Pälzisch (Alsterweiler)

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Eine Annäherung an die pfälzische Sprache gelingt am besten über die Abgrenzungen gegenüber anderen Mundarten. Wissenschaftlich betrachtet gehört Pfälzisch zum Rheinfränkischen und lässt sich mit der Hus-Haus-Linie, der dat-das-Linie, der fest-feschd-Linie und der Appel-Apfel-Linie nach Gebieten abgrenzen.

Für Alsterweiler sind diese Linien nicht von Bedeutung. Hier spielen andere Abgrenzungen eine Rolle, wie die Unterscheidung zwischen habb und häbb oder binn und benn.

Darüber hinaus werden an anderen Stellen folgende besonderen Bezeichnungen zitiert:

  • Herbschdpuddel [13]

Brunnenkerwe in Alsterweiler:

Weblinks

Literatur

  1. Kleine Sammlung zu Mucker: Weitere Werke zum gleichen Schlagwort: Verzeichnis nur verfügbar, wenn externer Server läuft!

Einzelnachweise

  1. Trier, Universität (2011), ’Pfälzisches Wörterbuch’, (Hg. 1965-1998, Pfälzisches Wörterbuch. Begründet von Ernst Christmann. Fortgef. von Julius Krämer. Bearb. von Rudolf Post. Unter Mitarb. von Josef Schwing und Sigrid Bingenheimer. 6 Bde. und ein Beiheft. Stuttgart, (Online http://www.woertbuchnetz.de Hg., Trier Center for Digital Humanities / Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier, Band/Ausgabe:) fortlaufend Seiten. (CMS 579). ohne Bezugnahme auf: "Awanselns n.: ein Kampfspiel der männlichen Jugend von St. Martin, Maikammer und Alsterweiler nach der Weinlese; Awasls; bezügl. des Verlaufs s. PfWB awansieren:"
  2. Trier, Universität (2011), ’Pfälzisches Wörterbuch’, (Hg. 1965-1998, Pfälzisches Wörterbuch. Begründet von Ernst Christmann. Fortgef. von Julius Krämer. Bearb. von Rudolf Post. Unter Mitarb. von Josef Schwing und Sigrid Bingenheimer. 6 Bde. und ein Beiheft. Stuttgart, (Online http://www.woertbuchnetz.de Hg., Trier Center for Digital Humanities / Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier, Band/Ausgabe:) fortlaufend Seiten. (CMS 579). unter Bezugnahme auf: "... ... (gūrērəl) [ FR-Albsh]; Alsterweiler Gutedel [Wilde 204]"
  3. Trier, Universität (2011), ’Pfälzisches Wörterbuch’, (Hg. 1965-1998, Pfälzisches Wörterbuch. Begründet von Ernst Christmann. Fortgef. von Julius Krämer. Bearb. von Rudolf Post. Unter Mitarb. von Josef Schwing und Sigrid Bingenheimer. 6 Bde. und ein Beiheft. Stuttgart, (Online http://www.woertbuchnetz.de Hg., Trier Center for Digital Humanities / Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier, Band/Ausgabe:) fortlaufend Seiten. (CMS 579). unter Bezugnahme auf Leonhardt (1928): "... im Ahlberg [aus: J. Leonhardt Geschichte von Maikammer-Alsterweiler, Maikammer 1928, S. 106, 110]."
  4. Der Begriff "Mucker" taucht darüber hinaus in der Oeconomischen Encyclopädie (1773 - 1858) von J. G. Krünitz auf. Siehe dazu: .kruenitz1.uni-trier.de/xxx/m/km08955.htm / 2. November 2008. Dort heißt es:
    "Mucken , 1. einen Laut von sich geben, als wenn man anfangen wollte zu reden, aber sogleich wieder abbricht. Ein auf diese Art hervorgebrachter Laut heißt auch wohl ein Muck oder Mucks. Nicht einen Muck oder Mucks von sich geben. S. Mucksen. 2. Figürlich. 1. Sein Mißvergnügen auf eine ungesittete Art durch Stillschweigen und ein verzogenes Gesicht an den Tag legen, welches im gemeinen Leben auch maulen, schmollen, protzen, im Nieders. schulen genannt wird; ohne Zweifel so fern auf solche Art mißvergnügte Leute ein mürrisches Stillschweigen beobachten, und nur unvernehmliche, dem Muck ähnliche Töne von sich hören lassen. S. Muck und Mucker. 2) Nach einer noch weitern Figur, es muckt mit der Sache, oder die Sache muckt, sie hat einen heimlichen Fehler, geräth in Stockung, in das Stecken, es will nicht mit ihr fort. Ein vermuckter Kram, ist daher im Nieders. ein verzweifelter Handel. In der ersten eigentlichen Bedeutung, wo es eine Nachahmung des Lautes ist, im Niedersächs. mucken, im Mecklenb. miecken, im Schwed. muoka, <94, 703> im Dän. mukke, im Engl. mutter, im Lat. mutire, mussare und mussitare, im Griech. μυζειν. und
    Mucker, Femin. die Muckerinn, im gemeinen Leben eine Person, welche eine Fertigkeit besitzt, schädliche Absichten hinter einem tückischen Stillschweigen zu verbergen. In engerer und gewöhnlicherer Bedeutung versteht man darunter einen Heuchler in der Religion. Die Muckerey, diese Art der Heucheley. Es stammt von dem Worte mucken."
  5. Anmerkung Matzinger: Mucker steht auch für einen Mot-Schützen bei der Nationalen Volksarmee (DDR). Oschlies, Wolf (1987) Wie: Soziolinguistische Bemerkungen zum DDR-Soldatenjargon. Berichte des Bundesinstituts für ostwissenschaftliche und Internationale Studien, Ausgabe/Band 23 S. 1–43.
  6. Anmerkung Matzinger: Mucker war auch eine Bezeichnung für Mitglieder einer Sekte in Brasilien. Auswanderung nach Amerika: Vortragsveranstaltung zur Auswanderung aus den Gebieten des heutigen Rheinland-Pfalz (2009), Broschüre.
  7. Geschichte von Maikammer=Alsterweiler, Seiten 55, 188 und 216
  8. Matzinger gehört am 28. Oktober 2016.
  9. Matzinger gehört am 19. November 2016.
  10. vgl. dazu: woertbuchnetz.de
  11. Ziegler-Schwaab, Judith: "Das Weinjahr "Anno Duwack" oder "der plötzliche Reichtum der armen Weinbauern von Alsterweiler"", in: Wein und Kultur, 2009, Nr. 31, S. 71
  12. Ziegler-Schwaab, Judith: "Das Weinjahr "Anno Duwack" oder "der plötzliche Reichtum der armen Weinbauern von Alsterweiler"", in: Wein und Kultur, 2009, Nr. 31, S. 71
  13. Bachtler, Kuno, Imhoff, Andreas, Rieder, Thea (2004): Maikammer-Alsterweiler Vergangenheit in Bildern.Horb am Neckar: Geiger, Umschlagseite hinten bzw. Beschriftung der Umschlagseite
  14. Trier, Universität (2011), ’Pfälzisches Wörterbuch’, (Hg. 1965-1998, Pfälzisches Wörterbuch. Begründet von Ernst Christmann. Fortgef. von Julius Krämer. Bearb. von Rudolf Post. Unter Mitarb. von Josef Schwing und Sigrid Bingenheimer. 6 Bde. und ein Beiheft. Stuttgart, (Online http://www.woertbuchnetz.de Hg., Trier Center for Digital Humanities / Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier, Band/Ausgabe:) fortlaufend Seiten. (CMS 579). unter Bezugnahme auf Leonhardt (1928): "... in das Dorf [J. Leonhardt Geschichte von Maikammer-Alsterweiler 1928, 145.]"
  15. vgl. dazu: Internetseite: germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/pfwb/wbgui?textsize=600&lemid=PS11758&mode=hitlist&query_start=0&totalhits=1&textword=streisel&locpattern=&textpattern=Streisel&lemmapattern=&verspattern=#PS11758 vom 3. Juli 2009 / Pfälzisches Wörterbuch von Ernst Christmann et al. Streusel n. (f.): 'Material, das als Streulager für das Vieh dient', um 1930 meist aus Stroh und Strohabfällen, in früheren Zeiten oder in ärmeren Gegenden jedoch auch häufig aus Laub, Abfall von Nadelbäumen, Heidekraut, Moos, Ginster, zerhackten Fichtenzweigen oder minderwertigem, schilfigem Gras; das Wort wird bisweilen nur auf Waldstreu bezogen, Straasel (šdrāsəl) [RO-Börrstdt PS-Bundth Busbg Heltbg KB-Kriegsf FR-Bobh Mühlh LU-Altr, BERTRAM § 156], Straaisel (šdrāisəl) [KL-Reichb], Strausel (šdrausəl) [KU-Dietschw ZW-Marthh RO-Lettw KL-Bann Gerhbn Krickb Lind Ramst Schneckhs PS-Claus Geisbg Ruppw Schmalbg KB-Marnh, MÜLLER Dietschw 63 WILDE 295], Strauwsel (šdrauwsəl) [KL-Weltb], Strääsel (šdręsəl) [verbr. VPf mittl. WPf mittl. SPf RO-Als H'stätt Obd, HEEGER Südostpf. 13 SCHANDEIN Bav. IV,2 246, 396 SCHNECKENBURGER 31 WILDE 18, 99, 292, 295], Streisel (šdraisəl) [PS-Gersb BZ-Bergz]; Pl. nicht gebräuchl.; der 1842 in LA-Wollmh geborene August Keiler gibt seiner 1906 herausgegebenen Mundartgedichtsammlung den Titel Schdrääsel. Gen. f. nur NW-Freinsh gemeldet; vgl. Streu 1, Streuens, Streuwerk; Zs.: Schüffel-, Waldstreusel; St. schärre 'Laubstreu zusammenrechen' [KL-Stelzbg]. Mir gehn (fahre) ins St. 'Wir gehen (fahren) in den Wald Laubstreu sammeln' [NW-Elmst]. Er kummt ausm St. 'Er hat im Wald Streuwerk gesammelt' [GH-Hördt]. Der fährt in de Wald St. hole [PS-Hintwdth]. In wellem Schlagg dun ehr 'n St. mache? 'In welchem Waldschlag sammelt ihr Laubstreu?' [NW-Freinsh]. Wer soll de Plugg im Acker fehre? / Wer holt das Sträsel, haut das Holz? [SCHANDEIN Ged. 87]. Emezze schlääfen dabber St. / zu ehre Kinner in die Burg [FUHRMANN 5]. Vk.: »Das Sträßel darf nur am Sträßeltag von Bürgern der Gemeinde geholt und an niemanden verkauft werden« [WILDE 295]. a. 1540: Item, wan unser lieben frauen tag, genannt Herdermesz, für kumpt, so hat macht ein ieder gemeinsmann ein tag strauszel zu machen in dem bruch. Item nach sant Michels tag mag der arm mann etwas gewinnen von hau oder strauszel uf der gemein, das hat er recht und macht uf der almud [GRIMM Weist. VI 413 (GH-Leimh)]. Rhein. VIII 829/39; Els. II 623.
  16. Wittmer (2000), Seite 34 im Zusammenhang mit dem Flurnamen "am Eichelberg".

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

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