RKG 3039

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Urkunde RKG 3039

Prozess vor Gericht: Akte
Gebiet: Steinweiler · Kurpfalz · Deutsches Reich
Zeitraum: 1582
Grad: 5
Kategorie:

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Merkmal Eintrag
Nummer RKG 3039
Archiv HSTA M 14912 WGR S 183 (Vorakten)
Bestand Reichskammergerichtsakten
Best.Verz. HSTA M 14912
Titel Erbstreitigkeit über die Hälfte des Besitzes zu Steinweiler
Inhalt Erbestreitigkeit in Steinweiler Steinkallenfels und Talheim
Umfang 8 cm
Aussteller Gericht Steinweiler · Hofgericht Heidelberg · Reichskammergericht
Ausstellungsort Speyer
Instanz 1 Gericht Steinweiler (1562)
Instanz 2 Hofgericht Heidelberg (1565)
Instanz 3 RKG (1433-)1582
Kläger Katharina von Steinkallenfels
Beklagter Arbogast Rechberger · Georg Cuntzmann · Hermann von Urendorf zu Straßburg · Wolf Dietrich von Urendorf zu Straßburg
Datum 1582
Regest Erbstreitigkeit über die Hälfte des von dem 1542 verstorbenen Hans von Talheim d.Ä. zu Assweiler, Amtmann in Diemeringen, hinterlassenen Besitzes zu Steinweiler, bestehend aus Hof oben im Dorf „an der Pfarr" mit 69 Morgen Acker und 22 Morgen Wiese. Hans d.Ä. war in erster Ehe mit Margarethe, geb. Fock von Hubingen, verheiratet, mit der er einen Sohn Hans d.J. hatte. In zweiter Ehe heiratete er Anna Weirich von Heiligenstein, mit der er u.a. eine Tochter Maria erzeugte. Kl. verlangt die halbe Erbschaft als nächste Verwandte der Anna, die ihr Kind beerbt hatte und zu Assweiler im Westrich (Grafschaft Saarwerden) ohne sonstige Erben verstorben war. Anna Weirich war Schwester der Amalia Weirich, Ehefrau des Christoph von Talheim, Eltern der kl. Ehefrau. Bekl. sind Testamentserben des Hans d.J. von Talheim. Abforderung der Sache durch die Stadt Straßburg in 1. Instanz unter Berufung auf die städtischen Privilegien und den gemeinrechtlichen Grundsatz, dass Bekl. an ihrem Wohnsitz zu belangen sind. Gegen Verweigerung der Remission appellieren bekl. Vormünder an das Hofgericht Heidelberg. Beschwerde über Arrest auf die str. Güter, deren Gefälle für das Jahr 1562 von der Vormundschaft verkauft worden waren. Vorangegangener Streit zwischen Hans d.J. von Talheim und Bernhard Flach wegen Ansprüchen auf das Schloss Assweiler, Gefälle im Ried bei Sesenheim und den Gütern in Steinweiler. Darin war bei Edelmannsglauben verglichen worden, dass Flach nach Zahlung von 100 fl. auf weitere Ansprüche verzichten werde. Dieser Vertrag wird von der Gegenseite angefochten.Der für das Attribut „Regest“ des Datentyps Seite angegebene Wert „Erbstreitigkeit über die Hälfte des von dem 1542 verstorbenen Hans von Talheim d.Ä. zu Assweiler, Amtmann in Diemeringen, hinterlassenen Besitzes zu Steinweiler, bestehend aus Hof oben im Dorf „an der Pfarr" mit 69 Morgen Acker und 22 Morgen Wiese. Hans d.Ä. war in erster Ehe mit Margarethe, geb. Fock von Hubingen, verheiratet, mit der er einen Sohn Hans d.J. hatte. In zweiter Ehe heiratete er Anna Weirich von Heiligenstein, mit der er u.a. eine Tochter Maria erzeugte. Kl. verlangt die halbe Erbschaft als nächste Verwandte der Anna, die ihr Kind beerbt hatte und zu Assweiler im Westrich (Grafschaft Saarwerden) ohne sonstige Erben verstorben war. Anna Weirich war Schwester der Amalia Weirich, Ehefrau des Christoph von Talheim, Eltern der kl. Ehefrau. Bekl. sind Testamentserben des Hans d.J. von Talheim. Abforderung der Sache durch die Stadt Straßburg in 1. Instanz unter Berufung auf die städtischen Privilegien und den gemeinrechtlichen Grundsatz, dass Bekl. an ihrem Wohnsitz zu belangen sind. Gegen Verweigerung der Remission appellieren bekl. Vormünder an das Hofgericht Heidelberg. Beschwerde über Arrest auf die str. Güter, deren Gefälle für das Jahr 1562 von der Vormundschaft verkauft worden waren. Vorangegangener Streit zwischen Hans d.J. von Talheim und Bernhard Flach wegen Ansprüchen auf das Schloss Assweiler, Gefälle im Ried bei Sesenheim und den Gütern in Steinweiler. Darin war bei Edelmannsglauben verglichen worden, dass Flach nach Zahlung von 100 fl. auf weitere Ansprüche verzichten werde. Dieser Vertrag wird von der Gegenseite angefochten.“ enthält ungültige Zeichen oder ist unvollständig. Er kann deshalb während einer Abfrage oder bei einer Annotation unerwartete Ergebnisse verursachen.
Text-Original
Text-Übertragung
Weitere Personen Hans von Talheim der Ältere · Christoph von Talheim · Hans von Talheim der Jüngere · Maria von Talheim
Erwähnung in N/A
CMS Fehlt
Zitat Zitat fehlt
Schlagwort

Talheim · Steinweiler · Assweiler · Diemeringen · Hans von Talheim der Ältere · Hans von Talheim der Jüngere · Margarethe von Hubingen · Anna Weirich von Heiligenstein · Maria von Talheim · Katharina von Talheim · Katharina von Steinkallenfels

Sammlung

Steinweiler · Akte · Alsterweiler

Die Vorlage hat ausgefüllt: Matthias Clemens Sigmund Dreyer /2018-12-09

Der RKG 3039 fand in den Jahren 1582 statt. Er wurde über 20 Jahre in drei Instanzen geführt (Beginn im Jahre 1562). Zunächst war das Gericht in Steinweiler mit der Angelegenheit befasst, es folgte das Hofgericht in Heidelberg, dann das RKG ins Speyer. Es ging dabei im Wesentlichen um Erbstreitigkeiten.

Die Hälfte eines Besitzes in Steilweiler gehörte dem im Jahre 1542 verstorbenen Hans von Talheim d.Ä. zu Assweiler, Amtmann in Diemeringen. Der Besitz bestand aus: einem Hof oben im Dorfan der Pfarr" mit einer Fläche von 69 Morgen eines Ackers und der Fläche von 22 Morgen einer Wiese. Hans von Talheim d.Ä. war in erster Ehe mit Margarethe, geb. Fock von Hubingen verheiratet. Sie hatten einen Sohn, nämlich Hans von Talheim d.J.. In zweiter Ehe heiratete Hans von Talheim der Ältere er Anna Weirich von Heiligenstein, mit der er u.a. eine Tochter Maria von Talheim zeugte. Der Kläger Katharina von Steinkallenfels, eine geborene Talheim verlangte die halbe Erbschaft als nächste Verwandte der Anna Weirich von Heiligenstein, die ihr Kind beerbt hatte und zu Assweiler im Westrich (Grafschaft Saarwerden) ohne sonstige Erben verstorben war. Anna Weirich von Heiligenstein war die Schwester der Amalia Weirich von Heiligenstein, Ehefrau des Christoph von Talheim, Eltern der klagenden Ehefrau. Beklagte sind Testamentserben des Hans von Talheim der Jüngere. Die Abforderung der Sache erfolgte durch die Stadt Straßburg in 1. Instanz (Gericht Steinweiler) unter Berufung auf die städtischen Privilegien und den gemeinrechtlichen Grundsatz, dass Beklagte an ihrem Wohnsitz zu belangen seien. Gegen Verweigerung der Remission appellieren beklagte Vormünder an das Hofgericht Heidelberg. Sie führen Beschwerde über Arrest auf die streitigen Güter, deren Gefälle für das Jahr 1562 von der Vormundschaft verkauft worden waren. Vorangegangener Streit zwischen Hans von Talheim der Jüngere und Bernhard Flach von Schwarzenberg wegen Ansprüchen auf das Schloss Assweiler, Gefälle im Ried bei Sesenheim und den Gütern in Steinweiler. Darin war bei Edelmannsglauben verglichen worden, dass Bernhard Flach von Schwarzenberg nach Zahlung von 100 fl. (Gulden) auf weitere Ansprüche verzichten werde. Dieser Vertrag wird von der Gegenseite angefochten.

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