LA Sp X 55 Nr.1022 fol.849

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Urkunde LA Sp X 55 Nr.1022 fol.849

Gebiet: Alsterweiler
Zeitraum: 1344 Februar 24
Grad: Grad ungeprüft
Kategorie:

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Merkmal Eintrag
Nummer LA Sp X 55 Nr.1022 fol.849
Archiv Hauptstaatsarchiv Bayern
Bestand Nr. 849
Best.Verz. Rheinpfalz Urkunden
Titel Priester Petrus de Kirwilr vermacht am 24. Februar 1344 für sein Seelenheil dem Zisterzienserklosters Eußerthal einen Zins von 4 Pfund Heller
Inhalt Zinsverschreibung
Umfang 2 Urkunden (1344 und 1346)
Aussteller Offizialatsgericht Speyer
Ausstellungsort Fehlt
Empfänger Petrus von Kirrweiler
Datum 1344 Februar 24
Regest Ja
Text-Original Ja
Text-Übertragung Ja (Johannes Weingart)
Weitere Personen Alradus von Kirrweiler · Abt des Zisterzienserkloster Eußerthal · Markward von Friesenheim · Johannes von Venningen
Erwähnung in N/A
CMS 622a bzw 199
Zitat an dem slosse
Schlagwort

Maikammer · an dem sluße · Kredenburg · Eußerthal

Sammlung

Urkunde

Die Vorlage hat ausgefüllt: /2018-03-12


Die Urkunde trägt den Titel: Priester Petrus de Kirwilr vermacht am 24. Februar 1344 für sein Seelenheil dem Zisterzienserklosters Eußerthal einen Zins von 4 Pfund Heller.

Urkunde

Die Urkunde LA Sp X 55 Nr.1022 fol.849 liegt als Ablichtung im Landesarchiv Speyer unter dem Bestandsverzeichnis X 55 Nr.1022[1]. Die Urkunde beschreibt eine Vereinbarung vor dem Offizialatsgericht Speyer aus dem Jahr 1344 (24. Februar).[2]

Zwei Jahre nach der Abfassung der Urkunde stirbt Petrus von Kirrweiler. Ein zweiter Teil wird an die Urkunde angefügt. Er stammt aus dem Jahre 1346 (5. April). Darin vereinbaren Abt und Konvent des Klosters Eußerthal mit Johannes, dem Bruder des verstorbenen Petrus von Kirrweiler, den Zins neu.

In beiden Urkunden werden zahlreiche Namen und Orte erwähnt, die für Alsterweiler (an dem sluße) [3], Neustadt an der Weinstraße, Kirrweiler und Maikammer von Beutung sind.

Übertragung

Die Übertragung nahm Dr. Johannes Weingart vor.

Die Richter des Speyerer Offizialatsgerichts (iudices curie Spirensis) bestätigen, daß vor ihnen als Gericht der Priester Petrus de Kirwilr, Sohn des Alradus, am 24. Februar 1344 (anno domini M° CCC° XLIIII feria tercia post dominicain qua cantabatur invocavit) für sein Seelenheil und das seiner Vorfahren und damit seiner fortwährend gedacht werde, dem Abt und Konvent des Zisterzienserklosters in Vzzerstal den in der Urkunde beschriebenen Zins von 4 Pfund Heller vermacht hat, den er über die beschriebenen Güter zusichert. Erstens 16 Unzen und 1/2 Heller in Menkemere von 1 1/2 Morgen Wiesen als Hauptgut und als Unterpfand einen Weinberg mit dem dabeiliegenden Hof (una vinea et curia adiacente), den [Emricho] besitzt. Weiterhin 2 1/2 Unzen von einem Viertel (de uno quartali) Wiesen gelegen an dem slosse bei Merkelinus de Friesenhein. Weiterhin 2 Pfund und 5 Unzen Heller von 2 Morgen Weinbergen gelegen an der huben bei der Brunczin Genannten. Außerdem von 1 Morgen gelegen uf der heiden bei Johannes, Ritter von Vennigen. Außerdem von 1 Morgen ebenda under der muren. Petrus vermacht den Zins dem Abt und Konvent, damit sie ihn nach seinem Tod am Tag seines Jahrgedächtnisses zur Speisung und zur Sonderkost für die Mönche (pro refectione et pro pietancia) nutzen. Dies besiegelt das Gericht an dem oben genannten Tag.

Nach dem Tod des Petrus vereinbaren Abt und Konvent des Klosters in Vzzerstal auf der einen Seite und Johannes de Kirwilr, Bruder und Erbe des Petrus, Priester ecclesie Spirensis auf der anderen Seite, daß Johannes fur sich und alle seine Erben den jährlichen und ewigen Zins von 4 Unzen Heller für Abt und Konvent von Eußerthal (Vterne Vallis) bestimmt und darauf verzichtet. Als Unterpfand setzt er die beschriebenen Güter im Gebiet von Noue Ciuitatis et ville Meinkemeren ein. Erstens den Hof genannt der Brunczen, hat 13 Unzen zu geben. Weiterhin 1 Pfund Heller von 1 Morgen Wiesen, die genannt wird an dem waßerschutzen. Weiterhin 4 Unzen von 1/2 Morgen Wiesen in der huben. Weiterhin 3 1/2 Unzen von einem Stück Obstgarten (de uno frusto pomerii) gelegen an dem sluße neben her Johan Kamerer. Weiterhin 5 Unzen von 1 Morgen Weinberg gelegen an dem grine in Neustadt. Besiegelt durch die Gerichte von Neustadt und Maikammer am 5. April 1346 (anno domini M° CCC XL VI feria quarta ante dominicain iudica). Listen der Zeugen des Verzichts aus Maikammer und Neustadt.[4]

Regest

Zum Seelenheil des Priesters Petrus von Kirrweiler und seiner Vorfahren vermacht dieser dem Kloster Eußerthal einen Zins. Dieser soll nach seinem Tod am Tag seines Jahresgedächtnisses zur Speisung und Sonderkost der Mönche dienen.


Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

  1. Anmerkung Matzinger: Originalurkunde im Bayerischen Hauptstaatsarchiv, Rheinpfalz-Urkunden Nr. 849
  2. Die Urkunde ist als Regest in der Sammlung Monasticon Palatinum (Monasticon Palatinum I-VI, 1792-1796), zusammengestellt von [de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Alexander_Würdtwein Stephan Alexander Würdtwein], enthalten.
  3. Anmerkung Matzinger: Wobei offen bleiben muss, ob es sich nicht vielleicht um ein Schloss in Maikammer selbst handelte.
  4. Übertragung Dr. Johannes Weingart 2011.

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

Kategorien

LA Sp X 55 Nr.1022 fol.849 gehört den Kategorien an: Urkunde, Alsterweiler, Offizialatsgericht, Eußerthal

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