Leonhardt (1928)/Seite 55 1

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Zitat (Seite 55)

Zitat Da die Zeiten sehr unruhig waren und die innere und äußere Ordnung bedroht war, genehmigte die Pfälzer Regierung am 7. März die Einführung der Landwehr. Auch hier (in Maikammer) organisierte sich eine solche Wehr. Die Gemeinde bat am 4. April um 200 oder 300 Flinten und Bajonette, am 4. Juni nochmals, aber sie erhielt nichts. Inzwischen zog das gebildete Bürgermilitär in die Dörfer der Umgebung und ängstigte die Bewohner so am 9. April nach St. Martin. Hier war dazu am 22. März der Schulstreit ausgebrochen, der die hiesigen Bürger in große Aufregung und Erbitterung versetzte. Pfarrer Weckesser wurde wegen eines Ausdrucks in diesem Streit, „der die Delikatesse verletzte", wie die Regierung meinte, dem Gerichte angezeigt und zu einem Tage Haft verurteilt. Der Zondersche „Volksbote" in München brachte längere Artikel über diese Zustände und forderte die Bürger von hier auf, einen Verein für konstitionelle Monarchie und religiöse Freiheit zu gründen, was auch geschah.
Anmerkungen Datenbank BSB-Katalog 7214412, Titel: Der Volksbote für den Bürger und Landmann, Ort: München, Verlag: Kirschbaum & Schuh, Erscheinungsjahr: 1848, Signatur: 4 Eph.pol. 42-1848
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Quelle Leonhardt (1928)
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Sammlung Zitat
Schlagwort Johann Nepomuk Weckesser · Zondersche Volksbote · Volksbote · 1848 · Landwehr · Schulstreit 1848 · Pfarrer
KAT 1848
Kategorie_Fest Kategorie:Alsterweiler
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Seite, auf die verwiesen werden soll
Schulstreit 1848 · Johannes Nepomuk Weckesser · Volksbote
Matthias C.S. Dreyer.