Heuwurm

Aus Pfalz
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Einbindiger Traubenwickler (Eupoecilia ambiguella).[1][2][web 1]
Traubenwickler[3]

Heuwurm ist die Bezeichnung für die Raupen der ersten Generation des Einbindigen und des Bekreuzten Traubenwicklers[beg 1][beg 2](→Sauerwurm, Springwurm). Er tritt in der Regel Ende Mai bis Ende Juni auf und befällt die Blütenknospen[lit 1][lit 2][beg 3]."Der Sauerwurm fraß noch, was der Heuwurm übrig gelassen hatte." Leonhardt (1928)/Seite 92

Die beiden Raupen unterscheiden sich. Beim Einbindigen Traubenwickler sind sie 10 bis 12 Millimeter groß mit einem schwarzen Kopf. Beim Bekreuzten Traubenwickler sind die Raupen nur acht bis zehn Millimeter groß, mit gelbem Kopf und graugrün bis grünbraun gefärbt.

Weblinks

  1. Bestimmungsseite für Schmetterlinge siehe: [www.lepiforum.de Lepiforum]

Literatur

  1. Pfälzische Kommission zur Bekämpfung der Rebschädlinge (Hrsg.), (1910) Der Heu- und Sauerwurm: Sammlung von Vorträgen. Neustadt a.d. Haardt, D. Meininger.
    Schwangart, F. Der Traubenwickler (Heu- und Sauerwurm) und seine Bekämpfung. In: Kaiserlich Biologische Anstalt für Land= und Forstwirtschaft (Dahlem bei Steglitz), Nr. 49/1911.
  2. Romanze vom Sauerwurm bei: Schmitt, Oskar (1905) Von dem Lande der Reben: Eine bunte Folge heimischer Lieder und Gedichte von Oskar Schmitt, Maikammer. Mit Buschschmuck von Heinrich Strieffler, Landau. Neustadt a. H. Daniel Meininger, Seite 118 bis 120

Einzelnachweise

  1. Bild zur Verfügung gestellt von Martin Semisch.
  2. Der bekreuzte Traubenwickler gehört zu der Familie der Wickler (Tortricidae) und der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Siehe dazu: Pleisch, Eugen Krebs, Albert (1971) Unsere Schmetterlinge, Polydruck Diedikon, Seite 8ff.
  3. Das Bild enstammt einem Werk von Schwangart, F. Der Traubenwickler (Heu- und Sauerwurm) und seine Bekämpfung. In: Kaiserlich Biologische Anstalt für Land= und Forstwirtschaft (Dahlem bei Steglitz), Nr. 49/1911. Demnach sind die Bilder wie folgt beschrieben: 1.Teil eines Gescheins mit Perldrüsen. Stark vergrößert. 2.Desgl. mit Eiern des Traubenwicklers. 3.Einbindiger Traubenwickler, bei 3a fliegend, in natürlicher Größe, bei 3b sitzend, vergrößert. 4.Bekreuzter Traubenwickler, bei 4a fliegend, in natürlicher Größe, bei 4b sitzend, vergrößert. 5.Schwarzköpfige Raupe (des einbindigen Wicklers), vergrößert. 6.Gelbköpfige Raupe (des einbindigen Wicklers) vergrößert. 7.Geschein mit beiderlei Raupen, in natürlicher Größe (Heuwürmern). 8.Stück aus einer Traube, desgl. (Sauerwürmer) 9.Puppe des einbindigen Wicklers (bzw. des schwarzköpfigen Wurmes). Vergrößert 10.Desgl. vom "bekreutzten" Wickler (gelbköpfigen Wurm). Vergrößert. 11.Winterpuppen im Kokon, unter abgestoßener Rebrinde. Natürliche Größe. 12.Eine Winterpuppe in einer hohlen Markröhre. Natürliche Größe.
  4. Pfälzische Kommission zur Bekämpfung der Rebschädlinge (Hrsg.), (1910) Der Heu- und Sauerwurm: Sammlung von Vorträgen. Neustadt a.d. Haardt, D. Meininger, Seite 1
  5. "Oberpolizeiliche Vorschrift betr. Bekämpfung von Rebenschädlingen. In: Pfälzische Kommission zur Bekämpfung der Rebschädlinge (Hrsg.), (1910) Der Heu- und Sauerwurm: Sammlung von Vorträgen. Neustadt a.d. Haardt, D. Meininger, Seite 157ff.
  6. K. B. Regierung der Pfalz, Kammer des Innern: v. Neuffer, K. Regierungs-Präsident. 1. Februar 1909. Oberpolizeiliche Verordnung betr. Bekämpfung von Rebenschädlingen:: Oberpolizeiliche Vorschrift. 1. 1. Ausgabe [Oberpolizeiliche Vorschrift] ohne–ohne, Seite 165ff.

Anmerkungen

Zitate

Urkunden

Begriffe

  1. Anmerkung Matzinger: Raupe ist die Bezeichnung für die Larven der Schmetterlinge.
  2. Anmerkung Matzinger: Heuwurm= 1. Raupen-Generation des Bekreuzten und des Einbindigen Traubenwicklers / Sauerwurm= 2. Raupen-Generation des Bekreuzten und Einbindigen Traubenwicklers / Süßwurm= 3. Raupen-Generation des Bekreuzten Traubenwicklers, vom Einbindigen Traubenwickler gibt es keine 3. Raupen-Generation. Der Springwurm ist ein anderer Schmetterling.
  3. siehe auch: Springwurm, Süßwurm,Sauerwurm

Kategorien

Heuwurm gehört den Kategorien an: Rebschädling

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Fakten zu „Heuwurm
Ist ZitatDer Sauerwurm fraß noch, was der Heuwurm übrig gelassen hatte. +
Ist zitiert inLeonhardt (1928)/Seite 92 +