TestReferenzierung

Aus Pfalz
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Bildstock

Siehe auch: Bildstock, Bildstock Humm, Bildstock I Kreuzweg, Bildstock II Kreuzweg, Bildstock III Kreuzweg, Bildstock IV Kreuzweg, Bildstock Kühn… weitere Ergebnisse

TestReferenzierung ist ein Bauwerk[web 1]. Bildstock[anm 1] ist ein Kulturlandschaftselement (Kennwort BST), das aus Holz oder Stein gefertigt ist. Der Bildstock dient, wie das Flurkreuz, der Andacht (Betsäule), meist in Verbindung mit der Verehrung eines Heiligen oder Marias (Mariensäule oder Mariendarstellung). Bildstöcke können auch der Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis dienen. Bildstöcke werden in Alsterweiler überwiegend im Zeitraum 1700 bis 1900 aufgestellt[lit 1]. Mehrere Bildstöcke in einer Reihe aufgestellt, werden als Kreuzweg genutzt. Ein derartiger Kreuzweg findet sich am Wetterkreuz-Berg, Kreuzweg am Wetterkreuzberg.

Bildstöcke sind an markanten Punkten, an Wegen oder an Stellen mit besonderer Aussicht oder einem besonderen Ereignis aufgestellt. Bildstöcke mit religiösen Motiven sind ausschließlich dem katholischen Brauchtum zuzuordnen.[1] Eine vollständige Aufstellung aller 17 noch vorhandenen Bildstöcke in Maikammer-Alsterweiler findet sich auf der Webseite kuladig.de.

Ursprünglich gab es in Maikammer-Alsterweiler wesentlich mehr Bildstöcke. Wittmer 20 / Leonhardt +1 siehe: "Auf dem Weinsper lag bis ins 18. Jahrhundert der Weinsweiler Hof. Seine Lage wird in Urkunden als oberhalb des Schlanqengäßchens angegeben. „Er stieß oben an den Maikammerer Weg, unten auf das „alte Wegell". In der alten Beschreibung der Gemarkungsgrenze aus dem 17. Jahrhundert wird ein Bildstöckel erwähnt, „das obwendig der Weinsweiler Häuser steht" und zwar an dem Teil der Grenze, den der St. Martiner Forstweg durchschneidet. Aus diesen Angaben läßt sich schließen, daß der Hof auf der Fläche stand, wo heute das Häuschen von Herrn Ökonomierat A. Spies steht."[zit 1]

"An den Ausgängen des Dorfes nach St. Martin, Diedesfeld und Kirrweiler standen früher Kruzifixe..." 1.

Seite oder BildKategorie Bildstock
BildstockX
Bildstock HummX
Bildstock I KreuzwegX
Bildstock II KreuzwegX
Bildstock III KreuzwegX
Bildstock IV KreuzwegX
Bildstock KühnX
Bildstock Müller (1833)X
Bildstock Schädler 
Bildstock TretterX
Bildstock V KreuzwegX

Systematik:

Bildstöcke Alsterweiler

In Maikammer und Alsterweiler standen noch im Jahre 2000 zwanzig (20) Bildstöcke2[lit 2]. Heute (2017) sind nur noch 17 Bildstöcke vorhanden. Sie stehen nicht mehr alle an ihren ursprünglichen Aufstellungsorten. Unter anderen ist im Jahre 2014 der Bildstock in der Weiherstraße zerstört worden. Er soll mit Hilfe des Club Sellemols restauriert und wieder aufgestellt werden. Alle Bildstöcke und Flurkreuze finden Sie hier.


Weblinks

Literatur

  1. Wittmer, Richard (2000), ’Die Flur von Maikammer-Alsterweiler: Ihre Namen und steinernen Zeugen in Geschichte und Geschichten’, Maikammer (Ortsgemeinde Maikammer, Maikammer, Band/Ausgabe:) Seiten. (CMS 4).
  2. Wittmer (2002) Glockenstein und Trullo

Einzelnachweise

Anmerkungen

  1. Systematische Anmerkung Matzinger: Der Bildstock ist Teil der Grundfunktion 4. Religion

Zitate

  1. Leonhardt (1928), Seite 106

Urkunden

Begriffe

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Referenzierungen

  1. a b  Bayerische Regierung (1840-04-23), ´Notariatssachen´. In: Königlich Bayerisches Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz - Regierungsbezirk Pfalz: Königlich bayerisches Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz Speyer 1838: unbekannt, Bayerische Regierung (Hg.), Seiten: Ausgabe No 49 vom 23. April 1840 / Seiten 387 und 388.
    Schlagwort: Versteigerung · Unten im Dorf · Hartmannstraße Nr.61
    Zitierung:BayIntelligenz (1840)/Seite387
    Zusammenfassung:Versteigerungsankündigung für das Anwesen Hartmannstraße Nr.61.
    Anmerkung:Alsterweiler...Eisenbiegler Seite 387 und 388.
    LINK: Hartmannstraße Nr.61.
    Permanentlink:urn: [[1]].
    PDF: [Original als PDF]
    WIKI: Johann Friedrich Eisenbiegler
  2. ^  Titel: Sitzung vom 4. März.
    schluessel: Wochenblatt (1842)/92/1
    Seite: 92 / Assisenverhandlungen der Pfalz
    Zitat: Sitzung vom 4. März. Nicolaus Schöffler, 25 Jahre alt, Metzger, geboren und wohnhaft zu Deidesheim. (Vertheidigt durch den Herrn Rechtskandidaten Medicus). Der Oekonom Karl Theodor Rieth von Alsterweiler besitzt in dieser Gemeinde ein zweistöckiges Wohnhaus, dessen oberer Stock von dem Revierförster Wolf, der untere aber von dem Eigenthümer bewohnt wird. Am 31. Okt. vor. Jahres gegen 5 Uhr des Abends, verließ Rieth seine Wohnung, um sich nach Edenkoben zu begeben, wo an jenem Abend Ball war. Da derselbe ledig ist und keine Dienstboten im Hause hat, auch der Revierförster mit seiner Familie vereist war, stand das wohlverschlossene Haus in jender Nacht leer. Den Schlüssel hatte die Haushälterin des Rieth, welche nicht in diesem Hause wohnt. Am Abend des folgenden Tages kehrte der Revierförster zurück und man entdeckte nun, da eine große Quantität dem Rieth zugehörender Effekten, bestehend in Bettung, Kleidungsstücken, Weißzeug, Zinn u. gestohlen worden war. Eine Stunde später kam auch Rieth von seiner Lustparthie zurück und überzeugte sich, daß der Diebstahl zur Nachtzeit mittelst Einsteigens und Einbruchs verübt wurde. Ein unbestimmter Verdacht fiel alsbald auf den Angeklagten, weil er einige Tage vorher in Alsterweiler gesehen wurde, und mit den Localitäten genau bekannt war. Dieser Verdacht hat sich dann auch durch die Untersuchung zur vollkommenen Gewißheit gestaltet. In der Nacht des Diebstahls kam Schöffler, mit einem großen Pack auf dem Rücken, zu dem Ackersmann Wilhelm Theobald in Lachen, und ersuchte denselben sehr dringend, ihn in seine Heimath nach Meckenheim zu fahren. Dabei gab er an, er sei ein Halstuchhändler und komme von Landau und Edesheim, wo er Geschäfte gemacht habe. Das ängstliche Benehmen dieses Menschen, kam dem Theobald verdächtig vor, und er wurde in seinem Verdachte noch besonders bestärkt, als er in jenem Pack eine zinnerne Platte bemerkte, und als ihn der Angeklagte, in Meckenheim angekommen, bat, nicht nur seinen Namen und Wohnort zu verschweigen, sondern ihn auch um das Dorf nach einem Judenhäuschen zu fahren. Dort legte er seinen Pack ab und begab sich mit Theobald in das Wirthshaus des Adjunkten Forschner, wo er dem Fuhrmann seinen Lohn geben wollte. Da er aber kein Geld hatte, lieh er von Forschner, gegen Versatz eines Ueberrocks, einiges Geld, zahlte den Fuhrmann und drängte diesen zur schnellen Heimkehr. Er gab bei mehreren Personen vor, er kommen von Philippsburg, wo er als Metzger gearbeitet habe und ließ seinen Pack durch einen Boten nach Worms tragen. In Worms angekommen, begab sich Schöffler zu dem Pfandhaustaxator Horch und versetzte demselben den größten Theil der in dem Pack befindlichen Gegenstände gegen eine Summe von 30 fl. Dem Wirth Conrad März von Mutterstadt gab er später ein kleines Päckchen zum Aufbewahren. Am 4. November erschien Schöffler nochmals in Lachen und trug einen zweiten Pack mit Effekten. Dießmal gab er sich für einen Tuchhändler aus Lambrecht aus. Er suchte den Fuhrmann Theobald nochmals zu einer Fahrt zu bewegen was diesen bewog, Anzeige bei dem Ortsvorstande zu machen. Der Bürgermeister von Lachen verhaftete hierauf den Angeklagten weil derselbe keine Legitimationspapiere hatte, und sich auch über den rechtlichen Erwerb der bei sich führenden Sachen nicht ausweisen konnte. Er wurde der Gendarmeriestation zu Neustadt zum Weitertransport vorgeführt, und hier wollte es der Zufalle, daß gerade der bestohlene Rieth zugegen war, welcher sogleich in den bei dem Angeklagten vorgefundenen Effekten einen Theil seines entkommenen Eigenthums entdeckte. Im Laufe der Untersuchung gestand Schöffler ein, den Diebstahl verübt zu haben. Derselbe wurde übrigens als ein höchst leichtsinniger Mensch geschildert, der in wenigen Jahren ein bedeutendes Vermögen durchgebracht und dabei noch so viele Schulden gemacht hat, daß er sich nach Frankreich flüchten mußte. Ja er bestahl sogar seinen Wohlthäter Rieth, der ihn nach seiner Rückkehr aus Frankreich gastfreundlich aufnahm, und mit Rath und That unterstützte. Die Geschworenen erklärten den Niklaus Schöffler des ihm zur Last gelegten Diebstahls mit allen erschwerenden Umständen schuldig, worauf ihn das Assisengericht zur Strafe der Zwangsarbeiten auf 5 Jahre verurtheilte.
    Übertragung: Ja
    Anmerkung: Prozess Schöffler - Rieth; Karl Theodor Rieth wohnte zu dieser Zeit in der Hartmannstraße Nr. 61
    Schlagwort: Alsterweiler · Assisenverhandlung · Rieth · Karl Theodor Rieth · Nicolaus Schöffler · Wilhelm Theobald · Forschner · Horch · Conrad März · Wolf · Revierförster
    Quelle:
    Datum: 1842-03-04.
    Stufe: 6
    Sammlung: Alsterweiler · Prozess · Rieth
    LINK: Karl Theodor Rieth
    PDF: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10385885-7
    WIKI: Hartmannstraße Nr.61

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