Dies ist Alsterweiler virtuell. · Verloss Alschderweiler nedd! · Karte Alsterweiler Kapelle 49° 18' 31", 8° 7' 21":
Die Karte wird geladen …
 · Inhalt persistent like behaviour allowing interactions with... see Matthias Clemens Sigmund Dreyer OR Alsterweiler/Inhalt


Alsterweiler Kapelle

Aus Pfalz
(Weitergeleitet von Leonhardt (1928)/Seite166/1)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Siehe auch: Alsterweiler Hofgut (Allerheiligenstift Speyer), Alsterweiler Hofgut (Kloster St. Klara Speyer), Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer), Alsterweiler Kapelle, Frühmeßgut (Maikammer), Hartmannstraße Nr.61, Hauptstraße Nr.1… weitere Ergebnisse
Ein Brautpaar verlässt die Alsterweiler Kapelle.
© Thomas Stoner, Alsterweiler 2016 / Genehmigung liegt vor.
Alsterweiler Kapelle von Süden, Blick von der historischen Weinbergsanlage.
© Matthias C.S. Dreyer 2015 - Club Sellemols (Projektgruppe Maikammer-Alsterweiler)

Die Alsterweiler Kapelle (auch Mariä-Schmerzen-Kapelle1, Sieben Schmerzen, Alsterweiler Kathedrale[anm 1]) steht in Alsterweiler in der Hauptstraße Nr.5 (Patrozinium: Beatissima Virgo Maria Mater dolorosa). Die Grundsteinlegung erfolgte am 29. Mai 18452. Die Weihe der Kirche schloss sich am 1. Dezember 1845 an.[lit 1] Als Architekt des kleinen Gebäudes kann Johann Georg Schneider, Architekt aus Edenkoben angenommen werden[anm 2]. Anton Schneider wird als Maurermeister der neuen Kirche bezeichnet. Er stammte ebenfalls aus Edenkoben. Am 22. Juli 1854 besuchte König Ludwig I. von der Villa (Ludwigshöhe) aus die Alsterweiler Kapelle3. Im Jahre 1995 beging die Katholische Gemeinde die 150 Jahrfeier der Kapelle4.

Die Kapelle ist bei Brautleuten zur Feier der Hochzeit beliebt. An Sonntagen und Feiertagen ist die Kirche von 15:00 bis 18:00 Uhr zugänglich. Die Kapelle und das Missionskreuz (westlich davon) stehen unter Denkmalschutz[lit 2][anm 3].

Grundsteinlegung

Der Grundstein wurde von Pfarrer Johann Nepomuk Weckesser gelegt. Der Text zur Grundsteinlegung ist in Latein verfasst. Als Grundstein wird korrekterweise ein "lapis primarus" oder ein "lapis fundamentalis" bezeichnet. Weckesser benutzt dagegen das Wort "lapis angularis" was übertragen Eckstein heißt2. Der Text beginnt mit den Worten: Im Jahr des Herrn 1845, am 29. Mai...

Gebäude

Vor dem Bau der Kapelle von 1845 gab es in Alsterweiler keine Kapelle, entgegegen anderslautender Vermutungen[zit 1]: "Nullum hic existat sacellum" (für das Jahr 1701) (Es gibt hier keine Kapelle)[anm 4]1[anm 5]. Das gilt auch für die Jahre 1718 und 1719: "Nullum hic habetur sacellum."5.

Als Bürgerinitiative unter der Führung von Nikolaus Groß wurde die Kapelle im Jahr 1845 erbaut[anm 6][anm 7]67. Die Kapelle war "nur leicht gebaut" und "fiel (sie) im Sommer 1859 zusammen; man ging gleich wieder an den Aufbau. Am 5. November konnte schon wieder das Gebälk aufgeschlagen werden"6. Damit ist die Erscheinungsform von heute aus dem Jahr 1859.

Die Kapelle ist ein rechteckiger schlichter Baukörper. Ein Chorraum ist im Westen und ein Sakristeianbau im Süden vorgelagert. In den Jahren 1968 und 1980 wurde die Kapelle grundlegend saniert [anm 8][anm 9].

Am 13. Dezember 1998 wurde durch Bischof Anton Schlembach eine Altarweihe in der Kapelle vorgenommen. [lit 3]

Baustil

Die Kapelle ist ein klassizistischer rechteckiger (Saal)Bau aus dem Jahr 1859. Die Seiten sind durch säulenartige Aufsätze in drei Felder gegliedert. Jedes Feld ist durch zwei säulenartige Andeutungen nochmals untergliedert. Dies sind Anspielungen auf antike Säulen. Die Rundbogenfenster sind mit Gewänden aus Sandstein überspannt. Auf dem Satteldach sitzt ein einfacher Reiter, der einen Turm ersetzt. Die Kapelle beherbergt seit 1969 den gotischen Passionsaltar Maikammer aus der Kirche St. Cosmas und Damian, Maikammer.

Wenn auch der charakteristische Baustil über die Jahrhunderte erhalten werden konnte, können doch einige zeitgenössische Änderungen vermerkt werden. Bilder aus den Jahren 1950 bis 1969 zeigen eine von heute abweichende Fassadengestaltung der Südseite, der Nordseite und auch des Eingangsbereichs. Bezogen auf die Außenfassade können folgende Phasen unterschieden werden:

  • Originalfassadengestaltung 1845 bis mindestens 1934 (Phase 1)
  • Vereinfachte Fassade 1950 bis mindestens 1969 (Phase 2)
  • frühestens 1969 als rekonstruierte Fassade bis heute (Phase 3/1a)

Gut zu erkennen sind die Veränderungen an den giebelartigen Bögen zwischen den klassizistische anmutenden aufgesetzten Säulen. Waren diese in der Phase 1 deutlich erkennbar, wurden diese in der Phase zwei weggenommen und durch durchgehende Rundbögen ersetzt. In einer Aufnahme aus dem Jahre 1950 ist diese besonders gut zu erkennen.

Innenraum

Der Innenraum ist als klassizistische Saalkirche anzusprechen, die eine Höhe von sieben Metern, eine Länge von 16 Metern und eine Breite von zehn Metern einnimmt. Der Raum wird bestimmt von dem Hauptraum mit flacher Decke und drei Fensterachsen. Nach Westen ist ein Chorraum vorgelagert, der sich in drei Segmenten um den Altarraum schließt und von einem Gewölbe bedeckt ist.

Passionsaltar Maikammer in Alsterweiler

Der spätgotische Passionsaltar Maikammer. steht im Chor der Mariä-Schmerzen-Kapelle in Alsterweiler. Er ist als Triptychon [beg 1][web 1] zu bezeichnen und gilt als Meisterwerk der oberrheinischen Malkunst. Alois Lamott, der ehemalige Pfarrer zu Maikammer, bezeichnet das Werk als "Der Maikammerer Tafelbild-Altar" [lit 4]. Lamott sah sich zu einer Veröffentlichung veranlasst, weil "ihm (dem Altar) 1977 [eine] "Konkurrenz" in dem elsässischen Passionstriptychon (1480-90)[1] [erwachsen sei] [und] Einheimische und Gäste immer wieder danach [fragen], was es denn mit dem "Maikammerer Altar" nun wirklich auf sich hat."[lit 5] Neben der Veröffentlichung von Alois Lamott gilt wohl das Werk von Hürkey (1981)[2] als das Standardwerk zum Altar. Er gibt dem Altar den Namen "Passionsaltar zu Maikammer". Auch die Untersuchungen von Heinz-Werner Feuchtinger haben wesentlich zur Einschätzung der Bedeutung des Altars beigetragen.[3] Der ursprünglilche Aufstellungsort des Altars war die katholische Kirche St. Cosmas und Damian in Maikammer.

Sakramentsnische

Die gotische Sakramentsnische entstammt ebenso wie der Altar der Kirche St. Cosmas und Damian in Maikammer. Die Nische wurde im Jahr 1969 in die Kapelle überführt. Sie ist in die rechte Chorbogenwand eingelassen und fungiert als Tabernakel für das Allerheiligste.

Die Nische - aus einem einzigen roten Sandstein herausgearbeitet - ist von einem Reliefaufsatz umrahmt. Der Aufsatz besteht aus rechteckigen, flankierenden Türmchen. Sie sind viergeschossig gegliedert und über dem Abschlußgeschoß von einer Art Kreuzblume überragt. Im Obergeschoß befindet sich jeweils die Nachbildung eines gotisches Fensters. Über der Oberkante der Nische streckt sich ein gleichseitiger krabbenbesetzer Dreiecksgiebel empor. Er ist durch einen Profilrahmen und eine Flachrosette geschmückt und endet in einem kleinen Pinienzapfen. Zwischen dieser Umrahmung steht das originale Durchsteckgitter als Öffnung für die Aufbewahrung der Gegenstände.

Die Nische steht unter den erhaltenen Sakramentsnischen im Landkreis Südliche Weinstraße in dieser Form einzig da. Sie kam 1935 beim Abriß des alten Chores der Pfarrkirche St. Cosmas und Damian in Maikammer zum Vorschein.[4][5]

Gestühl

Das Gestühl stammt zu großen Teilen noch aus der Entstehungszeit der Kirche.

Orgel

Die Orgel8 (1 Manual, 1 Pedal, 7 klingende Register, 522 Pfeiffen, davon 86 in Holz) ist nach einem Vorschlag des Speyerer Domorganisten Leo Krämer von der Orgelbaufirma Späth in Mengen-Ennebach (Baden-Württemberg) gebaut worden. Sie wurde am 26. Juli 1981 geweiht.

Das Orgelgehäuse stammt aus der Pfarrkirche St. Pankratius in Römerberg (Berghausen) für die es im Jahr 1844 gebaut worden war. Der Speyerer Orgelbauer Johannes Eichenauer baute die Orgel nach (nur geringfügig von Regierungsbaumeister Hagemann geänderten) Entwürfen des Bauschaffners Foltz (Speyer). Das Gehäuse wurde von Restaurator Hilmar Brucker, Mutterstadt, für die Wiederverwendung in der Kapelle Alsterweiler restauriert.[6]

Krippe

Bereits im Jahre 1905 wurde ein Krippe in der Alsterweiler Kapelle aufgestellt. Die ledige Ursula Müller aus Alsterweiler hatte die kleinen, holzgeschnitzten Figuren für die Kapelle gestiftet. Ob auch das Krippengehäuse aus dieser Stiftung stammt, ist allerdings unbekannt. Zur Zeit würde es gesalterisch schon passen. Geliefert wurde das Gehäuse von der "Religiösen Kunstanstalt Eugen Storr". Pferd und Kamel sind etwas überdimensioniert. Sie dürften aus einer bereits älteren Krippe stammen. Der Fabrikrat (Verwaltungsrat) der Kapelle von Alsterweiler hatte nämlich bereits im Jahre 1865 eine Krippe beschafft. Sie stammte vom Bäckermeister Bauer aus Landau und hatte einen Preis von 25 Gulden. Die Figuren waren aus Holz geschnitzt 12 Zoll hoch und gut erhalten. Der Bäcker Bauer hatte die Figuren ein Jahr zuvor aus München beschafft. Die Stifter und Erbauer der Kapelle hatten sich von Anbeginn, also dem Jahr 1845, für eine Krippe eingesetzt. Sie sollte "alljährlich von Weihnachten bis Maria Lichtmeß...die Leute im allgemeinen und die christliche Jugend insbesondere zur Andacht (zu) stimmen, was durch bildliche Vorstellungen in vielen katholischen Kirchen geschieht." (Fabrikratsbeschluß vom 22.11.1864).

Erweiterungsplan von 1934

Um das Jahr 1934 entstand die Idee, den Kapellenbau zu erweitern. "Treibende Kraft hinter diesen Bestrebungen war Prälat Jakob Bossle (1851-1936),früher Pfarrer von St. Martin, der seinerzeit in Alsterweiler im Ruhestand lebte und regelmäßig in der Kapelle zelebrierte."9.

Fundstellen zu Alsterweiler Kapelle

Die Anzahl der Einträge in der folgenden Tabelle beträgt: 12

FundstelleHat Zitat SammlungHat AnmerkungHat UebertragungIst ZitatHat SchlagwortIst PDFIst zitiert inHat SchluesselSeiteDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.Nutzen für AlsterweilerAusstellung
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/151bis180Alsterweiler Kapelle
Alsterweiler
1844 reifte der Plan zum Kapellenbau. Nikolaus Groß und seine Kinder Lorenz und Katharina Barbara stellten Grund und Boden zur Verfügung, die ledigen Jungfrauen Anna Maria Platz und Eva Margareta Hauck gaben die ersten namhaften Beträge (Alsterweiler).Alsterweiler Kapelle
Nikolaus Groß
Anna Maria Platz
Eva Margareta Hauck
Alsterweiler
Seite 166/261844
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/151bis180Alsterweiler Kapelle
Sammlung
Alsterweiler
Zwei Sammlungen brachten zusammen 2123 fl. 49 Kreuzer. Der erwähnte Nikolaus Groß, der als der eigentliche Bauherr genannt werden kann, teilte seinen Plan Pfarrer Weckesser mit und ließ dann die Kapelle durch Maurermeister Joh. Georg Schneider von Edenkoben aufbauen. Am 2. Mai 1845 wurde begonnen, am 25. Juli war die Maurerarbeit fertig (Alsterweiler).Alsterweiler Kapelle
Edenkoben
Nikolaus Groß
Anna Maria Platz
Eva Margareta Hauck
Johann Georg Schneider
Maurermeister
Alsterweiler
Seite 166/362 Mai 1845
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/151bis180Alsterweiler Kapelle
Kapelle
Alsterweiler
Da Groß keine Genehmigung zum Bauen eingeholt hatte, erschien am 29. August ein Herr von Speyer und nahm verschiedene Messungen vor, machte aber keine Beanstandungen (Alsterweiler).Alsterweiler Kapelle
Speyer
Nikolaus Groß
Genehmigung
Alsterweiler
Seite 166/4629 August 1845
Geschichte von Maikammer=Alsterweiler/Alsterweiler/51bis75Alsterweiler Kapelle
Ludwig I.
König
Alsterweiler
Am 22. Juli besuchte König Ludwig I. von der Villa aus die Alsterweiler Kapelle. (1854)Alsterweiler Kapelle
Ludwig I.
König
Alsterweiler
Seite 59/1622 Juli 1854
150 Jahre Mariä-Schmerzen-Kapelle zu Alsterweiler/Folge 1Alsterweiler Kapelle
Kapelle
Kunstdenkmäler
Alsterweiler
existat statt exstat, wohl ein Schreibfehler, das Zitat stammt aus dem Jahre 1701. Verweis auf LA Sp D 2, 412/413, fol.2 und fol.3Es gibt hier keine Kapelle.Nullum hic exstat sacellumAlsterweiler Kapelle
Hausbuch
Kapelle
Alsterweiler
Lamott (1995)/Folge1/1161995
150 Jahre Mariä-Schmerzen-Kapelle zu Alsterweiler/Folge 1Alsterweiler Kapelle
Kapelle
Alsterweiler
Das Zitat stammt aus dem Jahre 1718/19. Verweis auf LA Sp D 2, 412/413, fol.2 und fol.3Man hat hier keine Kapelle.Nullum hic habetur sacellumAlsterweiler Kapelle
Kapelle
Lamott (1995)/Folge1/2161995
150 Jahre Mariä-Schmerzen-Kapelle zu Alsterweiler/Folge 1Alsterweiler Kapelle
Kapelle
Kunstdenkmäler
Alsterweiler
Widerlegung dieser Aussage aus den Kunstdenkmälern der PfalzFalsche AnnahmeSicher besaß Alsterweiler eine Kirche im 18. Jahrhundert als Filiale von MaikammerAlsterweiler Kapelle
Kapelle
Lamott (1995)/Folge1/3161995
150 Jahre Mariä-Schmerzen-Kapelle zu Alsterweiler/Folge 8Alsterweiler Kapelle
Kapelle
Erweiterungsplan
1934
Alsterweiler
Überlegungen zu einer Erweiterung der KapelleAlsterweiler Kapelle
Kapelle
Erweiterungsplan
Https://alsterweiler.matthiasdreyer.de/w/images/2/2a/150 Jahre Kapelle Folge 7-8.pdfLamott (1995)/Folge8/1161995
150 Jahre Mariä-Schmerzen-Kapelle zu Alsterweiler/Folge 2Alsterweiler Kapelle
Kapelle
Grundstein
Alsterweiler
Dies ist die Übertragung aus dem LateinischenIm Jahr des Herrn 1845, am 29. Mai, unter dem Pontifikat Papst Gregors XVI., zur Zeit, da in der Rheinpfalz Ludwig I., der König von Bayern, regiert, und Doctor Nikolaus Weis den Bischofsstuhl von Speyer innehat, wurde von mir, dem unterzeichneten Johannes Nepomuk Weckesser aus Neustadt, gegegenwärtig katholischer Pfarrer in Maikammer und Alsterweiler, nach dem Ritus der heiligen Mutter Kirche der Grundstein (*) dieser Kapelle gesegnet. Sie ist erbaut auf einem Grundstück von Nikolaus Groß, Winzer in Alsterweiler, dank seiner und seiner Mitbürger Freigebigkeit, zur größeren Ehre und Verherrlichung Gottes, des Al- lerhöchsten, der Jungfrau und schmerzhaften Mutter Maria, sowie zur Erbauung und zum Nutzen der Gemeinde der Gläubigen. Dieser Feier wohnten als Zeugen mehrere bei: der hochwürdige Herr Johannes Adam Leys, Frühmesser in Maikammer; Nikolaus Groß, Sebastian Hauck, Andreas Wirth, die Hauptförderer des frommen Werkes; Franz Lederle, consiliarius provincialis (**) und Fabrikratspräsident mit den Kirchenverwaltern; Johannes Franz Kögel, Bürgermeister; Peter Pfoh und Andreas Platz, Adjunkte, mit den Gemeinderatsmitgliedern; Johannes Georg Schneider, Architekt, Antonius Schneider, Maurermeister, beide aus Edenkoben; und viele andere, die diese in den Grundstein eingefügte und mit dem Siegel der Pfarrei versehene Urkunde mit mir unterschrieben haben."

(Nach der Kopie der lateinischen Urkunde, beglaubigt von Pfr. Weckesser,im Taufbuch der Pfarrei 1830 - 1845, Seite 283. Der Text der Urkunde ist vermutlich von Pfr. Weckesser selbst verfaßt.) (*) Der lateinische Text spricht nicht von "Grundstein" (lapis primarius oder fundamentalis), sondern von "lapis angularis" = "Eckstein", wohl in Anlehnung an 1 Petr 2,6.

(**) Welche überörtliche Ratsfunktion mit "consiliarius provincialis" = "Provinz-Ratgeber" gemeint ist, läßt sich aus dem Zusammenhang nicht erkennen. Vielleicht gehörte Franz Lederle zu dieser Zeit zum Distriktsrat des Kantons Edenkoben.
Text
Alsterweiler Kapelle
Kapelle
Grundsteinlegung
Grundstein
Lamott (1995)/Folge2/1161995



Eigentümer

Bauwerk
Dieses Bauwerk liegt in Hauptstraße und ist ein Haus.
Anzahl der Bauwerke auf alsterweiler.net
Die Gesamtzahl der Bauten, die mit Alsterweiler zu tun haben, beträgt: 29 Gebäude. Die Gesamtzahl der Gebäude auf Alsterweiler beträgt: 31 Gebäude.
Bauwerke in Alsterweiler in alphabetischer Reihenfolge
Die folgende Abfragebedingung konnte aufgrund der auf diesem Wiki gültigen Beschränkungen bezüglich Größe und Tiefe von Abfragen nicht berücksichtigt werden: [[:Kalmitstraße]].
Alle Bauwerke in alphabetischer Reihenfolge
Alle Bauwerke
Alsterweiler Hofgut (Allerheiligenstift Speyer), Alsterweiler Hofgut (Kloster St. Klara Speyer), Alsterweiler Hofgut (Stift St. German und Moritz Speyer), Alsterweilerer Mühlweg, Am Tälchen, Bergstraße, Bildstock Humm, Bildstock I Kreuzweg, Bildstock II Kreuzweg, Bildstock III Kreuzweg, Bildstock IV Kreuzweg, Bildstock Kühn, Bildstock Müller (1833), Bildstock Schädler, Bildstock Tretter, Bildstock V Kreuzweg, Burg Schönecken, Burg Wildenstein, Deckelgass, Erinnerungskreuz Alsterweiler, Friedhofstraße, Friedhofstraße Nr.101, Frühmeßgut (Maikammer), Gedenkstein Allmaras, Gedenkstein Kapellenberg, Gemein Gaß, Glockenstein, Grabmal Catty (1817), Grabmal Dincker (1788), Grabmal Kinsky, Grabmal Koch (Bernstein), Grabmal Oberstein, Grenzstein 217, Hartmannstraße, Hartmannstraße Nr.59, Hartmannstraße Nr.61, Hartmannstraße Nr.88, Hauptstraße, Hauptstraße Eichbrunnen, Hauptstraße Nr.1, Hauptstraße Nr.10, Hauptstraße Nr.12, Hauptstraße Nr.21, Hauptstraße Nr.25, Hauptstraße Nr.3, Hauptstraße Nr.30, Hauptstraße Nr.32, Hauptstraße Nr.40, Hauptstraße Nr.41, Hauptstraße Nr.5… weitere Ergebnisse

</small>

Weblinks

  1. siehe dazu auch wikipedia

Literatur

  1. Hürkey, Edgar J. (1994) Maikammer Mariä-Schmerzen-Kapelle. Regensburg, Schnell und Steiner GmbH, Seite 3
  2. Verzeichnis der Kulturdenkmäler im Kreis Südliche Weinstraße.
  3. Bischöfliches Ordinariat Speyer: Oberhirtliches Verordnungsblatt für das Bistum Speyer, Speyer, 4. Februar 1999, 92. Jahrgang, Nr.1, Seite 370. / Anmerkung Matzinger: Die Altarweihe wird unter der Rubrik Pontifikalhandlungen 1998 geführt. Zu den Handlungen zählen auch Ordinationen und Beauftragungen (Verleihung der Missio), Firmungen und eben die Konsekrationen und Beneditkionen, zu denen auch die Altarweihen gehören. Im gleichen Jahr, am 25. Januar, wurde ein Altar in der Wendelinuskirche in Bliesdalheim geweiht.
  4. Lamott, Alois (1982): Der Maikammerer Tafelbild-Altar. In: Südliche Weinstraße Landkreis (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Landkreises Südliche Weinstraße 4. Landau 1982 (1981), Seiten 45 bis 51
  5. Lamott (1982), Seite 45

Einzelnachweise

  1. Es handelt sich um einen Altar unbekannter Herkunft. Vgl. dazu .wilhelm-hack-museum.de/index0.0.html / 21. Juli 2008 / Matzinger
  2. Hürkey, Edgar J. (1981): Der Passionsaltar zu Maikammer. Neue kunsthistorische Untersuchung zum Altartriptychon in Maikammer (Pfalz). Mainz: Ges. für Mittelrhein. Kirchengeschichte (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 40).
  3. siehe dazu: Hürkey (1981), Seite 22
  4. Hürkey, Edgar J. (1994) Maikammer Mariä-Schmerzen-Kapelle. Regensburg, Schnell und Steiner GmbH, Seite 4 und 6
  5. Dazu Franz Schwaab (*1927) "Während der Zeit des Neuaufbaus des Chores war der Kirchenraum mit einem großen Vorhang zur Baustelle hin abgeschirmt." Franz Schwaab war zu dieser Zeit Messdiener.
  6. Hürkey, Edgar J. (1981, 1994, 2015), ’Maikammer Mariä-Schmerzen-Kapelle’ Die Mariä-Schmerzen-Kapelle und das spätgotische Altarbild in Maikammer (Hg. Steiner, Schnell &, Schnell und Steiner GmbH, Regensburg, (Band/Ausgabe: 1, 15 Seiten). (CMS 208), 2. Auflage (1994), Seite 7, Zeile 21.

Anmerkungen

  1. Matzinger: So gehört anlässlich des Muckerowends am 27. Juni 2016. Anmerkung Matzinger: Dieser Ausdruck ist wohl auf den "Saalbau" zurückzuführen, der in der Tat einen kathedralartigen Eindruck beim Betrachter hinterläßt.
  2. Anmerkung Matzinger: Jedenfalls wird Johann Georg Schneider als anwesend bei der Weihung der Kirche benannt, gemeinsam mit Anton Schneider, dem Maurermeister der Kirche 1
  3. Anmerkung Matzinger: Die beiden Kulturdenkmäler haben allerdings nichts miteinander zu tun. Das Missionskreuz wurde anlässlich der Mission in Maikammer errichtet "Zur Erinnerung". Insofern wäre es sicherlich sinnvoller beide Denkmale als Einzeldenkmale unter Schutz zu stellen.
  4. Folge 1 - 150 Jahre Mariä-Schmerzen-Kapelle zu Alsterweiler, dort allerdings "exstat" wohl ein Schreibfehler.
  5. Ebenso im Jahre 1718/1719: "Nullum hic habetur sacellum." 2.
  6. Ziegler, Urban: Aus der Geschichte unserer Pfarrei: 100 Jahre Kirchenchor Maikammer , S. 22–33, Seite 31. - Wohl aus Leonhardt übernommen.
  7. Wohl ohne Baugenehmigung. Darauf weist Johannes Leonhardt (1928) auf Seite 165 hin
  8. Ziegler-Schwaab, Judith (1994): Historienpfad "Maikammerer Traube". Herausgegeben von Gemeinde Maikammer. Fremdenverkehrsbüro. Maikammer.
  9. Anmerkung Matzinger: Weitere Unterlagen befinden sich im Landesarchiv Speyer "Neu erbaute Kapelle in Alsterweiler (Kanton Edenkoben) 1845, 2 Akten unter Bestand H3, Karte 3901 f. 14 und Karte 3901 f.12f"

Zitate

  1. Kunstdenkmäler der Pfalz (Band II) "Stadt und Bezirksamt Landau", München 1928, S. 95: "Sicher besaß Alsterweiler eine Kirche im 18. Jahrhundert...". Siehe dazu: 150 Jahre Mariä-Schmerzen-Kapelle zu Alsterweiler1.

Urkunden

Begriffe

  1. Ein Triptychon ist eine dreigliedrige Tafel eines oder mehrerer Bilder (Vorderseite und Rückseite). Sie besteht aus einem mittleren Bild und zwei beweglichen, meist je halb so breiten Flügeln. Die Bezeichnung wird insbesondere für gemalte oder geschnitzte dreiteilige Flügelaltäre benutzt. Das Triptychon kann in vollständig geöffnetem oder in geschlossenen Zustand gezeigt werden. In den Museen der großen Kathedralen, wie Straßburg oder auch in Colmar sind zahlreiche Triptychen zu besichtigen. Aufgrund der gleichen Entstehungszeit lassen sich selbst von Laien viele Parallelen zum Passionsaltar in Alsterweiler erkennen.

Kategorien

Alsterweiler Kapelle gehört den Kategorien an: Klassizismus, Häuserbuch (Alsterweiler), Kapelle

Matzinger sagt: Letzte Überarbeitung der Seite 29.12.2018. Alle Rechte der Seite bei ©Matthias C.S. Dreyer. Der Name dieser Seite lautet: Alsterweiler Kapelle. Nutzen Sie zur Zitierung für ihr Werk folgende vollständige Angabe: http://www.alsterweiler.net/wiki/Alsterweiler Kapelle ©Matthias C.S. Dreyer /abgerufen am 26.05.2019 ↑...Seitenanfang






… weitere Daten zur Seite „Alsterweiler Kapelle
1845 +  und 1859 +
1845 +  und 1859 +
Hat Unterobjekt„Hat Unterobjekt (Has subobject)“ ist ein softwareseitig fest definiertes Attribut und stellt einen Datenverbund dar. Es wird von Semantic MediaWiki zur Verfügung gestellt.
ReferenzierungsquelleDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.
ReferenzierungDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.
Lamott (1995) +, Lamott (1995)/Folge1/2 +, Lamott (1995)/Folge1/3 +, Lamott (1995)/Folge1/1 +, Lamott (1995)/Folge2/1 +, Leonhardt (1928)/Seite59/1 +, Lamott (1959)/Folge1/1 +, Leonhardt (1928)/Seite166/1 +, Leonhardt (1928)/Seite165/2 +, Bonkoff (1990) +  und Lamott (1995)/Folge8/1 +