die in Maikammer gekauften Lebensmittel und sonstige Versorgungsgüter auf den Berg trug. Das nötige Wasser mußte unten von der Kalmitquelle geholt werden. In den letzten Kriegstagen, am 1. September 1918, wurde trotz der traurigen Zeiten das 50jährige Bestehen des Turmes ungewöhnlich feierlich begangen. Er war mit Girlanden und Fahnen geschmückt. Die Festrede hielt der Mitbegründer des PWV und damalige Vorsitzende der Ortsgruppe Ludwigshafen-Mannheim, Josef Kederer ¹⁴).

Das Ende des Turmes war weniger rühmlich. In den 20er Jahren bekam er Risse, die sich rasch vergrößerten, so daß das Bezirksamt Landau 1926 empfahl den Turm wegen Baufälligkeit abzureißen. Da er für die Wetterbeobachtung weiterhin gebraucht wurde und der PWV erwog, einen neuen, größeren zu bauen, blieb er stehen. Im Frühjahr 1928 stürzte er von selbst zusammen ¹⁵). Emil Ohler wußte [Fortsetzung auf S. 384]

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von diesem traurigen Ereignis eine köstliche Geschichte zu erzählen ¹⁶); ob sie sich wirklich so zugetragen hat, entzieht sich meiner Kenntnis: „Als die Männer vom Hauptvorstand wieder einmal dort oben hin und her überlegten, gesellte sich ein Lehrling aus der Umgebung zu ihnen und kiebitzte manches Wort, das gesprochen ward. „Mit äner Eisestang werf ich den ganze Turm allä um!" Und richtig, der Bengel setzte seine Stange als Brechhebel an, und ehe sich die erstaunten Umstehenden versahen, stürzte das morsche Mauerwerk mit lautem Krach in sich zusammen. So geschehen am 29. März 1928."

Da zu jenem Zeitpunkt die Pläne für den Neubau bereits vorlagen, – Planskizzen waren im PWV-Wanderbuch 1928 abgebildet ¹⁷) – begannen nach der Sicherung der Finanzierung noch im gleichen Jahr die Bauarbeiten. Im Sommer des folgenden Jahres konnte der neue, 21 Meter hohe Turm mit einer Grundfläche von 49 qm eingeweiht werden. Er kostete den Pfälzerwald-Verein rund 100 000 Mark, eine für die damalige Zeit ungewöhnlich hohe Summe, zu der dem Verein keine Zuschüsse gewährt wurden. Als Untermieter zogen die Wetterwarte und 1930 die Polizei mit einem Polizeisender ein.

Die Polizei ist auch heute noch Mitbenutzer des Turms. Die Wetterwarte mußte sich nach dem 2. Weltkrieg, als die Kalmit von alliierten Truppen besetzt war, eine neue Bleibe suchen, die man schließlich auf dem Weinbiet fand. Im Spätjahr 1953 wurde er von den Alliierten wieder dem Pfälzerwald-Verein übergeben. Er hatte in dieser Zeit stark gelitten. Um ihn wieder in einen brauchbaren Zustand zu versetzen, mußten erhebliche finanzielle Mittel aufgewendet werden. Zu den Gesamtkosten von 12 000,- DM, welche die Jahreshauptversammlung des PWV am 20. März 1955 in Seebach zur Renovierung genehmigte, steuerte der Bezirksverband Pfalz aus „Postabfindungsgeldern" 3 000,- DM zu ¹⁸) ¹⁹).

Die Hütten

Eine Spende des 1835 in Speyer geborenen Heinrich Hilgard, der unter dem Namen Henry Hilgard-Villard in den USA als Eisenbahnpionier und -Direktor zu Ruhm und Geld kam, ermöglichte den Bau der ersten Schutzhütte auf der Kalmit. Sie wurde 1882 durch den Pfälzischen Verschönerungs-Verein errichtet und an die Felswand an der Ostseite des Gipfels angelehnt. Noch heute findet sich an dieser Stelle eine gußeiserne Gedenktafel. Der „Hilgard-Pavillon" war aus Gußeisen mit einem Blechdach und wies Tische und Bänke auf ²⁰). Während noch im 1937 erschienenen Pfalz-Führer zu lesen stand: „Unterhalb des Kalmitgipfels befindet sich ein Schutzhäuschen" ²¹), beweisen im Januar 1936 aufgenommene Bilder, daß bereits damals die Hütte verschwunden war ²²). Wenige Wochen nach der am 25. Februar 1904 erfolgten Gründung der PWV-Ortsgruppe Maikammer beantragte diese beim Bezirksamt Landau die Erlaubnis zum Ausschank auf der Kalmit. Nach der Erteilung der Genehmigung im Juni 1904 beschloß der Ortsgruppenvorstand am 30. Juni des gleichen Jahres den Maikammerer Wirt Karl Herrmann mit dem Ausschank zu beauftragen. Der Schoppen neuer Wein sollte für 50 Pfennige angeboten werden. Davon erhielt die Ortsgruppe 5 Pfennige, die dem Bau eines Felsenkellers auf der Kalmit dienen sollten ²³).

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[Abbildung: gußeiserne Gedenktafel. Inschrift (im Foto teilweise schwer lesbar): "Schutzhaus und Anlage aus der reichen Spende des Herrn Hilgard-Villard in New-York hergestellt vom pfälz. Verschönerungs-Verein 1882"] Gedenktafel für den Spender Henry Hilgard-Villard – Aufn. H. Wittner

Während die Ortsgruppe Maikammer aus eigenen Mitteln 20 Mark aufbrachte, beschloß die Jahreshauptversammlung des PWV 300 Mark für den Bau des Felsenkellers zuzuschießen. Dazu steuerte die Ortsgruppe Ludwigshafen nochmals 300 Mark bei ²⁴). Mit den Bauarbeiten konnte im Sommer 1905 begonnen werden. Im Frühjahr 1906 waren sie beendet ²⁵). 1905 stellte die Ortsgruppe Maikammer an den Hauptvorstand den Antrag einen Fond zum Bau eines Kalmit-Schutzhauses zu bilden ²⁵ᵃ). Daraus ist zu entnehmen, daß die „fliegende Sommerwirtschaft" nur als Provisorium gedacht war und auch der Felsenkeller keineswegs den Bau einer bewirtschafteten Hütte ersetzen sollte. Der Plan, auf der Kalmit ein Unterkunftshaus zu bauen, war damals bei den Mitgliedern schon fest verankert. Der Kassenbericht des Hauptvorstandes für das Jahr 1904 wies insgesamt 22,95 Mark aus Spenden für diesen Zweck aus. Im Jahr 1905 waren es 3,20 Mark. Zum Jahresende 1906 hatten sich für das Kalmithaus bereits 512,16 Mark angesammelt.

Im Jahresbericht des Hauptvorstandes für das Jahr 1906 lesen wir ²⁶): „Ohne Zweifel hat der Betrieb der (Sommer-)Wirtschaft sehr viel dazu beigetragen, den Verkehr nach der Kalmit zu beleben. Ein noch stärkerer Besuch dürfte zu erwarten sein, wenn der Aufenthalt durch einen gedeckten Wirtschaftsraum auch bei schlechtem oder kühlerem Wetter angenehm gestaltet würde. Wir haben es daher freudigst begrüßt, daß die Ortsgruppe Ludwigshafen die Absicht kundtat, dem von unserem Vorstandsmitgliede Herrn Kohl eifrigst betriebenen Projekte, der Erbauung eines Höhenhauses auf dem Kalmit, näherzutreten. Nachdem bereits auch sehr ansehnliche Beiträge von privater Seite zu dem genannten Zwecke gestiftet wurden, haben wir nicht gezögert um zur weiteren Förderung des [Fortsetzung auf S. 386]

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Projektes ein besonderes Aktionskomitee zu bilden, welches aus den Herren Kohl, Dr. A. Becker und Grimmeisen besteht und von der Ortsgruppe Ludwigshafen durch zwei Mitglieder, die Herren Dr. Weltz und Linck, verstärkt wurde. Den Direktionen des Bürgerbräu Ludwigshafen und der Süddeutschen Bank in Mannheim, die dem Kalmitfond 200 bzw. 100 Mark überwiesen, sprechen wir an dieser Stelle für ihre Geschenke unseren Dank aus."

Am 3. Mai 1907 fand im Restaurant Bürgerbräu in Ludwigshafen eine „Versammlung zur Beschlußfassung über ein zu erbauendes Höhenhaus auf der Kalmit" statt ²⁷). Hier erfuhren die Mitglieder, daß der Fond bereits einen Bestand von 1 500 Mark aufwies und die Gemeinde Maikammer Holz und Steine, sowie die Fabrikanten Ludowici und Fasig Falzziegeln bzw. Fenster und Türen gestiftet hätten. Der Bericht über diese Versammlung wirft ein bezeichnendes Licht auf die wirtschaftlichen Verhältnisse in der damaligen Zeit: „Herr Cappel (Architekt) ... erwähnt zunächst, daß wir hier mit außergewöhnlichen Verhältnissen zu rechnen hätten, daß ein großer Teil der Baukosten durch Stiftung des Baumaterials erspart bleibe und wir nur mit Arbeitslöhnen zu rechnen hätten. Diese aber seien sehr niedrig, da er sich billige Arbeitskräfte aus der Umgebung zu verschaffen wisse."

Nun ging alles sehr schnell. Nach Beendigung der Industrie- und Gartenbau-Ausstellung in Mannheim konnte die Ortsgruppe Ludwigshafen im Spätjahr 1907 ein dort ausgestelltes Blockhaus („Schwarzwaldhaus") zum äußerst günstigen Preis von 1 400 Mark erwerben. Es war 7 Meter breit und 17,5 Meter lang und hatte eine Grundfläche von 120 qm. Der Transport auf den Gipfel bereitete große [Fortsetzung auf S. 387]

[Abbildung: Postkarte mit Hütte und Turm; handschriftlich auf der Karte u. a. "16.5.10" und eine schwer lesbare Notiz] Pfälzerwald-Vereins-Postkarte: Kalmit, Hütte und Turm im Jahre 1910 – Foto: Verfasser

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Schwierigkeiten, schließlich gab es weder eine Straße auf die Kalmit noch die heute üblichen Transporteinrichtungen. Am 7. Dezember 1907 stimmte der Gemeinderat Maikammer dem Antrag der Ortsgruppe Ludwigshafen zur Errichtung der Hütte auf der Kalmit zu. Im Frühjahr 1908 wurde sie aufgestellt ²⁸).

Bei strahlendem Frühlingswetter und prächtiger Fernsicht wanderten am 26. April 1908 von allen Seiten Scharen von Wanderern auf den Gipfel, um bei der offiziellen Einweihung der ersten bewirtschafteten Hütte des PWV mitzufeiern ²⁹). Die Gesamtkosten der Hütte (Kaufpreis, Transport und Aufstellung) beliefen sich auf 9 000 Mark. Ein anschauliches Bild vom Aussehen der Hütte vermittelt die von Franz Schmidt gemalte PWV-Postkarte ³⁰).

Die Gemeinde Maikammer schenkte der Ortsgruppe Ludwigshafen den Grund und Boden, auf dem die Ludwigshafener Hütte erbaut worden war ³¹). Die Ludwigshafener Pfälzerwäldler stellten am 3. Februar 1909 bei der Gemeinde Maikammer den Antrag, eine größere Fläche auf dem Gipfel im Grundbuch vormerken zu lassen. Dies lehnte jedoch der Gemeinderat am 4. März des gleichen Jahres ab ³²). Anfang 1924 trat der PWV Ludwigshafen erneut an die Gemeinde Maikammer heran, um pachtweise eine größere Fläche zum Bau eines Höhenhauses zu erhalten. Nach längeren Verhandlungen stimmte der Gemeinderat am [Fortsetzung auf S. 389]


Preistafel für die Kalmithütte

Beschlossen von der Vorstandschaft der PWV-Ortsgruppe Maikammer am 31. 8. 1908. Die Ortsgruppe Maikammer übernahm für die ersten Jahre die Bewirtschaftung der Hütte.

¼ Liter Weißwein ......................... 25 Pfg.
¼ Liter Rotwein .......................... 25 Pfg.
¼ Liter Schorle-Morle .................... 20 Pfg.
½ Liter Mineralwasser .................... 30 Pfg. incl. 1 Trinkglas
leihweise abgegebene Gläser .............. 5 Pfg.
1 Literflasche Gewürztraminer ............ 1,50 Mark
1 Literflasche Wetterkreuzberger ......... 1,50 Mark
1 Paar warme Wiener Würstel .............. 35 Pfg. incl. Brot
1 Bratwurst gesotten ..................... 40 Pfg. incl. Brot
1 hausgemachte Servelatwurst ............. 25 Pfg. incl. Brot
1 Leberwurst ............................. 25 Pfg. incl. Brot
1 Griebenwurst ........................... 25 Pfg. incl. Brot
1 Schinkenbrot ........................... 30 Pfg.
1 Portion Schinken ....................... 60 Pfg. incl. Brot
1 Portion Sommerwurst .................... 50 Pfg. incl. Brot
1 Ei gesotten ............................ 15 Pfg. incl. Brot
1 Portion Schweizerkäs ................... 30 Pfg. incl. Brot
1 Tasse Kaffee ........................... 30 Pfg.
1 Cognac ................................. 25 Pfg.

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[Abbildung: Postkarte "Kalmit im Winter" mit Hütte und Turm, Skifahrer, Signatur "Franz Schmidt"] Kalmit im Winter. Gemälde von Franz Schmidt aus der Reihe „Pfälzer Heimatbilder", herausgegeben vom Pfälzerwald-Verein V.-Nr. 287

[Abbildung: Rückseite der Postkarte; Stempel "Ludwigshafener Hütte auf der Kalmit, 673 m ü. d. M.", Aufdruck "POSTKARTE", "Feldpost", handschriftliche Mitteilung (nicht sicher lesbar), Datum 25.12.17] Rückseite obiger Darstellung als Feldpostkarte vom 25. Dez. 1917

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12. November 1924 einem Pachtvertrag auf 60 Jahre bei einer Pacht von einer Mark pro Jahr zu, der am 4. Dezember 1924 vor dem Notar in Edenkoben besiegelt wurde ³³). Am 4. Juli 1929 beantragte die Ortsgruppe Ludwigshafen in Maikammer die Eintragung eines Erbbaurechtes auf 80 Jahre. Nachdem mehrere Vorschläge ausgearbeitet worden waren, verweigerte der damalige Bürgermeister Dr. Wolf seine Unterschrift ³⁴). Zwischenzeitlich wurde der Pachtvertrag den heutigen Gegebenheiten angepaßt.

Im 1. Weltkrieg diente die Hütte den Soldaten als Unterkunft, die auf dem Turm die Luftbeobachtung versahen. Im Verlaufe der Jahre erfuhr die Hütte mehrfach Veränderungen. In der 2. Hälfte der 20er Jahre wurde sie durch einen rückwärtigen Anbau vergrößert. Auf der Vorderseite hat man zusätzliche Fenster eingebaut. Im April 1927 bezog die Landeswetterwarte zwei Zimmer als Mieter. 1928 wurden von Architekt Joseph Müller die Pläne für ein großzügig geplantes Höhenhaus vorgestellt ³⁵). Im Erdgeschoß eines langgestreckten Baues waren die Gasträume und im Obergeschoß die Übernachtungszimmer und die Räume für die Wetterwarte vorgesehen. Die Verwirklichung dieses Vorhabens stieß auf finanzielle Hürden und mußte immer wieder verschoben werden. Die Presse befaßte sich z. T. recht polemisch mit diesen Plänen und stellte mitunter unrealistische Forderungen an den PWV ³⁶). Es blieb bei der alten Hütte, die jedoch durch großzügige An- und Umbauten, besonders im Jahre 1934, schon längst ihren Blockhauscharakter verloren hatte.

Der 2. Weltkrieg brachte wieder militärische Einquartierung. Da die Soldaten überwiegend aus Maikammer stammten, überstand das Haus den Krieg in recht gutem Zustand. Nach Kriegsende verfiel es der Beschlagnahmung durch die französische Besatzungsmacht. Nach zahlreichen und recht mühevollen Vorstößen gelang es im Spätjahr 1953 ³⁷) das Haus von den Franzosen zurückzubekommen. Doch es war so verwahrlost, daß es seinem ursprünglichen Zweck kaum noch dienen konnte.

Für etwa 10 Wochen übernahmen die Maikammerer Pfälzerwäldler die provisorische Bewirtschaftung ³⁸). Danach führten die Ludwigshafener den Hüttendienst notdürftig weiter. Aber erst 1955 waren die Schäden soweit beseitigt, daß man von einer geordneten Bewirtschaftung reden konnte. Die Pfälzerwäldler genossen es geradezu, wieder auf dem höchsten Berg des Pfälzerwaldes einkehren zu können. Ab 1954 finden sich in der Vereinszeitschrift „Pfälzer Wald" laufend Berichte von Ortsgruppen, die das Kalmithaus als Wanderziel hatten. Bei der Angabe in der Ortschronik von Maikammer, daß das Kalmithaus Anfang 1954 erneut von britischen Truppen beschlagnahmt und erst im Spätjahr 1957 wieder geräumt worden sei, dürfte auf der Fehlinterpretation eines Zeitungsartikels beruhen ³⁹).

Nachdem die Ortsgruppe Ludwigshafen vom Besatzungskostenamt eine Entschädigung erhalten hatte, konnte die alte Hütte abgerissen und das neue Kalmithaus 1957 eingeweiht werden. Dieses Vorhaben wurde durch Zuschüsse von verschiedenen Behörden und Spenden aus der Industrie gefördert ⁴⁰). Im Pfälzerwald gab es nunmehr ein repräsentatives, sich gefällig in die Umgebung einfügendes Wanderheim, das sich in den folgenden Jahren zu einem der bestbesuchten Häuser entwickelte.

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[Abbildungen: Baupläne (Grundriß, Ansichten, Schnitte) zum Neubau von "Kalmithaus mit Wetterwarte" und Turm] Pläne zum Neubau von Haus und Turm auf der Kalmit; aus dem Wanderbuch 1928 des Pfälzerwald-Vereins.

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[Abbildung: Federzeichnung der geplanten Gebäude auf dem Gipfel] Entwurfszeichnung zum Neubau des Kalmithauses und des Turmes aus dem Jahr 1927, abgedruckt im Wanderbuch 1928 des PWV.

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[Abbildung: Zeichnung/Foto des zusammengestürzten Turms] Der erste Turm auf der Kalmit, der 1928 abgebrochen wurde. Unser Bild: Ansicht mit zusammengestürztem Turm. Aus: „Der Pfälzerwald", Heft 8/1955, Seite 4

Am 14. Oktober 1981 – es war ein Mittwoch – traf am späten Vormittag den Pfälzerwald-Verein ein schwerer Schlag. Der vordere Teil des Kalmithauses wurde durch eine Gasexplosion vollkommen zerstört. 14, z. T. schwer Verletzte waren zu beklagen. Zum Glück im Unglück gab es keine Toten. Ein Spendenaufruf des Hauptvorstandes und der Ortsgruppe Ludwigshafen fand ein gutes Echo ⁴¹). Überraschend schnell und noch schöner und zweckmäßiger als zuvor entstand das Kalmithaus neu und dient wieder wie eh und je als Wanderstützpunkt.

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[Abbildung] Kalmithaus und Turm zu Beginn der 60er Jahre [Abbildung] Jetziges Kalmithaus und Turm

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Die Wetterwarte

Die ersten Anregungen auf der Kalmit eine Wetterwarte einzurichten, kamen schon bald nach dem Bau der Ludwigshafener Hütte auf. Ihr eifrigster Befürworter war der vielseitig engagierte Hauptrechner des Vereins, Heinrich Kohl. Bereits der 1908 verstorbene Wissenschaftler Georg von Neumayer hätte es gerne gesehen, wenn auf der Kalmit eine Erdbebenwarte eingerichtet worden wäre ⁴²). Was sich vor dem 1. Weltkrieg nicht mehr verwirklichen ließ, wurde während des Krieges durch militärische Zwänge notwendig. Wurde noch in den ersten Kriegsjahren die Wetterbeobachtung von einfachen Soldaten durchgeführt, so wurde sie ab 1916 von wissenschaftlich gebildeten Leuten versehen, wie Prof. Dr. Alt und Oberstudiendirektor Hensler ⁴³).

Bald nach dem Ende des 1. Weltkriegs bemühte sich der PWV um die Einrichtung eines zivilen Wetterdienstes auf der Kalmit. 1921 war das Ziel in greifbare Nähe gerückt. Damals konnte die Presse berichten ⁴³ᵃ): „Der Staatshaushaltsausschuß des bayerischen Landtags hat genehmigt, daß in den Etat der bayerischen Landeswetterwarte ein Assistent als Beobachter auf die Kalmit eingesetzt wird unter der Voraussetzung, daß die Ausrüstung der Station durch den Pfälzerwald-Verein erfolgt. Damit kommt ein langjähriges Projekt zur Ausführung. ... Bisher wurden alle pfälz. Wetterwarten nur im Nebenamt geführt, jetzt aber gibt es auf der Kalmit eine Hauptstation (wie auf der Zugspitze) mit eigenem Beobachter, der auch aus anderen Gebieten telegraphische Nachrichten empfängt und dorthin abgibt." Doch die französische Besatzungsmacht versagte die Genehmigung.

Über die Anfänge des Wetterdienstes auf der Kalmit berichtet der erste zivile Meteorologe auf der Kalmit, Erich Eisfeld ⁴⁴):

  „Seit dem 23. April 1927 besteht auf dem Gipfel der Kalmit eine Wetterwarte. Es ist nicht die erste an diesem Orte. Zur Kriegszeit brauchte man Wetterberichte als Grundlagen für das Artillerieschießwesen und da besonders für die Verwendung von Gas, das zur Unzeit angewandt, mehr Schaden in den eigenen als in den feindlichen Reihen anrichtete. Da aber Deutschland wie eine belagerte Festung ringsum abgeschlossen war, so kam es auch nicht in den Besitz der Wettermeldungen der Feindmächte und war gezwungen, sich seine Übersichten über das Wetter allein aus eigenen Beobachtungen zu verschaffen. So wurden denn vonseiten des Heeres Kräfte für den Wetterdienst abgestellt. Der höchste Berg der Vorderpfalz erhielt damals eine militärische Wache, die einmal die Aufgabe hatte, Vorstöße feindlicher Flieger zu melden, zum anderen den Wetterbeobachtungsdienst versah.
  Wegen ihres militärischen Charakters mußte die Kalmitwarte bei Einrücken der feindlichen Besatzungstruppen natürlich bereits aufgelöst sein, der Gedanke jedoch, diesen hervorragenden Punkt weiterhin dem Wetterdienste nutzbar zu machen, blieb bestehen, wenn auch die Verwirklichung dieses Gedankens, infolge der durch den verlorenen Krieg geschaffenen [Fortsetzung auf S. 395]

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Lage auf mannigfache Hindernisse stieß und nicht so rasch durchführbar war. Heinrich Kohl, langjähriger Rechner des Hauptvereins, erkannte schon vor dem Kriege die wichtige Aufgabe der Schaffung einer Wetterwarte auf der Kalmit und förderte diese mit allen Kräften. Die von ihm mit der Landeswetterwarte in München geführten Verhandlungen erzielten die Schaffung eines Assistentenpostens für die Kalmit. Der jetzige Leiter der Flugwetterwarte Oberwiesenfeld bei München, Herr Dr. Eggersdörfer, war bereits zu Beginn des Jahres 1923 an Ort und Stelle, um die Pfalz-Bergwetterwarte einzurichten und zu übernehmen, da scheiterte das Unternehmen an einem Verbot der Besatzungsmacht.

  Einen neuen Anstoß zur Ausführung gab schließlich der Verein, als er im Jahre 1926 an den Bau einer Wasserleitung und eines Lichtkabels ging. Beides wurde noch Ende des Jahres betriebsfähig und im Januar 1927 eingeweiht. Nachdem dann noch zwei Räume für den Meteorologen hergerichtet waren und die notwendigsten Apparate ihre Aufstellung gefunden hatten, konnte am 23. April 1927 mit den Wetterbeobachtungen begonnen werden." ...

... „Die weite Entfernung der Kalmitwarte von der Landeswetterwarte in München verleiht ihr einen besonderen Charakter. Die Zugspitzstation hat als Aufgabenkreis die Versorgung der Bayer. Landeswetterwarte sowie der Deutschen Seewarte in Hamburg mit täglichem Beobachtungsmaterial, welches an diesen Zentralstellen für die Wetterübersichten und die Vorhersagen benutzt wird. Außerdem haben die Zugspitzbeobachter, die meist jährlich wechseln, neben den Terminsbeobachtungen und den Registrierstreifenauswertungen noch jeder eine besondere Aufgabe durchzuführen: Elektrische Messungen, Strahlungsmessungen und dergleichen. Die Zugspitzobservatoren sind der Landeswetterwarte als Abteilung eingegliedert. Auch die Kalmitstation ist als Abteilung der Landeswetterwarte zu betrachten, jedoch ist ihre Verbindung mit der Mutterwarte naturgemäß viel lockerer. Eine regelmäßige telephonische Aussprache, wie sie für die Zugspitze eingeführt ist, ist unmöglich. Weiterhin ergibt sich aus den Verhältnissen, daß die Kalmitwarte nicht nur durch ihre täglich telegraphisch nach München gegebenen Beobachtungen die Wetterübersichten der Landeswetterwarte um einen willkommenen Teil ergänzt, sondern daß sie auch einen eigenen Wetterbericht veröffentlicht. Es ist nicht angängig, ihre Beobachtungen dem in der Pfalz so äußerst wichtigen Weinbau vorzuenthalten. Trotzdem sind aber für die Kalmitbeobachter ebenso noch Sondergebiete zur Bearbeitung vorgesehen, wie das bei der Zugspitze der Fall ist. Ehe nun hier aber darauf eingegangen wird, wieweit eine solche Doppelaufgabe sich auf der Kalmitwarte verwirklichen läßt, sollen erst einmal ihre Einrichtungen und Mittel kurz beschrieben werden. In den Räumen der Warte haben drei Instrumente Aufstellung gefunden: Im Schlafraum, (dessen Temperatur, da er vom Wohn- und Arbeitsraum durch einen Vorhang getrennt ist, keinen größeren Schwankungen ausgesetzt ist) Barometer und Barograph, im Wohnraum [Fortsetzung auf S. 396]

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ein Gerät, das gegen Temperatureinflüsse unempfindlich ist, der Anemograph. Barometer und Barograph sind so angebracht, daß sie weder von Sonnen- noch Ofenstrahlen erreicht werden können. Bei der Aufstellung des sehr empfindlichen Barographen zeigte es sich, daß keine Wand der Hütte schütterfrei ist. So wies denn die Barographenkurve hauptsächlich Samstags und Sonntags bis vor kurzem noch eine Unmenge störender Verzerrungen auf. Nunmehr hängt das Instrument an Gummischnüren und ist dadurch diesem Schüttern entzogen. Alle übrigen Instrumente stehen außerhalb der Hütte. Im Walde an einer lichten Stelle, nördlich der Hütte, dicht am Wege ist das Gehäuse aufgestellt, in dem die Thermometer, der Thermograph, das Haarhygrometer und der Haarhygrograph untergebracht sind. Ungefähr vier Schritte von der englischen Hütte entfernt, ist nördlich davor an einem Pfahl der Regenmesser angebracht. Auf dem Turm stehen Sonnenscheinschreiber, Windwimpel und Schalenkreuz. Das Radio-Empfangsgerät, welches die tägliche Aufnahme verschiedener europäischer Wetternachrichten und damit eine – wenn auch vorerst noch behelfsmäßige – Übersicht über die Gesamtwetterlage und Wettervorhersage ermöglicht, steht im Arbeitsraum der Warte. Die an den Geräten öfter notwendigen Reparaturen (sie werden durch das rauhe Wetter, vor allem durch den Sturm und hohe Luftfeuchtigkeit stark beansprucht) erfordern öfteres Auswechseln. Die zu prüfenden Instrumente werden an die Landeswetterwarte gesandt, die das Instandsetzen entweder selbst vornimmt oder veranlaßt. Alle vorhandenen Instrumente sind Eigentum des Pfälzerwald-Vereins. Es wird angestrebt, die für Zwecke des Observatoriums benötigten Mittel durch seine eigene Leistung aufzubringen und es außerdem zur Großstation auszubauen. Das kann nur durch einen voll durchgeführten Wetterdienst erreicht werden, weswegen dieser eben viel Zeit in Anspruch nimmt, denn um seine Ergebnisse zur Beschaffung von Mitteln heranzuziehen, muß eine günstige Bewertung der Vorhersage mit dem verfügbaren, durchaus noch nicht vollständigen Material erreicht werden, d. h. es gilt mit den geringen vorhandenen Mitteln das Höchstmögliche zu leisten. Das erfordert den vollen Einsatz des Beobachters und umsomehr, weil er durch die Verhältnisse mannigfaltigen Störungen ausgesetzt ist. Auch der Haushalt des Beobachters wird in der Hauptsache von ihm selbst durchgeführt."

Über die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Meteorologen durch den Neubau des Kalmitturmes, 1928/1929, lesen wir ⁴⁵):

  „Der Turm enthält einen Keller, je einen Raum mit Nebengelassen im Erd- und ersten Obergeschoß für die Zwecke der Ortsgruppe Ludwigshafen, im zweiten und dritten Obergeschoß ein Wohnzimmer mit Schlafnische für den Wetterwart und dessen Arbeitszimmer. Seinem Zweck entsprechend weist dieser Raum eine breite, drei Seiten umfassende Fenstergruppe mit ungeteilten Spiegelscheiben auf. Um jede Störung durch das Publikum zu vermeiden, führt von diesem Zimmer aus eine interne [Fortsetzung auf S. 397]

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Wendeltreppe zur Apparateplattform, welche über der Publikumsterrasse liegt. Diese Plattform für den Wetterwart hat sich aus der Gesamtlösung so groß ergeben, daß auf ihr nicht nur die jetzt auf dem alten Turm angebrachten Meßinstrumente, sondern auch die Apparate aufgestellt werden können, welche jetzt neben dem Turm trotz der Einzäunung der Gefahr ausgesetzt sind, durch das Publikum beschädigt zu werden. Der Windmesser und sonstige Registrierapparate sind am Mast zu befestigen, der auf der Spindel der Wendeltreppe sitzt. Auf der Spitze dieses Mastes kann bei weiterer Entwicklung des Flugverkehrs allenfalls ein Reflektor als „Lichtwegweiser" angebracht werden."

1933 wurde die Kalmitwetterwarte in den Rang eines Observatoriums erhoben ⁴⁶) und am 18. September 1935 dem Reichsamt für Wetterdienst unterstellt. Sie arbeitete bis zum Kriegsende. Mit der Beschlagnahmung des Kalmitgipfels durch die Alliierten war auch das Ende der Wetterwarte gekommen. Der Wetterdienst mußte sich nach einem neuen Standort umsehen, den man schließlich auf dem Weinbiet fand.

Die Kalmitstraße

„Die Ortsgruppe Maikammer hat dank der Unterstützung der Stadtverwaltung (!) Maikammer und dem Opfersinn mehrerer unserer Mitglieder vor kurzem einen Fahrweg bis auf den Gipfel der Kalmit erbaut. Hierdurch ist ein auch für ältere Leute bequemer Zugang zu dem hervorragenden Aussichtsberge geschaffen. Auch ist nunmehr die Möglichkeit gegeben, vom Bahnhofe Maikammer mit leichtem Jagdwagen bis hinauf zum Turme zu fahren. Der Fahrweg geht durch die Alsterweilerer Schlucht bis zum Talschluß, zieht dann im Bogen südwärts auf die Höhe des Breitenberges und erreicht mit einer Schneckenkurve um den Nordhang des Kalmitberges den Gipfel auf seinem Westrande. Die Entfernung Bahnhof Maikammer – Kalmit beträgt 6,5 km (aufwärts 1½ – 2 Stunden, abwärts 65 – 90 Minuten)." So lesen wir 1908 im Vereinsorgan des Pfälzerwald-Vereins ⁴⁷). Allerdings dürfen wir uns darunter keine Verkehrsstraße im heutigen Sinn vorstellen, sondern lediglich einen befestigten Waldweg.

1920 regte der PWV den Bau einer Straße auf die Kalmit an. Die wirtschaftlichen Verhältnisse im Nachkriegsdeutschland und die Besetzung des linksrheinischen Gebietes ließen diese Anregung zur Makulatur werden.

Daß die Kalmitstraße dann doch gebaut wurde, ist weniger ein Ergebnis der Heimatliebe, als vielmehr die Folge eines für die Maikammerer Bevölkerung niederschmetternden Ereignisses. Im Verlauf der Weltwirtschaftskrise geriet die Maikammerer Emailfabrik Ullrich am 9. Februar 1929 in Konkurs. 400 Arbeiter verloren damit ihre Existenz. Bereits eine Woche später beschloß die Gläubigerversammlung, alles Vorhandene restlos zu versteigern. Alle Gebäude sollten abgerissen und die Steine als Baumaterial verkauft werden, was auch zum größten Teil geschah ⁴⁸). Für eine Gemeinde von der Größe Maikammers war dies ein äußerst schwerer Schlag. In dieser Situation lebte der Gedanke an den Bau einer Kalmitstraße wieder auf.

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Der damals in Berlin wohnhafte Franz Allmaras, ein gebürtiger Maikammerer, bemühte sich persönlich bei der Reichsregierung um die Aufnahme dieses Vorhabens in das Notstandsprogramm der Reichsregierung und stellte sich auch für die Planung und Bauleitung zur Verfügung. Woran kaum jemand im Ernst glaubte, wurde wahr. Seine Bemühungen hatten Erfolg und so konnte am 15. April 1930 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Voraussetzung für die Genehmigung war, daß nur Arbeitslose beschäftigt wurden. Der Stundenlohn betrug 39 Pfennige, was einem Wochenlohn von 8,90 Mark entsprach. Die Straße war am 30. März 1936 fertiggestellt. Aus heutiger Sicht erhebt sich die Frage, warum dieser Straßenbau so lange gedauert hat. Dafür gibt es eine ganz simple Erklärung: Außer einer Dampfwalze standen keine Maschinen zur Verfügung. Alles mußte von Hand verrichtet werden, und das bei diesem Stundenlohn! Der Verlauf der Kalmitstraße folgt in weiten Teilen dem vom PWV 1908 angelegten Fahrweg.

Mit einer großen Festlichkeit wurde am 6. Juli 1937 die offizielle Einweihung gefeiert. Wie zukunftsweisend damals der Bau der Kalmitstraße war, kann erst so richtig unsere Generation ermessen. Geheimrat Allmaras erhielt am 1. September 1952 für sein Engagement das Ehrenbürgerrecht seiner Heimatgemeinde. Am 6. Dezember 1963 ging ein langgehegter Wunsch der Gemeinde Maikammer in Erfüllung, die Straße wurde zur Landesstraße aufgestuft und somit entfiel die Unterhaltungspflicht der Gemeinde ⁴⁹).

Die Energie- und Wasserversorgung

Bereits am 12. April 1913 konnte der erste Telefonanschluß auf der Kalmit eingeweiht werden, ein für die damalige Zeit außergewöhnliches Ereignis ⁵⁰). Das für die Hütte benötigte Wasser mußte noch sehr lange und mühsam von der Kalmitquelle auf den Berg heraufgetragen werden. Auch an eine Versorgung mit elektrischer Energie war damals noch nicht zu denken, zu einer Zeit, als es in der Pfalz noch viele Dörfer gab, die noch nicht an die Elektrizitätsversorgung angeschlossen waren. Erst als die Pläne zur Verwirklichung der Wetterwarte in greifbare Nähe rückten, mußte die Wasser- und Stromversorgung in Angriff genommen werden.

Zum Bau der Wasserversorgung wird im Wanderbuch 1928 berichtet ⁵¹):

  Die Versorgung der Kalmit mit Wasser und elektrischem Strom.
  „Schon in frühen Jahren hegte man in den Kreisen der Kalmit-Besucher den Wunsch, ein maschinell betriebenes Pumpwerk zu errichten, das dem Zwecke der Wasserversorgung der Kalmit dienen sollte. Ende 1924 war die Fassung des sogenannten Kalmitbrünnels und die Errichtung eines kleinen Pumpwerkes bei diesem ins Auge gefaßt worden.
  Im Frühjahr 1925 sollte das Projekt erstmals verwirklicht werden. Die zu Rate gezogene Firma Johannes Brechtel, Ludwigshafen a. Rh. hatte sich in dankenswerter Weise zur kostenlosen Projektierung, Planfertigung und [Fortsetzung auf S. 399]

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  Bauleitung bereit erklärt. Die zunächst vorgenommenen Schürfversuche wurden seitens der Ortsgruppe Ludwigshafen-Mannheim unter Leitung obengenannter Firma, der Firma Rochus Volkert, Baugeschäft in Maikammer übertragen. Zunächst wurde in unmittelbarer Nähe des Kalmitbrünnels geschürft, ohne hierbei jedoch einen Erfolg zu erzielen. Ebenso resultatlos verliefen die etwas tiefer, ebenfalls am Südwesthang der Kalmit, etwa auf Höhe 520 Meter vorgenommenen Versuche. An beiden Stellen trat das Wasser nur in sehr geringen, für eine Quellfassung nicht in Frage kommenden Mengen auf und hatte außerdem einen bitteren, nicht angenehmen Beigeschmack. Auf Grund dieser ungünstigen Resultate war das Projekt, beim Kalmitbrünnel oder in unmittelbarer Nähe derselben ein Pumpwerk zu errichten, hinfällig geworden.
  Man beschloß nun, einen sichtbar zutage tretenden ergiebigen Quellauf nutzbar zu machen. Diesbezüglich waren zwei Möglichkeiten vorhanden, wovon die eine in der Fassung der ebenfalls am Südwesthang der Kalmit, ungefähr bei Höhe 400 Meter zutage tretenden, der Gemeinde St. Martin gehörenden Wolsel-Quelle bestand, die andere Möglichkeit in der Erbauung einer Sammel- bzw. Pumpenstube bei der im Alsterweilerer Tal auf Höhe ca. 390 Meter gelegenen, von der Gemeinde Maikammer gefaßten Quelle. Beide Projekte bedurften zur Durchführung der Genehmigung der in Frage kommenden Gemeinden.
  Auf Grund der angenehmen Beziehungen, die schon seit Jahren zwischen der Gemeinde Maikammer und dem Pfälzerwaldverein bestanden und heute noch bestehen, erhoffte man von genannter Gemeinde bei der Erbauung der Wasserversorgungsanlage weitgehendstes Entgegenkommen. Die mit der Gemeinde Maikammer angebahnten Verhandlungen waren von vollem Erfolg gekrönt, indem dieselbe auf Grund der von der Firma Brechtel eingereichten Pläne die Ausführung der Sammel- und Pumpenkammer in liebenswürdiger und weitgehendst entgegenkommender Weise genehmigte. Nachdem auch die Forstbehörde die Genehmigung zur Durchführung des Projektes erteilt hatte, waren alle Hemmnisse überwunden, und mit frischem Mut ging man Anfang des Jahres 1926 auf Grund eines vollständig neu ausgearbeiteten Projektes an den Bau der Wasserversorgung."

Über die technischen Daten der Pumpeinrichtung ist folgendes vermerkt:

  „Sie besteht aus einer liegenden, einfach wirkenden Plungerpumpe von der Firma Klein, Schanzlin & Becker, Frankenthal mit ca. 1,4 Kubikmeter stdl. Leistung bei ca. 290 Mtr. manometr. Förderhöhe (gebaut für 300 Mtr.) und ca. 165 Umdrehungen pro Minute. Der Kraftbedarf hierbei beträgt ca. 2,3 PS. Der Antrieb der Pumpe erfolgt mittelst Zahnradübersetzung und Dem-Kupplung (Fliehkraftkupplung) durch einen Siemens-Schuckert-Kurzschlußanker-Drehstrom-Motor von 3,5 KW. (ca. 4,75 PS) Dauerleistung und ca. 960 minutl. Umdrehungen. Die Schmierung der Pumpe erfolgt automatisch durch einen Boschöler. Pumpe und Motor ruhen auf einem gemeinsamen Fundamentrahmen, letzterer auf einem Betonsockel."

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Auch über die Details der Elektrizitätsversorgung gibt das Wanderbuch 1928 Auskunft ⁵²):

  „Nachdem man die Vorzüge des Anschlusses für die Stromversorgung zum Betrieb des Pumpenmotors und zu Beleuchtungs- und Kraftzwecken an das Hochspannungsnetz der Überlandzentrale gegenüber dem selbsterzeugenden Dieselbetrieb erkannt hatte, trat man mit der Direktion der Pfalzwerke A.G. in Unterhandlung. Das Ergebnis derselben war die Erstellung einer Hochspannungsleitung sowie einer Transformatoren-Station.
  Die Abnahmestelle vom Hauptnetz liegt zwischen den Gemeinden St. Martin und Maikammer. Die Länge der Zuführungsleitung (Freileitung 20 000 Volt Spannung), gemessen ab Abnahmestelle bis zum Transformatoren- bzw. Pumpenhaus, beträgt 2,7 km, wovon ca. 1,7 km über Weinberge und ca. 1 km durch bewaldetes Berggelände, das 22 Privatbesitzern gehört, geführt werden mußte. Aus technischen Gründen mußte durch das Berggelände ein 20 Mtr. breiter Geländestreifen abgeholzt werden, wofür die Besitzer entschädigt wurden. Die Maste stehen fast alle in Betonfundamenten.
  Die Hochspannungsleitung führt zu dem im Transformatorenraum untergebrachten Transformator, in welchem die Hochspannung von 20 000 Volt auf 380/220 Volt Gebrauchsspannung (Niederspannung) transformiert wird. Vom Transformator geht die Leitung niederspannungsseitig an die in der Pumpenstube untergebrachte Schalttafel.
  Ein Kraftabzweig dient zur Energiebelieferung des Pumpen-Antriebsmotors, ein zweiter zur Speisung des zum Kalmitgipfel führenden im Graben der Druckleitung bei 1 Meter Erdüberdeckung verlegten Erdkabels von ca. 1085 Meter Länge und einem Querschnitt von 3 x 16 + 6 + 2,5 Quadratmillimeter.
  Das Erdkabel dient einmal zur Belieferung der Schutzhütte mit elektrischer Licht- und Kraftenergie, dann auch zur Fernsteuerung (In- bzw. Außerbetriebsetzung) des in der Pumpenstube untergebrachten elektrischen Pumpenantriebes von der Hütte aus. Zu letzterem Zweck wurde bei der im Keller der Schutzhütte untergebrachten Schalttafel eigens ein zweipoliger Hebelschalter angeordnet."

Im Grunde genommen hat die alte Energieversorgung, abgesehen von nötigen Reparaturen und Modernisierungen, bis in unsere Tage ihre Dienste versehen. Erst der erheblich gestiegene Bedarf machte eine grundlegende Erneuerung nötig.

[Abbildung (gehört nicht zu diesem Text, steht auf S. 400/401): Foto "Hohe List" – Aufn. H. Wittner]

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[Abbildung (anderer Beitrag): Grube Katharina I, Imsbach – Aufn. N. Hailer]

Quellen

¹) So z. B. im Jahrbuch der Südlichen Weinstraße 1986, S. 124. ²) Z. B. Frey, Beschreibung des Bayer. Rheinkreises, 1836, Bd. 1, S. 269. ³) Ernst Christmann, Flurnamen zwischen Rhein und Saar, S. 182. ⁴) Pfälzerwald, Heft 5/6, 1965, S. 3. ⁵) So z. B. in Neuer Pfalzführer, 3. Auflage, 1905, S. 108. ⁶) Ludwig Spuhler, Einführung in die Geologie der Pfalz. ⁷) Johannes Leonhardt, Geschichte von Maikammer-Alsterweiler, 1928. ⁸) August Becker, Die Pfalz und die Pfälzer, 1857. ⁹) Daniel Häberle, Der optische Telegraph in der Pfalz während der Napoleonischen Zeit, Pfälzerwald-Verein, 1932, S. 35. ¹⁰) Ortschronik Maikammer-Alsterweiler, S. 362. ¹¹) PWV-Ansichtskarte Nr. 287. ¹²) Ortschronik Maikammer-Alsterweiler, S. 371. ¹³) PWV-Ansichtskarte ¹⁴) Wie ⁶). [Verweisziffer im Scan unsicher] ¹⁵) Cappel nennt in „Pfälzerwald" Heft 3/1978, S. 5, den 28. 3. 1928; Daniel Häberle in „Von der Kalmit und ihrem Namen", 1933: 29. 3. 1928; Johannes Damm in der Ortschronik Maikammer-Alsterweiler, S. 362: 29. 3. 1928; Johannes Leonhardt, Geschichte von Maikammer-Alsterweiler: 1. 4. 1928; und derselbe in der Ortschronik Maikammer-Alsterweiler, 1986, S. 270: 4. 4. 1928. Das richtige Datum ist der 29. März 1928. ¹⁶) Pfälzer Wald, Heft 8/1955, S. 3 und 4. ¹⁷) Wanderbuch 1928 des Pfälzerwald-Vereins, S. 153 und 154. ¹⁸) Pfälzer Wald, Heft 7/1955, S. 3. ¹⁹) Pfälzer Wald, Heft 4/1954/55, S. 7. ²⁰) Emil Heuser, Neuer Pfalz-Führer, 1905, S. 108. ²¹) Neuer Pfalz-Führer, Waldkirch-Verlag, 1937, S. 196. ²²) Siehe auch Ortschronik Maikammer-Alsterweiler, S. 363. ²³) Aus dem Protokollbuch der Ortsgruppe Maikammer in der Ortschronik Maikammer-Alsterweiler, S. 699 f. ²⁴) Jahresbericht 1905 in: Der Pfälzerwald, Heft 2/1906, S. 16/17. ²⁵) Jahresbericht 1906 in: Der Pfälzerwald, Heft 2/1907, S. 12. ²⁵ᵃ) Jahresbericht 1904 in: Der Pfälzerwald, Heft 3/1905, S. 38. ²⁶) Wie ²⁵). ²⁷) Bericht in: Der Pfälzerwald, Heft 8/1907, S. 85.

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²⁸) Jahresberichte in: Der Pfälzerwald, Heft 3/1908, S. 31. Hier irrt die Ortschronik Maikammer-Alsterweiler, S. 370. ²⁹) Der Pfälzerwald, Heft 6/1908, S. 63 und Heft 7/1908, S. 73. ³⁰) PWV-Ansichtskarte Nr. 287. ³¹) Der Pfälzerwald, Heft 7/1908, S. 74. ³²) Ortschronik Maikammer-Alsterweiler, S. 370. ³³) Ortschronik Maikammer-Alsterweiler, S. 370. ³⁴) Ortschronik Maikammer-Alsterweiler, S. 371. ³⁵) Wanderbuch 1928 des Pfälzerwald-Vereins, S. 151 f. ³⁶) So z. B. in der „Pfälzischen Rundschau" vom 6. Juli 1930. ³⁷) Das Protokollbuch der Ortsgruppe Maikammer gibt den 1. 9. an, die Festschrift der Ortsgruppe Ludwigshafen-Mannheim zum 75jährigen Jubiläum, S. 15: den 11. Oktober. ³⁸) Protokollbuch der Ortsgruppe Maikammer. ³⁹) Ortschronik Maikammer-Alsterweiler, S. 375 f. ⁴⁰) Festschrift der Ortsgruppe Ludwigshafen-Mannheim zum 75jährigen Jubiläum, S. 15. ⁴¹) Pfälzerwald, Heft 4/1981, S. 3. ⁴²) Ortschronik Maikammer-Alsterweiler, S. 365. ⁴³) A. Cappel, 25 Jahre Wetterstation Weinbiet, in „Pfälzerwald" 3/1978, S. 5. ⁴³ᵃ) „Pfälzisches Museum – Pfälzische Heimatkunde", Heft 7/8/1921, S. 99. ⁴⁴) Erich Eisfeld, Die Kalmitwetterwarte, im Wanderbuch 1928 des PWV, S. 146 f. ⁴⁵) Joseph Müller, Kalmithaus mit Wetterwarte, im Wanderbuch 1928 des PWV, S. 151. ⁴⁶) „Pfalz am Rhein", Heft vom 1. Sept. 1933, S. 462. ⁴⁷) „Der Pfälzerwald", Heft 5/1908, S. 59. ⁴⁸) Ortschronik Maikammer-Alsterweiler, S. 270. ⁴⁹) Ortschronik Maikammer-Alsterweiler, S. 381 ff. ⁵⁰) Protokollbuch der PWV-Ortsgruppe Maikammer. ⁵¹) Eduard Müller, Die Versorgung der Kalmit mit Wasser und elektrischem Strom, im Wanderbuch 1928 des PWV, S. 139 ff. ⁵²) wie ⁵¹), S. 144.

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