Wirt

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Wirt1)[beg 1] ist ein selbständiger Unternehmer. Er handelt eigenverantwortlich für eine Wirtschaft. Wirt war nie ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf.

"1771 waren 8 Wirte hier, zum Ochsen, zum Rössel, zur Traube, zum Lamm, zur Krone, zum Adler, zum Widder und eine ohne Bezeichnung."[zit 1]


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Fundstellen zu Wirt

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Nutzen für AlsterweilerAusstellung
Dorfordnung 1549/ArtikelDorfordnung
Weistum
Maikammer-Alsterweiler
Alsterweiler
WirtMöchte ein Wirt oder ein Gemeinsmann Hering, Stockfisch, Blatheiß (d. s. Plattfische) und Bückung anbieten, derselbig soll Kaufmannsmaß gut haben bei der Einung 1 Pfund Heller. Und wann ihnen solches von dem Dorfmeister verboten wird, soll derselbige Überfahrer nit mehr desselbigen Verkauf vertreiben bei genannter Einung.Item so eyn wurt oder gemeinsamen woelt hering, stockfisch, blatheysen und bueckinge feilhaben, derselbig sol kaufmansgut haben bey der eynunge 1 lb heller; und wan jme solchs von den dorfmeistern verbotten wurd, sol derlebigk uberfarer nit mehe desselbigen unkaufs vertreyben bey genanter eynunge.Einung
Wirt
Gemeinsmann
Dorfmeister
Hering
Platteisen
Plattfisch
Stockfisch
Bückling
Dorfordnung 1549/Artikel8Artikel VIII21549 JL
Dorfordnung 1549/ArtikelDorfordnung
Weistum
Maikammer
Alsterweiler
WirtWirte sollen ihren Wein im Dorf kaufen, es sei denn, es gäbe keinen Wein im Dorf. Bei Strafe von 1 Pfennig.Item es soll kein wurt wein ausserm dorf kaufen, es were dann ganz keyn wein im dorf zu verkaufen, bey straffe 1 lb d.Wirt
Wein
Weinkauf
Https://alsterweiler.matthiasdreyer.de/w/images/5/50/Dorfordnung maikammer 1549 Doll .pdfDorfordnung 1549/Artikel3Artikel III21549 JL
Dorfordnung 1549/ArtikelDorfordnung
Weistum
Maikammer
Alsterweiler
WirtKein Wirt soll einen fremden Gast, keine Wanderpersonen und gemeine Dirnen über Nacht behalten, es sei denn, der Gast hätte Schulden beizubringen oder arbeite an erhlichen Geschäften, die ihn aufhalten, bei Strafe von 1 lb Heller.Item es soll kein wurt ein frembden gast, als wandelpersonen und gemeine dirn uber ein nacht behalten, es were dann, daß der gast schulden hett inzupringen oder ander erlich gescheften, die jnen uffhallten tetten, bey der eynunge 1 lb heller.Einung
Wirt
Fremde
Wandelperson
Dirn
Https://alsterweiler.matthiasdreyer.de/w/images/5/50/Dorfordnung maikammer 1549 Doll .pdfDorfordnung 1549/Artikel9Artikel IX21549 JL
Dorfordnung 1549/ArtikelDorfordnung
Weistum
Maikammer
Alsterweiler
Regelungen zur Maikammer Kirchweih. Verpflichtung zur Eichung des Geschirrs.Die Maycammerer Kirweih hat Freiheit und es darf jedermann zu dieser Zeit, acht Tage vor oder nach der Kirweihe Wein ausschenken. Wer Wein schenken will, zur Kirweih oder sonst, soll vor dem Weinschank sein Geschirr eichen lassen, bei der Einung 1 Pfund Heller.Item die Meinkeimer kirwey hat freyheit und mage jederman uff soliche zeit acht tag vor oder nach der kirwey ungeferlich wein schencken; doch welicher wein schencken will zur kirwey oder sunst, derselb soll von stunden an vor dem weinschanck sein geschir lassen eychen, bey der einunge 1 pfundt heller.Kirchweihe (Alsterweiler)
Maikammer Kirchweihe
Wirt
Wein
Eichung
Freiheit
Kirchweihe
Weinausschank
Geschirr
Einung
Dorfordnung 1549/Artikel4Artikel IV31549 JL
Dorfordnung 1549/ArtikelDorfordnung
Weistum
Maikammer
Alsterweiler
Regelung zum Gasstättenbetrieb.Der Wirt soll keinen Gast ausschlagen und auch keinen nach Hause schicken. Tut er es dennoch, soll er 1 lb d (1 Pfund Pfennig) Strafe zahlen. Ausgenommen davon ist ein Gast, der bei einem ersten Wirt nicht zufrieden war. Einen solchen Gast darf der Wirt weiterverweisen. Ist erkennbar, daß sich der Wirt aber redlich um den Gast bemüht hatte, so soll der Wirt der Strafe enthoben sein.Item die wurt sollen keinen gast ußschlagen und dem andern heimweysen bey 1 lb d, es were dan, das der gast nit wolt bey dem ersten wurt benungicht sein mit seiner arm tagen, so mage derselb wurt jnen wol furter weysen; kunt man dan erkennen, das er seinen muglichen vleiß geton hett, solt derselbigk wurt der einunge embresten sein.Einung
Wirt
Eynung
Gast
Heinweisen
Https://alsterweiler.matthiasdreyer.de/w/images/5/50/Dorfordnung maikammer 1549 Doll .pdfDorfordnung 1549/Artikel5Artikel V21549 JL
Dorfordnung 1549/ArtikelDorfordnung
Weistum
Maikammer
Alsterweiler
Wirt, Gemeinsmann, Müller, Weber sollen als Eigentümer ihr Meßgeschirr und ihre Gewichte ein Mal im Jahr eichen und brennen (Kennzeichnen auf Holzgefäßen) lassen, das zum Kauf verwendet wird.Jeder Wirt oder Gemeinsam, auch die Müller und Weber, sofern sie Maßgeschirr verwenden, sollen Simmern, Halbsimmern und Immel, die man zum Verkauf braucht und ein Gewicht angeben, sollen solche Maßgeschirre und Gewichte mindestens einmal eichen und brennen lassen. Wird über das Auslassen geklagt, folgt Strafe auf 1 lb Heller.Item welicher wurt oder gemeinßman, auch die muller und weber, so moeßgeschire haben, als soemern, halbsomen und imel, das man zum marck braucht, desgleichen so gewicht haben, dieselgiben
sollen soliche meßgeschire und gewicht alle jare zum wenigsten einmal lassen eychen und brennen, und alß dick man daruber clagt bey pene 1 lb heller.
Immel
Wirt
Gemeinsmann
Müller
Weber
Halbsimmern
Simmern
Eichen
Brennen
Https://alsterweiler.matthiasdreyer.de/w/images/5/50/Dorfordnung maikammer 1549 Doll .pdfDorfordnung 1549/Artikel6Artikel VI21549 JL
Dorfordnung 1549/ArtikelDorfordnung
Weistum
Maikammer
Alsterweiler
WirtEin Wirt, der Wein kauft, soll er dem Dorfmeister beeiden zu welchem Preis; sollte der Wirt pro Maß 1 Schilling oder mehr pro Ohm (unklar???).Item welicher wirt wein kauft, derselb sol den dorfmeisern bey seinem eyt sagen, wie hoch er denselben wein kauft hat; sol der wurt uff yeder maß 1 d haben an alle geferdt, 1 ß d minder oder mehe uff der ome, bey der einunge wie obstett.Wirt
Dorfmeister
Eid
Weinverkauf
TESTDorfordnung 1549/Artikel7Artikel VII21549 JL
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/SeitenAlsterweilerRegelung für Wirtschaften, Wirt, Verordnung im Oberamt Kirrweiler.Die oberamtliche Verordnung um das Jahr 1600 ordnet wegen des vielen Trinkens in den Wirtschaften an, daß zu Sommerszeiten abends um 8 Uhr und zur Winterszeit um 7 Uhr geläutet werde und daß dann alle Wirtshausbesucher heimzugehen hätten. „Es soll auch kein Wirt über gemelde Zeit ihnen Wein geben. Wo aber ein Wirt solches übertritt und nach der Zeit Wein oder anderes geben wird, der soll ein Pfund Pfennig und ein jeder, so in der Zech ist, 10 Schilling Pfennig, so oft es geschieht, zu der Tätung unnachläßlich geben. Doch sollen fremde Gäste, so bei der Nachtzeit sich züchtig und gebührlich halten, hierein nit gemeint sein.Alsterweiler
Wirt
Wirtschaft
Läuten
Trinken
Leonhardt (1928)/Seite167/215021600



  NameSitzWirtschaft
Johann Friedrich EisenbieglerWirt
Bäcker
Winzer
Alsterweiler
Hartmannstraße Nr.61
Michael Hauck (1799)Küfer
Wirt
LöwenwirtAlsterweiler
Hauptstraße Nr.8
Michael Hauck (1842)WirtLöwenwirtAlsterweiler
Hauptstraße Nr.8
Georg Anton PlatzWirt
Küfer
Johannes PlatzKüfer
Weber
Weinwirt
Wirt

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

Anmerkungen

Zitate

  1. Siehe dazu:Leonhardt (1928) auf den Seiten u.a.: (Seite 128), gemeint ist die gesamt Gemeinde Maikammer.

Urkunden

Begriffe

  1. In der Regel wird in den älteren Urkunden die Bezeichnung "Wirt" (für den heutigen Wirt) verwendet. Es ist aber die gleiche Funktion damit gemeint.

Kategorien

Wirt gehört den Kategorien an: Funktion, Person nach Tätigkeit

Matzinger sagt: Letzte Überarbeitung der Seite 12.08.2018. Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Wirt. Nutzen Sie zur Zitierung für ihr Werk folgende vollständige Angabe: http://www.alsterweiler.net/wiki/Wirt ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 18.11.2018 ↑...Seitenanfang

Referenzierungen

  1. ^ Dorfordnung (1549)/Artikel3 

Fakten zu „Wirt
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Dorfordnung (1549)/Artikel3 +