GLA Ka 67 Nr.813

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Urkunde GLA Ka 67 Nr.813

Gebiet: Kurpfalz
Zeitraum: 25.06.1463
Grad: vollständig
Kategorie:

Person.jpg

PDF Lizenz /nicht verfügbar
Merkmal Eintrag
Nummer GLA Ka 67 Nr.813
Archiv Generallandesarchiv Karlsruhe
Bestand Inventarnummer 67/813 Fol.
Best.Verz. Findbuch 67: Kopialbücher - Weltliche Territorien und Herrschaften - Kurpfalz - Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten - Friedrich I.
Titel Friedrich I. ernennt Johann vom Steyn zum Weinsticher · Johann vom Stein zum Diener
Inhalt Ernennung
Umfang Seite
Aussteller Pfalzgraf und Kurfürst Friedrich
Ausstellungsort Heidelberg
Empfänger Johann vom Steyn;Johann vom Stein
Datum 25.06.1463
Regest ja
Text-Original ja
Text-Übertragung vollständig für beide Fol.
Weitere Personen Johann vom Steyn · Johann vom Stein · Friedrich I. · Fehlt
Erwähnung in N/A
CMS Fehlt
Zitat Zitat fehlt
Schlagwort

Johann vom Stein · Pfalzgraf

Sammlung

Urkunde

Die Vorlage hat ausgefüllt: /2020-04-04

Die Urkunde trägt den Titel: Johann vom Steyn wird zum Weinsticher und Weinkieser im Wormsgau, Johann vom Stein wird zum Diener Friedrich I., ernannt. Aufgrund der Zuordnung zum "Wormser Gau" dürfte es sich um (Ober)stein aus der Gundheimer Linie handeln.

Regest

fol. XLVIIIv - 25. Juni 1463
Friedrich I.[1] nimmt Hans vom Steyn zum Weinsticher, Weinkieser[2] und Unterkäufer für den Wormser Gau auf. Er soll unparteiisch dem Käufer und Verkäufer, dem Heimischen und Fremden dienen solange bis Friedrich stirbt und danach bis Philip sein Erbe es widerruft. Er soll auch jegliche Kaufleute in den Furmosten und das ganze Jahr über in den Dörfern und auf dem Land Geleit geben.

fol. CLXXIIIIv - 28. November 1465
Friedrich I. nimmt Johannes, unseres Ritters Johann vom Stein Sohne, zum Diener auf vier Jahre auf. Er soll uns mit dreien oder vier Pferden dienen. Die Verköstung der Pferde erhält er vom Hof, wie auch andere Diener. Für Schaden (Kosten) werden wir aufkommen. Falls wir uns nicht einigen, soll sich der Hofmeister und Marschall einschalten und entscheiden. So soll es dann angenommen werden.

Übertragung

fol. XLVIIIv
Als myn gnediger herre Hannsen vom Steyne zu eynem wynsticher uff dem Wormßer gawe offgenomen hat.

Wir Friderich etc. Kunden menglich den dieser unser brieff furkoment oder gezeigt wirdet das wir unnsern getruwen Hanns vom Steyne zu unnserm wyne offsticher, wyne kieser und underkeuffer uff dem Wormßer gauwe uffgenommen, geseczt und gemacht und ime bevolhen haben demselben ampte getruwelich fur zu sin und ußzuriechten dem kauffmann als dem verkeuffer, dem heymischen als den fremden gemein unparthyenlich und ungeverlich zu sin biß uff unnser und nach unnserm tode des hochgebornen fursten unnsers lieben sonns hertzog Philips und unnser erben widderruffen. Und wir haben ime auch damit vollen gewalt geben und bevolhen und bevelhen ime den in crafft dieß brieffs allen und iglichen kaufflutten die in den furmosten oder sust im jare komen um zu kauffen in den dorffern und uff dem lande von unnsern wegen geleyt zu geben wie das dann vormals mit ine gehalten worden und herkomen ist alles one geverde. In urkunde dieß brieffs versiegelt mit unnserm anhangenden secret. Datum Heidelberg an samßtag nach Johannis baptiste anno domini et LXIIIo.
(Datum aufgelöst: 25. Juni 1463 Übertragung: Johannes Weingart 31. März 2020[3]
———
ENDGÜLTIG / STAND 31. MÄRZ 2020 / FÜR DIE FAMILIE STEIN
GLA Kopialbuch 67/813 (fol. )[web 1]

fol. CLXXIIIIv
Als myn gnediger herre pfalczgrave Johann vom Steine zu siner gnaden diener IIII jare lang offgenomen hat.

Wir Friderich etc. Bekennen etc. Das wir unnsern lieben getruwen Johann vom Stein Johannes unnserm ritters sone zu unnserm diener offgenomen vier jare lang nehst nach einander volgende von datum dieß brieffs an zu rechen. Dieselben vier jare er unns getruwe und holt sin und vor unnserm schaden warnen und unnsern fromen und bestes getruwelich werben und unns mit drijen oder vier pferden getruwelich dienen und gewartten sol zu unnsern gescheffden so wir des an ine gesynnen. Und wann er in unnserm dinste ist so sollen er und sin knecht und pferde cost futter und mal von unnserm hofe han als ander unnser diener sin genossen. Und ob er eynichen reysigen schaden in unnserm dinste nemme den sollen wir ime bekeren. Und ob wir des nit gutlich mit ime eins werden mochten so sol das steen an unnserm hoffmeister und marschalck wie die darumb entscheiden dabij sol es bliben und dem nachkomen werden. Zu urkunde versiegelt mit unnserm anhangenden secrete. Datum Heidelberg off donerstag nach sannt Kathrinen tag anno etc. LXquinto.
(Datum aufgelöst: 28. November 1465 Übertragung: Johannes Weingart 31. März 2020[4]
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ENDGÜLTIG / STAND 31. MÄRZ 2020 / FÜR DIE FAMILIE STEIN
GLA Kopialbuch 67/813 (fol. )[web 2]

"Nicht verfügbar.". .

Erkenntnisse aus dieser Urkunde

Weinsticher im Wormser Gau
Johann vom Steyn
Johann vom Stein.

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Unbekannt

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Literatur

Einzelnachweise

  1. Friedrich I., auch der Siegreiche genannt, (*1. August 1425 Heidelberg; †12. Dezember 1476 Heidelberg) war Pfalzgraf und Kurfürst von der Pfalz (regierte 1451–1476)
  2. Grimm: prüfen durch kosten, kauen ward im verlauf natürlich ersetzt durch andere arten des prüfens, durch fühlen, sehen, wägen,
  3. Friedrich, I. (1475-1477), ’Liber ad vitam primus’ Amtsbuch, Heidelberg, (Band/Ausgabe: fol. , Seiten). (CMS ).
  4. Friedrich, I. (1475-1477), ’Liber ad vitam primus’ Amtsbuch, Heidelberg, (Band/Ausgabe: fol. , Seiten). (CMS ).

Anmerkungen

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