Weinberghaus Eichelberg (1830)

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Weinberghaus Eichelberg (1830)

Liegt in: Bergstraße
Anwesen davor: Bergstraße Nr.-2
Anwesen danach: Bergstraße Nr.2

Haus / hier zum Katasterplan: 1839 1821
Gebiet:
Erbauung: 1830
Baustil: Klassizismus
Geo: 49° 18' 37", 8° 6' 29"

Impressionen Weinberghaus Eichelberg (1830)

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Kein Vollbild vorhanden
Merkmal Eintrag
Erbauer N.N. (nicht mehr eindeutig erkennbar)
Besitzer N.N. (nicht mehr eindeutig erkennbar)
Anderer Name
Inschriften
Siglen
Bauwerksart Sandsteinhaus
Eigentümer N.N. (nicht mehr eindeutig erkennbar)
Eigentümer (ehemalig) N.N. (nicht mehr eindeutig erkennbar)
Ersterwähnung 1830
Erwähnungen (Datum)
Erwähnungen (Belege)
Geschosse 1
Höhe
Breite
Liegt in Bergstraße
Material Sandstein
Dachart Sandstein
Ausrichtung
Denkmalliste Nr. 23
Nutzungen Weinbergshaus
Nutzungen ehemalig Arbeiten
Kataster Nr.
Kataster Nr. ehemalig
Hausnummer
Immer zweistellig eingeben/01 etc.
00
Hausnummer mit Angabe der Zeit 00 (1830)
Anschrift 2018 Weinberghaus Eichelberg (1830)

Die Vorlage hat ausgefüllt: Matthias C.S. Dreyer /2018-08-01


Weinberghaus Eichelberg (1830) ist ein klassizistischer Bau mit einem Sandsteindach. Es steht am Eichelberg in Alsterweiler.

Hintergrund

Am Eichelberg finden sich eine ganze Reihe von Weinbergshäusern. Aufgrund der Hanglage war das Arbeiten in dortigen Weinbergen besonders mühsam. Um ein gutes Tagwerk verrichten zu können, war es hilfreich, nicht täglich die benötigten Gerätschaften antragen zu müssen. Zudem boten die Häuser auch Unterschlupf bei schlechten Wetterlagen. Allerdings lässt die Lage und die Öffnung zur Wetterseite hin, Zweifel daran aufkommen, daß tatsächlich der Unterschlupf die bestimmende Nutzung war.

Erbauer

Die Initialen auf dem "Schlußstein" zeigen die Buchstaben P. ? F. (unsicher) auf. Es könnte sich dabei um den Winzer Peter Adam Frankmann handeln[1]. Erw wohnte in Alsterweiler in der Hauptstraße Nr.34. Er fügte im Jahre 1833 an seinem Anwesen einen Schlußstein ein.

Baubeschreibung

Das Weinberghaus am Eichelberg ist sicherlich das typische Weinberghaus des frühen 19. Jahrhunderts. Zwar nicht so beeindruckend, wie z.B. der Trullo, aber bauhistorisch und kulturhistorisch das herausragende Zeugnis der Weinbaukultur des 19. Jahrhunderts in Alsterweiler. Aus Hausteinen (Sandsteinplatten) aufgeschichtet, vermutlich nicht nur aus den umliegenden Weinbergen, wurden die Mauern und das Dach aufgesetzt. Einige Steinplatten sind "regelmäßig" zugeschnitten. Sie stammen wohl aus einem Vorgängerbau oder aus Abbruchmaterial von Weinbergsmauern oder aus dem Ort. Deutlich ist bei diesem Haus zu erkennen, daß ehemalige Weinbergsteine benutzt wurden. Die Eisen ragen noch aus den Steinen heraus.

Im Grunde handelt es sich bei dem Haus um eine "vertiefte" Stützmauer. Aus dem Hang wurde Erde abgetragen. Der Freiraum mit Steinen ausgekleidet, ein Türsturz (mit Initialen) eingesetzt und mit weiteren Steinen dachartig abgesetzt. Im Grunde eine genial einfache und billige Konstruktion. Auch in diesem Fall stammen einige Steine wohl aus Abbruchmaterial aus Alsterweiler. Nicht nur der Türsturz ist beschriftet, daneben findet sich einer zweiter Stein mit einer nicht mehr erkennbaren Inschrift.

Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz.

Zeitleiste


Eigentümer

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Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. Schäfer/Stöckl (2015), Seite 264.

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

Weinberghaus Eichelberg (1830) gehört den Kategorien an: Häuserbuch (Alsterweiler), Weinberghaus

Matzinger sagt: Letzte Überarbeitung der Seite 01.08.2018. Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Weinberghaus Eichelberg (1830). Nutzen Sie zur Zitierung für ihr Werk folgende vollständige Angabe: http://www.alsterweiler.net/wiki/Weinberghaus Eichelberg (1830) ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 17.08.2018 ↑...Seitenanfang