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Attribut:Ist Zitat

Aus Alsterweiler
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D
Orgelbau-Späth begann mit der Werkstattarbeit an der Orgel im Januar 1981, mit ihrem Aufbau in der Kapelle am 29.6.1981.  +
Das '''Gehäuse''' (Eichenholz) ist im Jahr 1844 zum Preis von 180 Gulden von dem Speyerer Orgelbauer Johannes Eichenauer nach Zeichnungen des Bauschaffners Foltz, Speyer, (nur geringfügig durch Regierungsbaumeister Hagemann abgeändert) zur Aufnahme der für die 1840/41 erbauten Pfarrkirche in '''Berghausen''' von der Protestantischen Pfarrei '''Lambsheim''' abgekauften barocken Orgel von '''1740''' gefertigt worden. Es nahm später, nach dem Ausbau der Barockorgel, die von Orgelbauer Gustav Schlimbach aus Speyer erstellte neue Berghausener Orgel auf (1878/79) und blieb auch bei der Erweiterung dieser Orgel durch Orgelbauer Franz Kammerer, Speyer, im Jahr 1929/30 für die Orgel in Berghausen erhalten. Weil es für die 1980 geplante Berghausener Orgel nicht mehr genügend Raum bot, wurde es für die Orgel in der Mariä-Schmerzen-Kapelle übernommen, nach dem Urteil von Gero Kaleschke, Speyer, dem die Angaben über die Berghausener Orgel zu danken sind, "ein denkmalpflegerischer Akt", "den man Gehäusen aus dem 19. Jh. nur selten angedeihen lässt." (6.1.1981). Hilmar Brucker, Mutterstadt, führte die Restaurierungsmaßnahmen an dem Gehäuse für dessen Wiederverwendung in der Alsterweiler Kapelle aus. Der Entwurf für den Umbau des Berghausener Orgelunterbaues zur Windfanganlage der Mariaä-Schmerzen-Kapelle stammt von Architekt Werner Weißbrod, Maikammer.  +
Beschreibung der Lage des Ortes Klingenmünster (gilt sicher auch für andere Ort an der Weinstraße).  +, "Man mag sich dem Orte nähern von welcher Seite man mag - seine Lage in der lieblichsten Landschaft [...] von Weinbergen, Kastanienwäldern, trauten Wiesengründen und Ackerfeldern umgeben, ist immer gleich schön".  +
Item III ß d Claus Bender ist ußgeschickt zu erfarenn, ob myn gnedigster here am herab ziegen sey vonn Wirtzburg, hatt groß schedlich lügen zu Oppenheim gesagt. Testes juncker Vitt vom Stein und juncker Morytz.  +
Item X d vor zwo ortten geschenckt juncker Viax vom Obbersteyn sampt eynem reysingen knecht.  +
Eine verwirrende Fülle von Möglichekiten also. Dabei bieten sich die Brodel von Altdorf als die Familie an, die den Beinamen durchgehend geführt hat. In diese Richtung könnte auch der Vorname der Nonne Beatrix von Kestenburg weisen, da dieser auch bei den Damen von Altdorf auftritt. So wir z.b. im Jahre 1468 eine Beatrix von Altdorf, verheiratet mit Hans von Dalheim, als Tochter des verstorbenen Heinrich von Altdorf gen. Brötel und seiner Witwe Katharina von Winheim erwähnt. Das erstgenannte Paar verschreibt der gemeinsamen Tochter Margarete und deren Gemahl Hermann von Zeutern (Zutern) d.Ä. anstelle einer "Heimsteuer" von 500 Gulden einen Hof zu Deidesheim und einen weiteren halben Hof zu Kirrweiler. - Diese Besitzungen lassen nicht nur die bereits bekannte Verbindung der Brodel zu Deidesheim sichtbar werden, sondern auch eine weitere, nämlich zur Burg in Kirrweiler, wo Heinrich Brodel - wohl der Sohn des Vorgenannten - vom Speyerer Bischof Ludwig von Helmstadt (1478-1504) ein Haus zu Lehen besaß, demnach wohl als Burgmann seinen Dienst versah.  +
1505 erfahren wir, daß das Kestenburger Burglehen, das einst Hans Brodel innehatte, an die von Dahlheim übergegangen war. Es bestand aus einem Ackergut bei Dammheim und dem kleinen Zehnten in Venningen. Junker Hans Brodel von Altdorf wird bereits 1456 als Amtmann zu Haßloch erwähnt.  +
Centenmeister: 1757-1758:... Sebastian Metzger, Alsterweiler.  +
Beispielsweise waren bei dem Urteil des Jahrs 1414 über Peter Teufel in St. Martin als Zeugen anwesend: Kaplan Peter, Frühmeßpriester Johann, Kaplan Eberhard von der Kropsburg, Schultheiß Contz Egelmann aus Maikammer, zwei Herren aus Alsterweiler, ein Peter aus Annweiler...  +
Zum Kanton Edenkoben gehörten die Gemeinden Altdorf...Alsterweiler...[1818] 1862 wurde das Landkommissariat Landau in ein Bezirksamt, 1939 in einen Landkreis umgewandelt.  +
Davon interessiert uns das Landkapitel Hambach, zu dem 18 Pfarreien gehörten:... Maikammer mit Alsterweiler [(18. Jahrhundert)].  +
Willi Alter zählte im Amt Kirrweiler - mit Kirrweiler, Alsterweiler...1285 Erwachsene.  +
Im Jahr 1339 wird Johann von Venningen in der Burgmanneordnung von Kirrweiler erwähnt. Er gehörte also im Ernstfall zu den Verteidigern der Burg. Danach wird Johann 1343/47 im Lehenbuch des Hochstifts aufgeführt. Er war - wie Kurt Andermann feststellte - der letzte Kämmerer der Bischöfe von Speyer, der aus dem Niederadel stammte; nach ihm übernahmen die Grafen von Leiningen das Kämmereramt. Jenem Johann gehörten Einnahmen aus der Mühle von St. Martin ... aus der Mühle in Maikammer bezog er 4 Malter Weizen und bekam Wein aus Alsterweiler und Maikammer geliefert.  +
Zum Oberamt gehörten laut Remling zunächst die zwölf Dörfer der alten Ausfautei Kirrweiler: Alsterweiler...  +
1753 waren es kurpfälzische Truppen, die ins Oberamt Kirrweiler einfielen und in Hambach, Diedesfeld, Maikammer, Alsterweiler und St. Martin plünderten, erpreßten und andere Gewalttaten verübten.  +
Im Jahr 1478 wir beim Huldigungsritt von Bischof Ludwig I. von Helmstädt (reg. 1478-1504) zusätzlich Alsterweiler erwähnt, das bei keiner anderen Huldigung vorkommt.  +
Schwefelblasebalg  +
An der Projektierung und Bauausführung der Straße hat ein Sohn der Gemeinde, Geheimrat Allmaras in Berlin, in hervorragender Weise mitgewirkt... im Bezirks-Anzeiger vom 10. und 14. Oktober 1931, Nr. 235 und 238, ...veröffentlicht  +
Gordiné, Philipp Ludwig. 1748 IV 23 Oberamtsrat und Ausfaut zu Kirrweiler (335, 244; 336, 252).  +
Koch, Emanuel, Aufsichtträger zu Alsterweiler. 1747_XII_1 Besohldungsregelung (335, 222)  +
Riebel, Georg. 1576 V 25 Ausfaut im Under Lauterburger Amt zu Kirweyler (320, 279 v).  +
Oberstein, Christoph 1531 III I Diener vom Haus aus mit zwei reisigen Pferden (313, 17v).  +
Cörver, Adolph Adam. 1666 VI 4 Keller zu Magdenburg und' zu Clingenmünster für die Gemeinschaft Landeck (327, 201). 1679 II 23 Schaffner zu Kirrweiler (328, 42)  +
Dirolff, Joh. Sebastian. 1589 IV 23 Schaffner zu Kirrweiler (323, 186v).  +
Spiel, Anastasius. 1555 III 4, Schaffner zu Kirrweiler (317, 72)  +
Dirolff, Philipp. 1559 V 8 Keller zu Ödeßheim (317, 165v). 1563 II 28 desgl. (320, 104). 1570 III 8 Schaffner zu Kirrweiler (320, 193v).  +
von Dalheim, Philipp Melchior. 1597 II 23 Kämmerer (323, 291). 1597 V 1 Stallmeister (323, 292 v.). 1599 XI 1 Faut am Brurain (323, 401). 1604 VII 9 Hofmeister mit 4 reisigen Pferden (323, 758 v.). 1620 XI 13 Hof- und Ritter-Richter, Rat von Haus aus (326, 130)  +
Zipperlin, Johann Martin. 1701 VI 28 Waldfaut der unteren Wälder Lußhardt  +
Becker, Anton, Syndikus und Sekretär des Domkapitels. 1743 X 1 wirklicher Hofrat (336, 10).  +
Hacker, Johann. 1597 VI I Zollschreiber zu Vdenheim (323, 287). 1600 IV 23, Diener von Haus aus (323, 670). 1606 V 30 Visitator der Keller und Speicher (323, 770). 1624 IV 23 Kammer- und Landschreiberei-Rat (326, 164 v)  +
von Oberstein, Georg Christoph. [1656/57] Forstmeister (327, 68).  +
Zipperlin, Augustin. 1743 X 9 Kammerkanzlist (336, Jagdsekretär (335, 87; 336, 157). 1758 VI 27 Zulage für Besoldung eines Kanzlisten (335, 485)  +
Nachfolgende Ordnunge sind zu Nutz und Gut der Gemeinde zu Maycammer durch Schultheiß, Dorfmeister, Sechster und Beetleger daselbst beraten und mit Bewilligung derer von der Gemeinde, wie Nächstes zu halten, bewilligt und angenommen worden. Auch sich demnach ein jeder wisse vor Schaden zu hüten, soll solches jeden Jahres der Gemeind als Herkommen öffentlich verkündet und vorgelesen werden.  +
Nachfolgende ordenunge sind zu nutz und gut der gemein zu Meinkeimer durch schultheiß, dorffmeyster, sechser und bedleger daselbst beratschlagt und mit bewilligunge deren von der gemeinen wie nachstet zu halten und haben bewilligt und angenomen worden, auch sich demnach eyn jeder wiß für schaden zu richten, sol solchs jars der gemein als herkommen öffentlich verkunth und fürgelesen werden etc.  +
Item es soll ein metzler, so zu Meinkeimer wonnhaft ist, sein banck underm rathaus haben, sampt seinem bewerten gewicht, und das fleisch daselbst umb ungeferlich zwo uhrn außhawen uff den sambstag und den inwondern vor andern helfen sonder allen betruge und vorteil, bey straff eins lb hellers.  +
Item so auch der metzler, so hie wonhaft ist, ein stuck oder mehr auß dem dorf verkaufen tett, soll derselbigk von 1 jeglichen stucke 1lb heller zu einunge zu geben verwurigkt und verprochen haben.  +
Item welicher gemeinsmann wein und nemlich seins eygen gewechs ufftun und verschencken wolt, derselbig soll die maß weins 1 d neher dann der gemein wurt zu geben schuldigk sein, bey pene 1 lb heller.  +
Item es soll der metzler, so hie wont, der hemmel oder schaff in der gemarcken weiden tutt, dasselbig viehe in kein ander ort verkaufen, sonder hie under der schranen außhawen, und so sich erfunde, der solchs hie nit feyl hett, soll er der obgedachten straffen verfallen sein.  +
Item wa ein nachper ein rintfiehe abtun und das fleisch in der gemein verkaufen wolt, derselbig soll den inwonenden metzlern solchs vor acht tagen darvor anzuzeigen schuldig sein, und so er dasselbig nit tett, sol derselb der gemein 1/2 lb heller zu geben verprochen haben.  +
Item so eyn gemeinßman oder wer daß were, die brunendröcke oder stein on bescheid bey tagk oder nacht ab oder außlaufen lassen wurd, der oder dieselbigen sollen der gmein, so oft und dick daß geschicht, für 1 lb d zu straff und eynunge verfallen sein.  +
Item es soll keiner in der gemein ein frembden uffnemen an wissen und willen dr amptleut und der gantzen gemein, bey der eynunge ein pfundt pfenninge.  +
XXIV. Item es sollen zween auß der gemein darzu verordent ungeferlich umb zwolf uhrn daß fleisch bey dem metzler besichtigen und schetzen jedes nach seiner gestalt es seye kue, hammel oder schoffleisch und feyßt gut mager oder boß und sol demnach geschetzt werden.  +
Item so eyn wurt oder gemeinsamen woelt hering, stockfisch, blatheysen und bueckinge feilhaben, derselbig sol kaufmansgut haben bey der eynunge 1 lb heller; und wan jme solchs von den dorfmeistern verbotten wurd, sol derlebigk uberfarer nit mehe desselbigen unkaufs vertreyben bey genanter eynunge.  +
Item so einer in der mark ein wissen hatt, die dreye graß dragen mage, derselbigk soll genante wiß zum zweyten mal mehen vor unser lieben frawen tagk würtzweyhe und dieselbige wißen sollen beheuwet seyn und pleiben biß zu sant Michels tagk. Aber welicher nach gemeltem unser lieben frawen tag das zweyt graß mehen tut, soll darnach nit mer gefreyt sein.  +
Item wa einer ein pferdt bei nacht in die weidt tut und im felt oder wissen unangebunden funden wurt, derslebigk soll eyn pfund  +, heller unnachleßlich verbrochen haben.  +
Item es soll der muller, so dieselbig frucht uff eyn meyl wegs holt, vom malter 1/2 sommern für sein multer haben wie von alther.  +
Item wa einer ein reyfe under dem jare abwerfen tett, derselbig soll die obgemelt eynunge unnachleßlich verfallen sein und sol dem nach in eim jare kein reyf ußstecken, bei auch I lb d zur eynunge.  +
Item so gemeinsman ein eygert hat in der marck zwuschen den wingarten liegen und gipt die beth gleich den wingarten darvon, so da wingart maß ist, und begert dieselbig geheuet zu haben, sol derselbigk ein wüsch uff gemelt eygert stecken. Was dann daroben ergriffen würd, es wer pferdt, kuhe oder jemands grassen, solchs soll zu peen 9 d verfallen sein. Auch sol, wa eyn gemeinßman ein eckerlein mit der hawen gebaut hett, niemands daruff geen oder faren bey obgenanter eynunge.  +
Item alle jare soll man ein newen weinsticher ziehen, und so die schwoben oder andere fuerleut omen in das dorf und begerten wein zuw kaufen, so sol man sie zu dem weinsticher weysen. Wa aber der weinsticher im dorf oder gemarcken nit were, sol man sie zu dem dorfmeyster weysen, damit die fuerleut nit gehindert werden. Und so ein furman weyn kauft, sol derselbig kaufer 4 d und der verkaufer 2 d von eim fuder weins zuw geen schuldig sein.  +
In diesem buchlein sind des dorffs zuw Meinkeimer herbrachte und geüpte ordenunge, so man bei vermerckten peen und straffen zuw halten schuldig begriefen etc. Laus deo semper. Sub Dato 1549.  +